z 202 stránek
Titel
I
II
III
IV
Vorwort
V
VI
VII
VIII
IX
Inhalt
X
Briefe und Urkunden
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Chronikalisches
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Namen und Ortsregister
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Sachregister
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Název:
Scriptores rerum silesiacarum. Bd. 6, Geschichtsquellen der Hussitenkriege
Autor:
Grünhagen, Colmar
Rok vydání:
1871
Místo vydání:
Breslau
Počet stran celkem:
201
Počet stran předmluvy plus obsahu:
X+192
Obsah:
- I: Titel
- V: Vorwort
- X: Inhalt
- 1: Briefe und Urkunden
- 153: Chronikalisches
- 179: Namen und Ortsregister
- 189: Sachregister
Strana 58
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1428.
Mai 23.
Mai 13.
Mai 7.
April 18.
Mai 13.
April 1. zu Lauban. 8. Nickel von Gersdorf u. Heinrich von List treten am grünen Don-
nerstage in Sold mit 18 Pferden, gehen beide erst mit nach Lauban, und hernach auch mit
nach Bunzlau. Noch vor Pfingsten gehet Nickel von Gersdorf ab, und Heinrich von List
dienet darauf noch alleine eine Zeitlang mit 3 Pferden. 9. Der Rote Mehlhosen und
Rustewald mit 9 Pferden gehen mit nach Schlesien gen Bunzlau und erhalten nach Him-
melfart ihren Abschied. 10. Einer von Lange u. Einer von Böhme beide aus dem Saga-
nischen gehen mit Peter Cuntzen gen Buntzlau ins Feld mit 5 Pferden. Sie bekommen
Freytags nach Johannis ante portam latinam ihren Abschied. 11. Heintze von Kott-
witz, ist von Anfang des Jahres in der Stadt Diensten bis in Septemb. Geht bey obgedach-
ter Heerfart mit nach Schlesien, mit 6 Pferden. 12. Herr Hans von Hohberg, Ritter,
hält sich um Misericord. Domini zu Schadewalde auf, und man verlanget von ihm, dass er
wegen des Zuges nach Schlesien hinan gen Görlitz kommen soll. Doch finde nicht, dass er
selbst mit gewesen. 13. Heinrich von Pannewitz, ist um diese Zeit aus Niederlausitz
mit 12 Pferden zu Hülffe kommen, und hat bis Himmelfart ausgehalten. 14. Titzemann
von Webirstädt, der Hauptmann der Erfurter, stehet um diese Zeit mit 26 Gesellen
in Görlitz.
(1428 kurz nach dem 18. März.)
Bericht an den Hochmeister.
Königsberger Staats-Archiv. Schbl. VIII. nr. 57 a.
Genediger lieber her meister, also als ich euch vorgeschreben habe van den hussen
und van den steten, die sie vorhert und vorbrandt haben, und das dirfolget sich also :
So geruchit zeu wissen, das Hartwic Luncke und andere burgere van Thoren in
gebunge disses briefs komen sein und haben mir gesagt worhaftiglich, das die hussen vor
der Neisen legen, und haben do umme dieselbigen stete vorhert und vorbrand, also als ich
euwirn gnaden nehst geschreben habe, und der bisschoff wolde in dem felde mit yn gestreten
haben, also das die gebauwer die flocht goben, das der bischoff kawme den hussen entreit
in die stat, und der Bothe van Czachsalwitcz ist eyn houptman in der stat czur Neise.
Auch so spricht Hartwic Luncke, das die rede dawsen geen, das die hussen herezog
Lodwiges gutir und dorffer nicht burnen noch heern und her auch selbir czu keynen
dingen nicht thuen wil, das die sache durch den maregrefen van Brandenburg komen.
Auch so haben die Bresslauwer fier hundirt pferde dem bisschoffe van der Neise gesandt,
her spricht ouch, wirt en wol do geen, so besurgen sie sich, das sie vort vor Breslow
werden czien, und her spricht auch, das sie vor Presburg gewest sein und den strich uff
disseit dem Woge1) und haben vorbrandt wol vj€ dorffer und merckte und sein vort
geczogen vor Trencz und uff Troppow und haben sich dirwert, wen herczog Kentener und
der weise herczog2) in der stat sein gewest.
Auch sein kowfluthe von Crokaw komen und sagen, das der konig van Ungern und
der konig van Polan czu sampne sullen komen czum Czanse.
80.
1) Der Waagfluss. 2) Die beiden Oelser Herzoge Konrad der Kantner und Konrad der Weisse.