z 202 stránek
Titel
I
II
III
IV
Vorwort
V
VI
VII
VIII
IX
Inhalt
X
Briefe und Urkunden
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Chronikalisches
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Namen und Ortsregister
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Sachregister
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Název:
Scriptores rerum silesiacarum. Bd. 6, Geschichtsquellen der Hussitenkriege
Autor:
Grünhagen, Colmar
Rok vydání:
1871
Místo vydání:
Breslau
Počet stran celkem:
201
Počet stran předmluvy plus obsahu:
X+192
Obsah:
- I: Titel
- V: Vorwort
- X: Inhalt
- 1: Briefe und Urkunden
- 153: Chronikalisches
- 179: Namen und Ortsregister
- 189: Sachregister
Strana 21
1422.
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fleisse noch alle unserm vormogen und beten euch ouch mit sunderlichem ganczem fleisse,
das ir euch unsern bruder 1) bevolen wellet haben, und em forderunge fruntschaft liebe und
forderunge mit gutem willen irczeigen wellet umbe unsern willen, als ir das vormols als
geton habt, und nu ap got wil forderlicher tuen werdef, sintmols euch got der almechtige
in grosser wirdekeit und grosmechtigkeit gesaczt hat2), sulcher wirdikeit wir uns ouch aus
ganczem herezen frewen und fro sein vor euch. Ouch tuen wir euch czuwissen, das wir
mit den fursten in der Slesie nu czu eim tage sein werden zur Neisse von mitwoch obir vir-
czentage, nu deuchte uns wol gut sein, das ir der ewern eynen ouch dorczu senden weldet,
der euch forder denne undirrichten mochte, wie es zu dem tage beredt und bleben were
Gebin zu Breslaw am sonnobunde vor misericordia domini.
Conrad von gots gnaden bischoff zu Breslow herezog in Slesien
und herre czur Olsen etc.
Mai 13.
31.
1422 Mai 3.
Königsb. Staatsarchiv Schbl. V. a. No. 70.
1422 dom. jubilate. In dem Fragmente einer Instruktion für den zum Reichstag nach
Regensburg gesandten Komtur v. Brandenburg (Ludwig von Landsee) über das, was
derselbe dem römischen König und den Kurfürsten vortragen soll, heisst es in Alin. 3:
Ouch rurt euwir gnade3) in demselben briffe, wie unsir herre erczbischoffe von Collen
von aller Korfursten und herren wegen in dewtschen landen bie euwirn gnaden geweest sie
und euch von erer aller wegen czugesagt habe hilffe widdir die ketczere czu thun etc., und
wie unsir herren die Slesieschen fursten, ritther, knechte und stete euwir herczogthum in der
Slesie und die land der Lüsetczer alsam mit euwirn gnaden ouch der gleichen sich geeynet
haben widdir die ketczer und erer bieleger und nemlich, wie sich die herren von Ungern
dorinne sullen halden, der cziethungen unser homeister mit allen den sienen ist gros
irfrauwet.
(1422) Mai 15.
Bericht an den Hochmeister.
Königsb. Staats-Archiv Schbl. IX. a. nr. 71. Orig. mit Resten des Siegels.
Meynen undirtenigin willigin dinst zu allir czeit, irlauchter furste und gnediger liber
herre, ouwer gnode geruche zu wissen, das ich in gebunge dis brives komen bin von unsern
gnedigin hern dem romischin konige , der mir ernstlichin befull euwern gnodin seynen briff
zu schikken an seumunge. Ouch hatte seine gnede geschrebin meyme hern dem bischoffe
zu Breslaw, ap ich nich vol rete keyn Breslaw, das er euwern gnodin den briff schicken
sulde. Nu nam en von ime uff von sendin an David 4), dern euwer gnodin schickit, und
bete euwir gnode als meynen gnedigen hern mich nich zu spanen, wes ich euwirn gnodin
zu dinste tok, so dorynnen wil ich euwirn gnodin getrawe willig und bereyt seyn. Vor
32.
1) Vermuthlich der jüngste Bruder, gleichfalls Konrad genannt, der selbst in den Orden eingetreten war.
2) Paul von Russdorf war erst seit Anfang März d. J. Hochmeister.
3) Der hier An geredete dürfte wohl der Kaiser Sigismund sein. 4) Rosenfeld vgl. o. S. 6 u. 8.