z 202 stránek
Titel
I
II
III
IV
Vorwort
V
VI
VII
VIII
IX
Inhalt
X
Briefe und Urkunden
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Chronikalisches
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Namen und Ortsregister
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Sachregister
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Název:
Scriptores rerum silesiacarum. Bd. 6, Geschichtsquellen der Hussitenkriege
Autor:
Grünhagen, Colmar
Rok vydání:
1871
Místo vydání:
Breslau
Počet stran celkem:
201
Počet stran předmluvy plus obsahu:
X+192
Obsah:
- I: Titel
- V: Vorwort
- X: Inhalt
- 1: Briefe und Urkunden
- 153: Chronikalisches
- 179: Namen und Ortsregister
- 189: Sachregister
Strana 119
1432.
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low in eine gancze vorrichtunge umb alle die gefangen , dorzu ich meynete teil und recht
zu haben, komen byn, und das sie mir umb dieselben gefangen eyne gancze usrichtunge und
genugen volkomelichen getan haben, das mir genzlichen wol genuget und in dancke, und
dorumme gelobe ich obgenannter Thyme die vorgenanten ratmanne, die stat und alle inwo-
ner zu Breslow dorumme nymermer anzusprechen, noch anczulangen in keynerweise, und
weis auch itzunt keyne sache noch zusprache, die ich zu der stat Breslow uf dies mal
hette, und des zu geczugnis habe ich meyn ingsigel mit rechtir wissen uff diesen brieff
gedruckt, der geben ist zu Breslow an der mittewochen nach sand katherinen der heiligen
jungfrawen tage, nach gotes geburt vierczenhundert jar und dornoch in dem ezweyund-
dreissigsten jare.
(1432 December 23.)
Die Taboritenhäupter verabreden eine Zusammenkunft mit Jan von Smiricz.
Königsb. Staats-Archiv Schbl. varia nr. 165. Gleichzeitige flüchtige Kopie.
Dem namhaftigen Jhane von Smiricz, gesessen czu Rudenicz, unsern liben brudern.
Unsern dinst czuvor, namhafftigen brudere undir gotes annemen, wir thun euch czu wissen,
wy von geben gotes es uns in der Sleseei gar gluckhafftiglichen czu gefunden hat und ouch
gensynt der Oder gewesen synt. Also sint czu uns gesant und komen vyl hern, ritter und
knechte in botschafft, die trefflichin czu uns gewurben haben, doruff wir hinder euch keyne
entwert haben thun wellen, und haben dorumbe eynen tag uff dem berg geleget, der uff
dessen nehesten sontag intreten und vor dryn wochen noch eyn ander stehn sal. Dohin
wol wir Behmmischen und Merhernschen hern, ritter und knechte und stete czu komen
vorboten haben. Dorumbe begern wir von dir und bitten dich mit ganczem fleisse, das ir
euch ezu dem tage czu komen nicht wedersprechen, uff das wir in mit gotis hulfe und gote
czu loube eynen redlichen antworten uss der gemein gebein mochten, wenne mich1) den als
wir ir werbung vornomen haben, mogen wir uns anders nicht selbe undereinander eynen.
So wurde sich unser orden und gotis gerechtikeit in dem lande oberal gross meren und
breiten, und gelouben euch wol, das ir czu dem tage czu komen nicht trege sien werdet,
und den Jakobken von Bolen und dem Serdein von unser wegen czu demselben tage
ouch vorboten. Czu geben2) Pkimbab (sic) feria III post Thome.
Jacuko von Urbicz, Hanstan Kinszorocke und die edlichsten brudern der Tabern,
arbeytinde in den felde.
Dec. 28.
169.
(Etwa Ende 1432.)
Audienzbericht des Gesandten Herzogs Ludwigs bei dem Hochmeister.
Königsb. Staats-Archiv Schbl. XXIV. nr. 69.
Heinrich Rabnaw warb uff die credentie des herren herczogs Lodewiks in
Slesien , wie sie(n) herre vornomen hette von Segemund rothen, das is sich wurde czu
kryge schicken czwischen dem konige von Polan und herczogen Swidrigalen und sienen
helfern, und bewarb sich umme hulfe; so hetten die Polan sieme herren vaste grosen
schaden mit den ketczern czu getreben, stete, sloser vorterbet und angewonnen und nem-
170.
1) sic — wahrscheinlich nach zu lesen. 2) sic — wahrscheinlich gegeben zu lesen.