z 202 stránek
Titel
I
II
III
IV
Vorwort
V
VI
VII
VIII
IX
Inhalt
X
Briefe und Urkunden
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Chronikalisches
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Namen und Ortsregister
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Sachregister
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Název:
Scriptores rerum silesiacarum. Bd. 6, Geschichtsquellen der Hussitenkriege
Autor:
Grünhagen, Colmar
Rok vydání:
1871
Místo vydání:
Breslau
Počet stran celkem:
201
Počet stran předmluvy plus obsahu:
X+192
Obsah:
- I: Titel
- V: Vorwort
- X: Inhalt
- 1: Briefe und Urkunden
- 153: Chronikalisches
- 179: Namen und Ortsregister
- 189: Sachregister
Strana 50
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zuschickende unsers herren des marggrafen gnaden brieff, in dem uns sein hochmechtikeit
gepewt zu helfen, was wir dan vormugen etc., also haben wir nu vormalen ewrn gnaden
mormalen zugeschrieben und uns derpoten zu helfen und zu stewrn neben unserm ganczen
vormögen und umb die grosse puxen und pulver unsers egenanten des marggrafen gnaden
flehen, von der wegen uns noch nicht antwort noch unser pot widerkumen ist, das wir
ewr gnad eigentlich mochten vortrosten domit. Jedoch so pald sich ewr mildekeit zu
sülcher berenung fugen wirt, so wellen wir auch unser ganczes mogen unvorsport gern
erczaigen. Datum etc.
1426. 1427.
(Wahrscheinlich gegen Ende des Jahres 1426.)
Die Olmützer schreiben dem Herzog Przimko v. Troppau über die beabsichtigte Berennung von Odrau.
Ständisches Archiv zu Brünn, codex Wenceslai de Iglavia f. 14. b.
Duci Przemkoni. Hochgeborner etc. unsern bereiten dinst zuvor, als uns ewre hoch-
mechtikeit des Petraschen purggrafen von Helfenstein brif abschrift zugesant hat und
gelewtert, das ewre gnade mit der hochgeborn herczogin von Ratbor eyns warden ist zu
berennen die Oder 1), dorczu uns ewre durchleuchtikeit auch fordert etc, haben wir nu mer-
molen ewern gnaden zugeschreben, das wir zu sulchen dingen ewern gnaden zu helfen ganz
willig und bereit gewesen sein horrunde ewer gnaden berennung und besendung bis hieher,
nu kumen uns botschaften, das unsers hern des marggrafen gnade gen Brun sich nehent
vormeynude wider die ketczer, als man sein gnade zukunft an unterlass do wartunde ist,
vorsehen wir uns anders nicht, dann das uns seine gnade selbs auch vordern wirdet und
nutczen, do wider uns nicht zu reden ist. Uberdas haben wir von stunde unser botschaft
von des wegen zu seinen gnaden gevertigt, wirt dan sach, das wir seiner gnaden vorderung
vortragen werden, wir wellen williklichen ewern gnaden neben unserm vermogen zu stewer
kumen, wann wir werlich zu ewer gnaden willen gancz bereit sein zu helfen mit leib und
gut. Pulfers mogen wir ye nicht bekumen, als (wir 2) solle wir dann puchsen und puchsen-
meister mitfuren, so musse ewre gnade selbs vor pulver gedenken, das man die umbsust
nicht awsfurte und mue domit hette.
70.
1427 Jan. 21.
71.
Der Bischof und die schlesischen Herzoge versichern den Kurfürsten ihre Bereitwilligkeit zum Kriege.
Königsb. Staats-Archiv Schbl. VIII. nr. 5. Gleichzeitige Kopie.
Den erwirdigisten unde irleuchten fursten grosmechtigen herren des heiligen romischen
reichs korfursten herren unde unsern liben frunden empiten wir Conrad bischoff czu Bres-
law, herezoge in Slesien, herre zur Olsen unde zur Kosil, Bernhard zu Falkenberg
unde Ludwig zum Brege unde andere in Slesien herczogen fursten und herren, die uf
dys male bey einander gewest sein, unsern fruntlichen dinste. Erwirdigisten unde irleuch-
ten fursten, grosmechtigen herren unde liben fründe, noch botschaft, die wir vorstanden
haben von dem wohlgeboren edeln herren grafen Johan von Lupfen unserm besundirn
frunde, wie ewer erwirdikeyt und grosmechtikeit czu sammpne kommen sollen zu Meyncz unde
1) Odrau. 2) Dieses eingeflickte Wort, für dessen richtige Lesung der Herausgeber auch nicht einstehen
möchte, scheint überflüssig.