z 202 stránek
Titel
I
II
III
IV
Vorwort
V
VI
VII
VIII
IX
Inhalt
X
Briefe und Urkunden
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Chronikalisches
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Namen und Ortsregister
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Sachregister
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Název:
Scriptores rerum silesiacarum. Bd. 6, Geschichtsquellen der Hussitenkriege
Autor:
Grünhagen, Colmar
Rok vydání:
1871
Místo vydání:
Breslau
Počet stran celkem:
201
Počet stran předmluvy plus obsahu:
X+192
Obsah:
- I: Titel
- V: Vorwort
- X: Inhalt
- 1: Briefe und Urkunden
- 153: Chronikalisches
- 179: Namen und Ortsregister
- 189: Sachregister
Strana 120
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1433.
lich Puchale die stad Cruczburg seynes herren im von der ketezir wege vorhilde, ouch
wie die Polan den ketczern beilegen, helfen und allerley notdurft czufuren. Seyne herre
hette noch etliche slos an den polnischen gretnitczen gelegen, die veste weren, her begerte
hulfe und rath, dieselben slos czu bestellen. Wurde is czu kryge gehen, seyne herre welde
den Polan an den grenitczen gelegen mit krygen thun das weeste, das her mochte, und
welde dem orden beysten nach alle seyme vormogen. Her gab ouch vor, wie her hette
eyne membrane mit seynes herren ingesegil angehangen und ouch eynen machtbryeff, wie
sich sien herre durch in wurde vorschreiben, das her das welde halden ane alles gever und
arge liste ; item czog her vort czu (dem) grosfursten ken Littauwen.
171.
(1433) Jan. 1.
H. Ludwig v. Liegnitz-Brieg schreibt den Görlitzern Nachrichten über den Kaiser.
Aus Scultetus ann. Gorlicens. II. 116b.
Ludwig, v. G. g. Herzog in Slesie vnd herr zum Brige etc. ad sen. Gorlicensem. Als ir
vns schreibt vnd begert, ob wir icht von vnserm gnedigsten hern, dem römischen etc. konig,
hetten etc., lossen wir euch wissen, das wir innewendig zehen tagen etc. botschafft gehabt
haben also, das is em von gots g. gar wol geet, vnd ist noch zu Senis gewest zur selben zeit.
So schreibt vns h. Georg Zetteris, wie is seynen g. sünderlichen wol zu dancke sey, das
etzliche in der Slesien mit den ketzern nicht frede uffgenommen haben etc. Geben etc. zu
Legnitz am tage circumcisionis domini.
1433 Jan. 1.
Gedr. bei Schirrmacher Liegn. Urkundenb. 373.
Am heiligen jarstag 1433. Herz. Ludwig v. Liegnitz-Brieg bekennt den Liegnitzern
schuldig zu sein dafür dass dieselben „von unser bete und befelunge vor uns uff unser gelt
und von unser wegen uff unserm thume doselbist czu Legnicz etc. unsir kirchen und unserm
slosse zu eren und festenunge wedir dy ungetrawen ketzer ezu Behem vorbawit und vor-
legit habin an dem wale, an dem graben, an gemewerdin und andern festenunge 101 mark
und czehen groschin."
172.
1433 Jan. 8.
Bresl. Staatsarchiv Vincenz St. 117 Orig. mit dem Siegel des Bischofs.
Datum Wratislavie die octava mensis Januarii a° 1433.
Bischof Konrad ertheilt „quia ecclesia parrochialis omnium sanctorum extra muros
Wratislavienses propter metum hereticorum subsecta, ut tempore accessus hereticorum ad
civitatem Wratislaviensem rui poterit, a se ipsa casu eveniente in fundum cecidit, que
reedificari pretenditur, et pro cujus consumacione parrochianorum facultates non suppetunt,
nisi piis Christi fidelibus auxiliis subleventur,“ 40tägigen Ablas zum Besten dieses Baues.
173.