z 202 stránek
Titel
I
II
III
IV
Vorwort
V
VI
VII
VIII
IX
Inhalt
X
Briefe und Urkunden
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
120
121
122
123
124
125
126
127
128
129
130
131
132
133
134
135
136
137
138
139
140
141
142
143
144
145
146
147
148
149
150
151
152
Chronikalisches
153
154
155
156
157
158
159
160
161
162
163
164
165
166
167
168
169
170
171
172
173
174
175
176
177
178
Namen und Ortsregister
179
180
181
182
183
184
185
186
187
188
Sachregister
189
190
191
193
Název:
Scriptores rerum silesiacarum. Bd. 6, Geschichtsquellen der Hussitenkriege
Autor:
Grünhagen, Colmar
Rok vydání:
1871
Místo vydání:
Breslau
Počet stran celkem:
201
Počet stran předmluvy plus obsahu:
X+192
Obsah:
- I: Titel
- V: Vorwort
- X: Inhalt
- 1: Briefe und Urkunden
- 153: Chronikalisches
- 179: Namen und Ortsregister
- 189: Sachregister
Strana 36
36
1423.
März 14.
Febr. 28.
März 14.
1423 Febr. 26.
Gesandtschaftsbericht an den Breslauer Rath.
Bresl. Stadtarchiv. Roppan. 50. x. X. X. X.
Unsern fruntlichen grus und dinst zuvor. Wissit, libin herren, das wir komen synd
Febr. 24. ken der Lewcz (Leutschau) an sende Mathis tag und dirfuren , wo unser gnediger herre der
konig wer, ader wo der tag seyn sulde, den die konige metenander haben sulden, das
mogen wir nicht dirfaren, sunder wir horen sagen, das unser gnediger herre der konig
geczogen seyn zu dem dispot und mit den Torken eynen tag halden sal. Wenne das
geschyt, so wil her denne komen ken Kasche, und wil denne mit dem konige von Polen
eynen tag halden, wo der seyn wirt, das wissen wir nicht, das wir uns vorsehen des tages
kawm uff metefasten, und alhy grose tewerunge ist. Wissit, das unser gnediger herre der
konig dem marschalke von Prewssen eynen briff gesant hatte, den em Michil unser stat
dyner uff dem wege brochte, dorynne her em geschreben hatte, das her doruffe gebleben
wer mit seynen herren und reten, das her genezlichen mit dem konige von Polen zu dem
tage komen welde, das sich der marschalk dornoch wisse zurichten und dorczu zu komen
als uff reminiscere. Ouch habe wir gesant Hannos der stat dyner czu unserem gnedigen
herre dem konige und em zu sagen, das wir seyner gnoden allhy harren, und wo uns seyne
gnode hen bescheydet, do welle wir hen komen, also ferre als her yn der Torkey nichte
sey bey dem dispot, do sal en Hannos nicht suchen, sunder wo her en yn dem lande fynden
mag, do sal er zu em reyten, und sal uns eyne gancze botschaft dovon brengen, wes uns
seyne gnode bescheidet. Ouch wisset, das wir geld genomen haben zu Ludwig Ber-
gershayn 150 gulden ungarisch, und bitten euch liben herren, das ir em die zu danke
richtet uff metefasten unvorczogelichen, wenne wir em das vorheyssen und globt haben,
wenne wir nicht wissen, wy lange sich unser leger alhy vorczyhen wirt, dorum wir das
geld genomen haben, und wir hernochmols nicht hetten mocht geld gefynden , wenne die
gesellen itczunt alle reyten ken Breslaw. Gegeben yn der Lewcz am freitage vore dem
Erasmus Peseler und Peter Stronchyn.
sontage reminiscere anno etc. xxiij".
48.
49.
(1423) März 14.
Gesandtschaftsbericht an den Breslauer Rath.
Bresl. Stadt-Archiv. Roppan. 50. y. y. y. y.
Unsern fruntlichen dinst und grus zuvor. Wisset, liben herrn, das wir mit unserm
genedigen herren dim konige gereth haben und en gebeten haben, dass her uns eyn genedig
ende tete, des hot her uns weder geantwort, dass her uns keyn ende nicht kunde gethuen,
also lange bis das die sachen entschlossen wurden czwusschen seyner genoden und dem
conige von Polen, und hot gesant noch din behemisschen herren ken Kasschaw, dass sie czu
em sullen kommen yn din Kesemarkt. Auch wissit, das des koniges rot von Polen gewest
März 10—13. ist bei unserm genedigen herren dem konige von der metewoche bis uff din sonnobind und
die antwort weder hyndir sich brengen dem konige von Polen, ap her dorzu treten will
ader nicht. Auch sendet unser herre den bisschoff von Passaw und den grosen grofen
und ander seyne herren ken dem Aldendorffe, die der antwort wartende sullen seyn des