z 202 stránek
Titel
I
II
III
IV
Vorwort
V
VI
VII
VIII
IX
Inhalt
X
Briefe und Urkunden
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Chronikalisches
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Namen und Ortsregister
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Sachregister
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Název:
Scriptores rerum silesiacarum. Bd. 6, Geschichtsquellen der Hussitenkriege
Autor:
Grünhagen, Colmar
Rok vydání:
1871
Místo vydání:
Breslau
Počet stran celkem:
201
Počet stran předmluvy plus obsahu:
X+192
Obsah:
- I: Titel
- V: Vorwort
- X: Inhalt
- 1: Briefe und Urkunden
- 153: Chronikalisches
- 179: Namen und Ortsregister
- 189: Sachregister
Strana 143
1435.
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207.
1435 Jan. 24.
Nur in dem Auszuge bei Klose „von Breslau“ II. 415 erhalten.
Breslau am Montage nach St. Vincenz 14341). Bisch. Konrad verkauft zur Wieder-
bringung des Hauptschlosses der Bresl. Kirche Ottmachau, welches er um 1100 Schock böhm.
Gr. aus der Feinde Hände wieder zu lösen u. auf nächsten u. Fr. Lichtweihe bezahlen soll,
wiederkäuflich an die Domherrn Meist. Seyfried von Degenberg u. Joh. Snechewiz
seine u. seiner Kirche Hofrichterei u. Halt zu Liegnitz mit dem Vorwerk u. allen Bischofs-
vierdungen, die ihm angehörten in den Weichbildern Liegnitz, Striegau, Jauer, Hainau,
Bunzlau, Löwenberg, Hirschberg, Lähn, Schönau, Greifenberg u. Neumarkt mit allem Zube-
hör, dazu auch den Hof Liegnitz mit dem Garten, Alles um 2400 ungarischer rother guter
ganzer Gulden.
Febr. 2.
1435 Febr. 8.
Pfarrarchiv zu Heinrichau, Signaturbuch des Klosters Heinrichau.
Noch Criste gebort ffierczenhundert ym fumff und dreysigisten Jahre Hannus Czol-
tis von Zackerow antworte in die hafte dis closters Bernharden Polan von Mysko-
wicz umbe des willen, das he mit den hussen hatte czu schaffen gehat unde arme leute
czu Sackerow 2) beschediget. Derselbe Bernhard am dinstage noch sente Dorotheentag
des gefengnisses ledig wart und globete vor orvede bey alle syme gute, das he czu Mysko-
wicz3) besitczet, den lewten czu Zackerow genug czu thun umbe das ire unde der sachen
nymmer erglichen czu gedenken.
208.
1435 (etwa im März).
Das Breslauer Kapitel schreibt dem Bischofe bezüglich der beabsichtigten Schleifung von Schloss
Ottmachau.
Nur in der Anführung bei Klose „von Breslau“ II. erhalten, der Anfang auch in der schles. Zeitschr. V. 152.
Wenne wirs nicht weyter brengen konnen, so seyt ir unsir hirre, und das hus ist euer
gnaden. Was ir damit zu tun zu rate werdet euren landen und steten zum besten, das ist
wider uns nicht, und getrauen euren gnaden, ir werdet das beste tun.
209.
1435 (Ende April oder Anfang Mai 4).
210.
Bischof Konrad schreibt dem Domkapitel in der Streitsache wegen der Schleifung von Schloss Ottmachau.
Nur in dem Auszuge bei Klose „von Breslau“ II. 407 ff. erhalten.
Wir verstehen nicht, was Ihr damit meinet, da Ihr schreibet: wenn wirs nicht weiter
etc. 5). Wenn Ihr es nun weiter bringen köntet, wofür würdet Ihr uns denn halten, oder
was solten wir sein ? Weiter auf die Worte: das Haus ist Euer Gnaden, etc. ist unsre Mei-
nung diese. Ihr wisset wol, was uns, seit wir Bischof geworden, je vor Sachen angetreten
1) 1434 kann nur ein Schreib- oder Druckfehler sein. 2) Sackerau bei Münsterberg.
3) Moschwitz bei Münsterberg.
4) Der innere Zusammenhang der Begebenheiten macht es wahrscheinlich, dass dieser Brief etwa gleichzeitig
sei mit dem Atteste in No. 212.
5) Vergl. No. 209.