z 202 stránek
Titel
I
II
III
IV
Vorwort
V
VI
VII
VIII
IX
Inhalt
X
Briefe und Urkunden
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Chronikalisches
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Namen und Ortsregister
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Sachregister
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Název:
Scriptores rerum silesiacarum. Bd. 6, Geschichtsquellen der Hussitenkriege
Autor:
Grünhagen, Colmar
Rok vydání:
1871
Místo vydání:
Breslau
Počet stran celkem:
201
Počet stran předmluvy plus obsahu:
X+192
Obsah:
- I: Titel
- V: Vorwort
- X: Inhalt
- 1: Briefe und Urkunden
- 153: Chronikalisches
- 179: Namen und Ortsregister
- 189: Sachregister
Strana 44
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1424. 1425.
59.
1424 October 14.
Abgedruckt bei Koegler, Chroniken der Grafschaft Glatz. Urkundl. Anhang S. 27
aus dem jetzt nicht mehr erhaltenen Originale.
Paczkaw an sant Hedwigen obend. Johannes, Herzog von Münsterberg, schliesst
mit dem Hauptmann von Glatz, Puotha (von Czastalowicz) und den Ständen und Städten
der Lande Glatz, Frankenstein und Habelschwert ein Bündniss gegen die Hussiten auf
ein Jahr von nächstem Martini an.
(1425 März 23.)
Die Olmützer berichten Herzog Albrecht von Oestreich über die Lage der Dinge
an der schlesisch-mährischen Grenze.
Brünner ständisches Archiv. Cod. Wenceslai de Iglavia f. 9.
Duci Alberto. Hochgeborner furste und genedigster lieber herre, unsern getrewen
dinste czuvor und thuen ewern genaden zuwissen, das Nicolass von Bladaw des her-
czogen Przemken von Troppaw amptman uff Hlowuky komen ist und hat von dannen
genommen den Peter Holy und den Puchala, die er do gefunden hat, und hat die neben
des herczogen Przemken befelhnis mit im gefurt zum herezogen Przemken, Janken von
Tyczein, Giirsiken von der Lucaw etc., die einen tag gehalden haben, also haben sie
mit den egenanten Peter Holy und Puchala einens friede besprachen, ufgenommen und
beslassen, uff vierczehen tag vor des frieds awsganck abzusagen, und do ist under andern
dingen nemlichen von beiden theilen ausgetragen und gelobet, wer sache, das der herezog
Sigmund von Rewssen, die Preger ader ander macht us Behem herab in das land kemen,
so mechten Peter Holy, Puchala und ire helffer mit den us Behem wol ymme velde liegen,
und denoch solt sulicher ufgenomener frid stet sten und gehalden werden, kwem awer
unsers herren des bemischen, ungrischen etc. kunigs Sigmunds macht in das land, so
mochten herezog Przemko und seine miteindinger auch mit sulicher macht ezu felde ligen,
und der frid solt auch dennoch besten , sunder kwem ewer genade macht yn das lande, so
sol herezog Przemko, Janke von Tiezein, Gürsik von der Lucaw etc. ewern gnaden nicht
helfen, sunder zuschen und stilligen, und wir wissen auch nicht anders, denne das die
andern lantherren alle zu solichen fride teidingen auch eingenomen und begriffen sein,
darczu haben sie die frawn von Sternberck auch dorein genomen. Sunderlich genedi-
gister liber herre, sein wir eingentlich gewarnet, und wir derkennen nicht anders, das (!)1)
das die lantherren umb nichtes anders sten, teindingen und raten denn uff ewre genade
uns andre ewre getrewe, und uff die selgeret, wie sie iren willen gehaben mochten und uns
mit andern ewern getrewen vornichten und awsrewtern kunden. Hirumb, genedigister
herre, umb gote, ewrer gnade ere und der cristenheit nuteze willen, gerucht noch bei zeiten
doruff gedenken, das suliche der lantherren meynung undergangen werd, ewre gnade bitten
wir noch diemutiklichen und 2) gotes, unsern liben frawn und aller helligen willen, ewre
durchlewchtikeit welle uns neben sulicher ewer vortrostung uns zugeschrieben vorsargen
60.
1) Wohl denn zu lesen. 2) sic — umb?