z 202 stránek
Titel
I
II
III
IV
Vorwort
V
VI
VII
VIII
IX
Inhalt
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Briefe und Urkunden
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Chronikalisches
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Namen und Ortsregister
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Sachregister
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Název:
Scriptores rerum silesiacarum. Bd. 6, Geschichtsquellen der Hussitenkriege
Autor:
Grünhagen, Colmar
Rok vydání:
1871
Místo vydání:
Breslau
Počet stran celkem:
201
Počet stran předmluvy plus obsahu:
X+192
Obsah:
- I: Titel
- V: Vorwort
- X: Inhalt
- 1: Briefe und Urkunden
- 153: Chronikalisches
- 179: Namen und Ortsregister
- 189: Sachregister
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1423.
vorgeschrebene büntnisse vnd ewige stete vnd feste zu halden vnd zu handhoben etc.
Vnd wir Conrad, bischoff zu Bresslaw, fürsten, hirren, lande, stete, ritter vnd knechte vor-
geschreben globen bey vnsern trawen vnd eren, die vorgenante vorbüntnisse stete vnd
feste zu halden.
47.
Jan. 23.
1423 Jan. 28.
Bericht des Ordensmarschalls an den Kaiser, der vor den Anschlägen der Polen gewarnt wird.
Königsb. Staats-Archiv. Schbl. XXII. nr. 28. Orig. auf Papier.
Scholdige willige dienste mit demuttiger bevelunge czuvor. Allerdurchluchtigiste
furste und allirgnedigster herre, als ich ewern koniglichen gnaden vorbracht habe czu
Bresburg noch undirrychtunge ezweier bruder unsers ordens, wy die warnunge gescheen
durch etliche gut gunner unsirs ordens, so beyn ich am nehest vorgangen Sonnobunde
gekomen ken Breslaw, also habe ich gefunden den gut gunner und warnesman unsirs
ordens, der mir vorczalt hat die czukunftige schykunge des herren konigs von Polan und
herczoges Wytawts wedir euwer konigliche gnade, die cristenheyt und unsern orden,
alzo das des herren konigs von Polan und herczoges Wytawts sendeboten werden eynen
tag halden in korcze uf dem Taterschen gevielde, gelegen czwysschen Tatern und Ruysschen,
wy wol der herre konig von Polan und hertzog Wytawt dar in eygenen persone(n) nicht
komen wellen, uf das sey dorinne nicht sollen gemerket werden, aldo werden vil geczunge
der heydenschafft czusammen komen, und die czusammenkomunge geheissen ist von den
heiden zam eyn concilium, alzo das der herre konig von Polan und herczog Wytawt dissen
somer nicht vormogen grosse heydenschafft in herferthen czu furen, abir den andern czu-
kunftigen somer wellen sey czwey heere, eyns ken Pruyssen, das ander in die Sleisie
usrichten mit der hulffe der hussen, uf das die Slesie mechticlichen obirfallen werde und
obirczogen, und hoben ouch der vorgenante koning und herczog Wytawt grosse gaben
gesandt dem Turken, die gaben der obenberurte warnesman ge(se)hen hat, als her spricht,
uf das die Turken euwer grosmechtige koningliche1) und die euwern mit krige deheyme
behalden sollen, und das sey yren wyllen czu schaden euwern koninglichen gnaden, der
cristenheyt und czu vorstoren unsern orden mogen volbrengen, do dach got vor sey.
Dorumbe demuticlichen ich biete euwer allirdurchluchtigeste koningliche gnade, das sey
geruche eyns sotanes czu herczen erntstlichen ezu nemen und setczen unsern orden in
eynen ewigen bestendigen frede mit den herren koninge von Polan, herczog Wytawt und
iren landen, wanne ich das vor das beste euwir gnaden, der cristenheit vnd unserm orden
irkenne noch gestaltnisse der sache, das eyner ewiger bestendiger frede das beste sey, also
ich das euwern gnaden das ouch zu Preszepurg vorczalt habe, wanne geschee dis nicht
und euwer koningliche hulffe und schyckunge ouch nicht vulbracht und vulfurt wurde,
wanne ich vornomen habe von den sendeboten des landes czu Sachssen, das der herre
marggraffe von Brandenburg das land czu Sachssen bis an euwer gnade inneheldet, dach
1) Vielleicht das Wort gnade zu ergänzen.