z 202 stránek
Titel
I
II
III
IV
Vorwort
V
VI
VII
VIII
IX
Inhalt
X
Briefe und Urkunden
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Chronikalisches
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Namen und Ortsregister
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Sachregister
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Název:
Scriptores rerum silesiacarum. Bd. 6, Geschichtsquellen der Hussitenkriege
Autor:
Grünhagen, Colmar
Rok vydání:
1871
Místo vydání:
Breslau
Počet stran celkem:
201
Počet stran předmluvy plus obsahu:
X+192
Obsah:
- I: Titel
- V: Vorwort
- X: Inhalt
- 1: Briefe und Urkunden
- 153: Chronikalisches
- 179: Namen und Ortsregister
- 189: Sachregister
Strana 55
1427.
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Item so sullen allis der czehne 1) alzo ussgericht beyde in stetin vnd die gebuwer habin
eynen wagen. Item so sullen die uss den stetin harnisch haben, so sie beste vnd meiste
mögen. Item uff sulchen wagen sullen sie spys haben uff zwelff wochin. Item uff yglichen
wagen sullen sie haben eyne lantezucht 2), czwey grabescheyt, czwene exe, czwu hawen,
drey gesnetene bret vnd dorczu ire were, armbroste, spyssse vnd andir gewere, zo sie beste
und meiste gehabin mogen. Item yglich ffurste mit seynen stetin sal habin vnd mit ym
bringen czwu adir dry steynbuchsen vnd pulver vnd steyne, dorczu eyne notdorfft vnd ouch
pfeiffen vnd hawfenicz3), das meisten, so her mag gehaben. Item yglich hofestaat sal
gebin 4 gr., yglich gertner 1 gr., yglich schultis 1 fl., iglich freyer 1 fl., eyn mengeschofer
4 gr., eyn mengemolner 4 gr., eyn erbmoller 1 fl., der kreczmer 4 gr., von yczlichen byer 4 gr.
1427 Febr. 24.
Herzog Friedrich von Sachsen ladet die schlesischen Fürsten zu einem Tage nach Frankfurt a/M.
Königsberger Staats-Archiv, Schbl. VIII. nr. 4. Gleichzeitige Abschrift.
Fruntlichen dinst und was wir und gutes vormogen zuvoran. Erwirdiger vater, liber
herre und hochgeborn fursten, libin ohmen, nochdem und als unser herren mitkurfursten
und wir eynes gemeynen tages uff den suntag Appolonie schirst vorgangen ken Mencz abir-
komen waren, dorczu denne ir und auch andir des reichs fursten, herren und stete sulden
komen sein adir ire treffliche bottschaft geschicket haben, denne ezu rote czu werdin, wy
und in welcher weize (die) vordampdenten ketczer Behmen durch eynen gemeinen anslag
mochten czustoeret un awsgerewtet werden uff den sommer schierst komftigen, die botschaft
euwern liben aldar denne nicht gesant habin, umme des und auch umme andir abewesin
willem sein derselbin unsir herren mitkurfursten und unser frunde eynes andern gemeyne
tages uff den suntag quasimodogeniti czu latyn genant schirst komftigen eynig gewerden
ken Frankenfurd unde obirkomen, dorczu denne abir alle ander des reiches fursten, herren
und stete vorbottet werden und komen sullen, unde ist mit unsirn rethen, dy wir dobey
gehabt haben, vorlussin mit uns an czu tragen euch den tag czuvorkundigen, und das ir
dorezu euwern erber und treffliche botschaft schicken woldet zu schreiben. Nu ist euwer
herolt mit euwerm briffe bey unsirn rethen ken Asschaffenburg komen noch der czeit, als der
tag czu Mencz gereit was gehaldin unde vorgegangin, wir weldin wol, daz her ehir und czu
dem tage komen were, so hette wir gehuft euwern (sic) briff sulde den, dy uff dem tage gefuget
waren, grosin trost den ketczern czu wedirsten gegeben und dysin ingehitcziget haben, do-
von bitte wir euwer fruntschaft, so wir fleisigste mögen, ir wellet noch euwern frund und
rethe mit macht czu dem egenanten tage ken Frankenfurd an den Meyn uff di egenante czeit
suntag quasimodogeniti schirste schicken, und daz an euch keynen gebrechen werdin
lasin, und wenne wir in euwern briffe, der uns und andern unsern mitkurfursten in eyner
gemeyne czugeschreben stet, an dem leczten vorsten unde vornemen, das ir euch eynes andirn
tages czu sampne czu komen und euch genczlichen zu eynem felde ken Behem zu stellen und
zu schicken vortragen habt, daz wir gerne von euch vornemen, ist unser gancze meynunge
Febr. 9.
Apr. 27.
74.
1) Je zehn. 2) Vgl. o. S. 11, Anm. 9. 3) Beides Geschütze.