z 202 stránek
Titel
I
II
III
IV
Vorwort
V
VI
VII
VIII
IX
Inhalt
X
Briefe und Urkunden
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
120
121
122
123
124
125
126
127
128
129
130
131
132
133
134
135
136
137
138
139
140
141
142
143
144
145
146
147
148
149
150
151
152
Chronikalisches
153
154
155
156
157
158
159
160
161
162
163
164
165
166
167
168
169
170
171
172
173
174
175
176
177
178
Namen und Ortsregister
179
180
181
182
183
184
185
186
187
188
Sachregister
189
190
191
193
Název:
Scriptores rerum silesiacarum. Bd. 6, Geschichtsquellen der Hussitenkriege
Autor:
Grünhagen, Colmar
Rok vydání:
1871
Místo vydání:
Breslau
Počet stran celkem:
201
Počet stran předmluvy plus obsahu:
X+192
Obsah:
- I: Titel
- V: Vorwort
- X: Inhalt
- 1: Briefe und Urkunden
- 153: Chronikalisches
- 179: Namen und Ortsregister
- 189: Sachregister
Strana 109
1432.
109
Beischluss.
Auch geruche ewer gnade wissen, das meine brudere sich eynes feldes mit der stat
Breslaw voreynet hatten, und meyne brudere woren iczund ofkomen mit ganczer macht,
und logen zum Hundisfelde, do bergerten sie zu wissen an den von Breslaw, was ir hulfe
sein sulde. Do sprachen sie, si welden helfen mit iiil pferde, do trawten meine bruder das
felt nicht zu machin mit sulcher geringer huffe und czogen weder weg. Andirs weis ich
iczund nicht czuvorschreiben, wenne meine bruder wereten die Odir umb Lewbis etc. Sun-
derlich sal ewer gnaden wissen, das der junghe herczog Bolke das haws Greisow 1), stad
und haws zur Newenstad und Wenygenglogaw besatz hat, unde der ald herezog Bolke sein
vater der sterket en doruff mit buchsen und pulver, und meinet das bischtum van Breslaw
dovon zu beschadigen, wenne Greisow und Newstad in dem bischtum ist gelegen, und er
spricht, er hette und furete eyn guten fertigen glowben etc.
(1432 Juni 23.)
H. v. Maltitz berichtet dem Hochmeister über die Friedensverhandlungen.
Königsb. Staats-Archiv Schbl. XXI. nr. 112. Orig. mit Spuren des Siegels.
Minen willigen undirtenigen dinst uwern gnadin czu allin geczitin bereit, howerdiger
und grosmechtiger furste, gnediger libir herre, ich sende uwern gnadin iczczunt hir
beschrebin geleginheit der keczezer, und wy is iezczund in deme lande zeu Behemen stet,
und bitte uwern gnadin wissin, das ich von myner gnedigen herren wege von Sachzin wol
ffunff wochin zcu Behemyn gewest byn, und byn an dem nestin fritage vor sinte Johannis
tage heym komyn und byn uff eyme tage gewest mit den keczczeren adir von myner ege-
nantin gnedigin herren wege, und habe do eynen fredin getedinget und begriffin czwuschen
mynen egenanten gnedigin herren und alle yren landin uff eyme teyle und mit den Taberen
und weisin, und mit den herren , dy do zeu Behemyn czyhin und mit deme ganczin lande
zeu Behemyn, dy uff der keezezer sytin syn, drittehalbp jar, doch mit sulcher underscheyt,
abp der romyssch konygk adir dy korfurstin yn das lant czu Behemyn weldin czihin, so
mogin myne egena(n)ten gnedigen herren wol methe czihin adir sickin unschedelichen
deme egenanten fredin. Were och sache, das dy keczczere andern furstin in ore lant czo-
gin, so mogin och myne egnanten gnedigen herren deme selbin ffurstin adir herren, deme
sy in das lant czogin, wol ezu hulffe komyn adir sendin, wy stark sy wollen, unschedelich
deme fredin. Ouch gnediger libir herre, bitte ich uwern gnaden wissin, das mir dy keczczere
uff deme selbin tage selbir gesayt habin, dy do kegyn mir woren, das dy her der weysin
und der Taberen und andir ore brudir mit macht czogin hy hyn keyn Merhern und weldin
abe tribin den herczogin von Osterrich, der lege vor eyme clostir, das da noe by Olmücz
gelegin ist, das dy keczczer dy selbe czit irstegen und gewinnyn hattin, und weldin dy
selben dar yre brudir retthin und das closter wedir spisin und do von dannen weldin czihin
in dy Slesige, do sulde der konyng von Polan mit andern synen herren und mannen und
nemelichin eyn herczoge aus der Mase mit ym, und sullin do czu hoffe komyn yn eyner
stat, dy heissit Olszenicz2), und wollin sich do mit en voreynen und vortragin, das sy denne
Juni 20.
158.
1) Greisau bei Neisse. 2) Oels.