z 247 stránek
Titel
Ia
Ib
Vorwort
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
Regesten und Urkunden
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Nachtrag
196
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Anmerkungen
201
202
203
204
205
206
207
208
209
210
211
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Register
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Siegel
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Název:
Stadtbuch von Brüx bis zum Jahre 1526
Autor:
Schlesinger, Ludwig
Rok vydání:
1876
Místo vydání:
Praha, Leipzig, Wien
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
247
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorwort
- 1: Regesten und Urkunden
- 196: Nachtrag
- 201: Anmerkungen
- 213: Register
- 237: Siegel
Strana 99
1432
99
bey trewen und eren haben gelobt czu halden mechtiglichen. czum ersten male also : als Jaross des
Jacubken son dem Peyczenrichter und dem Rüdiger ire pferde genommen had uf dem walde, das
Jacubko sal siben pferde heissen wider geben dy ader so gute ynnen virczentagen, ader czen schok
groschen davor sal heissen beczalen und schaffen. — item als Brosius Hogenest dem Janken uff
dem Rotenhawse czu Jurkow genommen had und etliche vor funff schok groschen ader me us-
geburget had, aus solcher burgeschaft sal Hogenist dy lüte ader ire burgen ledig laßen, und
darczu sal Hogenist den lüten von Jurkow vir kühe wider geben, und Heinrich Malticz sal ouch
ein schok groschen darczu geben, und des Janken lüte, dy er hat gefangen, ledig sal lagen, und
Janke sal ouch den Peyczenrichter ledig lassen in solcher masse. derfure Janko, das der Peyczen-
richter seyn undersessen were, das er im alle vorhaldene czinse und darnach ander czinse beczalen
sal und geben und mit im also halden sal, als mit seyme herrn, oder mit seyme willen seyn gut
beseczen sal mit eyme andern manne. — item das der cleyne Henschen dem Jacubken umbe dy
pferde und kühe , dy er im in eyme rechten cristenlichen fride genommen hat, geben sal sechs gulden
ader czwey schok groschen und czwu kühe widergeben sal czwischen hy und sente Merteyns tage;
und der Tycz umbe das er genomen had ouch dem Jacubken sal geben ein schok groschen czwischen
hy und sente Merteins tage. — item umbe solche sache als Jacubko den Rechenberg, als Maxyn
houptman gewest ist, von des Ffederleks wegen beschuldiget, und dy Brüxer den Jacubken umbe dy
Ussygker, das habe wir hinder uns gelaßen in solchermaße: wenne sente Wenczlaws tag kummet,
welch teil denne das dem andern teile vor lest wissen acht tage, so sal eyn teil dem andern ge-
steeu und ire fründe darczu brengen und an in genugk haben; künden sie aber dy frunde mit-
einander nicht geeynen, so haben wir in gegeben vor einen hochsten uberman den Ubrich Czeyn,
oder Gyndrzich von Duban. und sy haben gelobt an der eynen genug czu haben und ufczuhoren.
— item so haben wir ausgesprochen ezwischen dem hern von Coldicz uf den Gruppen und ezwischen
dem Jacubken czu Belin von des frides wegen, das sy fride halden sollen bys uff sente Wenczlaws
tag in solcher masse: umbe was einer den andern beschuldiget, sollen sy lassen steen bis uf dy
genante czeit; und wer es, das der herre von Coldicz dem Jacubken usrichtunge nicht tete bis uf
dy vorgenante tzeit, so sal er nicht fride mit in haben; tete er im aber usrichtunge, so sal er
neben den fursten und marcgrafen von Missen fride haben und darczu das getreyde, das da ist
zcu Tornycz, das sy das an beyderseyt gelassen sollen bis uf sente Wenczlaws tag ; welden sy aber
sehen, so sal der herre von Coldicz einen darczu geben und der Jacubko den andern. gleicherweise
sal der Jacubko dem hern von Coldicz ouch usrichtunge tun. — item so sprechen wir aus, das
der Jacubko mit den fursten und maregrafen von Meissen von dem hütigen tage bis uf sente
Mertyne und von sente Mertyne uber czwey jar fride haben sal. und mit allen den iren, mit
Brux der stat und mit dem slosse und mit allen andern, was sy in diesem lande ezu Beemen
haben mit solcher vorrede, ein firtel jars vor uff czu sagen. und solchen fride sollen sy in vor-
schreiben und vorbussen under solchem pfande, als sy gewonheit underenander haben czuvor-
schreiben. und ubermanne in dem fride von der fursten wegen der herre von Waldenberg ader
Heynrich Teler und von des Jacubken wegen herre Beness von Colowrath oder Jan Hradek.*)
Aus dem k. sächs. H. St. Arch. in Dresden N. 624. Copie unter den Orig. eingereiht. — Palacky Urk.
Beit. z. Gesch. d. Husitenk. II. S. 311.
[221.) Ottiko von Loza und Johannes Capek von San quittieren den Herzogen Sigmund
und Friedrich von Sachsen und ihren Bürgen, darunter dem Schlosshauptmann und dem Rathe
von Brüx, den richtigen Empfang von 5000 Gulden. 1432 September 8.
1432
Sept. 8.
*) Bei Palacky sind die Umlaute in der Urk, gar vicht berücksichtigt ; ferner hat er durchaus „umb“ für „umbe,“ „ufgeburget“
(S. 312 Z. 11) fir „usgeburget,“ „vorbrieffen" (S. 313 Z. 20) fur „vorbussen“ u. dergl.
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