z 247 stránek
Titel
Ia
Ib
Vorwort
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
Regesten und Urkunden
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Nachtrag
196
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198
199
200
Anmerkungen
201
202
203
204
205
206
207
208
209
210
211
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Register
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Siegel
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Název:
Stadtbuch von Brüx bis zum Jahre 1526
Autor:
Schlesinger, Ludwig
Rok vydání:
1876
Místo vydání:
Praha, Leipzig, Wien
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
247
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorwort
- 1: Regesten und Urkunden
- 196: Nachtrag
- 201: Anmerkungen
- 213: Register
- 237: Siegel
Strana 106
106
1435.
eins lengeren tages an uns begeren, der do von seinnen gnaden vor dem obgnanten sant Mertans
tage nomhafftig gemacht wôrde, den sullen wir czu baiderseit vorfolgen und den sachen darauff
nochkummen in allermoße, als auff dy obgeschribene czeit begriffen ist. und auff sulchen tag ab
denne der obgnante unsser gnedigster herre der kaißer legen und nomhafftig machen worde, sol
ein partey den anderen von stunden yren offin briffe gebin und denne yn bekentlich sein, das
seinne gnade sulchen tag geleget und nomhafftig gemachet hot sulche vorwillunge alle obgeschribene
stücke und arttickl und au3sprüche noch rechte, ab dy unsser gnedigster herre der kaißer von
sulcher sachen wegin in der obgnanten czeit auff den ersten ader den anderen benanten tag czwischen
uns thun worde, und auch das alle sachen auff dy vorgnanten tege das ist auff den ersten, den wir
selbs benant habin, und auff den anderen , den unsser gnedigster herre kaißer legen und nomhafftig
machen wörde, gancz czwischen uns an czu steen, globin wir obgnanter Wilhelm von Schonwurg an
unsserem taille stet und gancz mit allen den unssern unvorruckt czu halden; und ab wir dar an
bruchig wörden, also das alles von uns und den unsseren von einemn ader mere genczlich nicht ge-
halden wörde, do got vor sey, so sullen wir den obgnanten hochgebornnen fursten und hern den
herczogen von Sachsen mit allen den unsseren unssere sachen und dar czu dreytawdent gute reyn-
nische gulden vorfallen syn. und wir Erckingher here czu Swarczenwerg und von SaynShaym und
Seyffrid von Zaher gesessen czum Clingenstein purgen vore den obgeschriben hern Wilhelm globin
vor und mit ym also: wenne her des egnanten pfandes fellig worde, do got vor sey , so sullen (und)
wir noch sülcher vorfallung in vir wochen darnoch vest noch enander kummenden den vorgnanten
hochgebornnen fürsten mit bereytten, guten, unvorslogen reynischen gulden beczallen ader mit unsseren
guten pfanden au richten, darauff yre gnade sulchs geldes czu cristen ader jôden bekummen mochten
unvorczogenlich an allen yren schaden. und ab wir swmnig worden und sy also nicht beczalleten
ader au€richtung teten, als vor geschriben steet, wenne wir denne von yren gnaden mit briffen
ader gwißen boten vormant worden, so süllen wir von stundan des morgens noch der vormanung,
welcher au2 uns purgen eer vormont wirdet, mit dreyen pferden und mit czweyen knechten ein
reytten ken Czwickaw in dy stat, in ein erberge herberge vorweizet würden, und sullen darinne ligen
und laisten, als inlegers recht und gewonhait ist ; also mag auch unsser iczlicher ein erbergen knecht
mit so vil pferden und knechten an sein stat in sulchem rechten und gewonhait in dy leistung ge-
stellen. und süllen das obgeschribene vorfallene pfant mit allem schaden beczallen noch au"weisung
und noch rechte gewônlicher briffe, dy auff geltschulde innhalden; und czu sulcher leißtung und
beczallung süllen uns unsser glauber ungeferlick glayten vor yn und alle den yren und von der
selbigen stad, do wir von yn eingeweist worden, ein gut sicher glayt schicken, sicher czu und ab
czukummen. und ab uns unsser glawber von nicht haldung wegin bereden ader schelden wôrden,
das sullen wir nicht widerreden; ab wir do wider reden wôrden, teten wir wider unsser ere, und
sy weren ken uns gerecht und wir ken yn ungerecht. des czu urkunde habe wir unsser insigel
vor uns und alle dy unsseren und wir obgnanten Erckingher herre czu Swarczenwerg und Seyffrid
von Zaher auch unssere insigel wissentlich in dizen briffe lassen hengen, der gebin ist noch Cristes
unssers hern geburt virczenhundert jar darnoch in dem ffünffunddreibigsten jare, an des heilligen
sant Lorenczentag.1
Aus dem k. sächs. H. St. Arch. in Dresden N. 6367. Orig. Off. Perg. Brief mit 3 Siegeln an Pergament-
streifen, von denen das erste und dritte ziemlich beschädigt sind.
1435
[230.] Die Herzoge Friedrich und Sigmund von Sachsen bestätigen, dass ein von Brüxern
dem Nikolaus von Lobkowitz ausgestellter und von diesem an den seligen Herzog verpfändeter
Schuldbrief d. dto. 1421 Dec. 20. N. [177] verloren gegangen und von den Brüxern ein neuer
1 Die überstehenden e sind in der Urkunde theils schiefliegende Punkte, theils wirkliche e.