z 247 stránek
Titel
Ia
Ib
Vorwort
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
Regesten und Urkunden
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Nachtrag
196
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199
200
Anmerkungen
201
202
203
204
205
206
207
208
209
210
211
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Register
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Siegel
237
Název:
Stadtbuch von Brüx bis zum Jahre 1526
Autor:
Schlesinger, Ludwig
Rok vydání:
1876
Místo vydání:
Praha, Leipzig, Wien
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
247
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorwort
- 1: Regesten und Urkunden
- 196: Nachtrag
- 201: Anmerkungen
- 213: Register
- 237: Siegel
Strana 105
1435.
105
Wir Friderich und Sigmund gebrudere von gots gnaden herczogin zcu Sachssin lantgraven
in Doringen und maregraven zeu Missen bekennen fur uns, unsere libin brudere und erbin und
thun kund offinlichin mid dissem brive allen den, die yn sehin, horen adir lesin : das wir von sul-
licher rechenunge wegin, die uns der gestrenge Brosius von Hogeniste von des amptis wegin, das
er von unser wegin zcu Brux etwelange innegehabt und uns wedir geantwert had, an den gnanten
Brosius vom Hogenist, frouwen Dorothean syn wib. Hansen sinen vettern unde erbin sulliche hin-
derstellige rente und zcinse mid namen hundirt und fumff schog, die von unser stad zeu Brux nicht
gefallen noch beczalt sind, mid namen, die diezciit, als er das ampt innegehabt had , gewiset habin
und wisen an yn, sinen vettern unde sine erbin und wih die in craft disses brives die von unsern
wegin inczufurdirn, zeu manen und die noch siner notdorft ußzculegin und sullicher bescheidinheit.
wurde er die zewusschin hir und wynachtin schirstin nicht ermanen, so sollin und wollin wir
ym sulliche obingeschrebin summe uf die egnanten winachten selbir gutlichin u3richten und be-
czalen. czu orkunde habin wir herczog Friderich unser insigil, des wir Sigmund auch herczog mitte
hirane gebruchin, wissenlichin undene an dessen brieff lassin drucken. gegeben zeu Orlaminde am
sonnabend noch Jacobi anno domini MCCCCXXXV.
Ans dem k. säch. H. St. Arch. in Dresden. Copialb. N. 15 fol. 128 a. Wiederholt fol. 129 a ibidem.
[229.] Wilhelm von Schönburg bekennt, seine Schulden und Forderungen bei den Her-
zogen von Sachsen, dem Abte Eberhart von Grünhagen, Herrn Heinrich von Waldenburg und
dem Bürgermeister, Rathe, Stadt und Schloss von Brüx der Entscheidung des Kaisers über-
lassen zu haben. Bei Nichteinhaltung derselben sei er mit 3000 Gulden rheinisch verfallen,
wofür Erkinger von Schwarzenberg und Seifrid von Zaher bürgen. 1435 August 10.
1435
Ang. 10.
Wir Wilhelm von Schonwurg herre ezum Newenschouwurg bekennen mit allen den unsseren
dineren und unterthonen mit innhalt dis briffes mit den hochgebornnen ffursten und hern hern Fri-
derichen mit seinenn libin bruderen herezogen czu Sachsen lantgraffen in Doringen und maregraffen
czu Meissen und mit allen den yren, nemlich mit dem wirdigen hern Eberhart abte czum Grünhayn,
den edellen hern Hayurich von Waldenwurg. hern Alschen von Schonwurg und den ersamen
purgermeister, rat und stat und sloße Brüx und allen yren dinern und unterthonen unsser schulde
und sachen, dy wir und dy unsseren ezu yn und sy wider ezu uns ezu sprechen habin, mechtigklich
kunmen synt noch rechte anff den allerdurchleuchtigisten und hochmechtigisten kaizer unsseren
gnedigsten libin erbhern, und süllen uns an baiderseit an seinne gnade mwen€ und mit fleise bitten,
das uns seinne gnade vor dem schirstkummenden sant Mertans tage ader auff den selben tag ge-
ruche, darauß czu entscheiden. wenne wir das also vorwillet habin, und auch das wir an beiden
taillen in sülcher benanten czeit vor seimien gnaden ezu rechte gesteen sullen ader unsser volle
macht darczu schicken und dy sachen also endhafftigklich ezu ende brengen süllen, und wenne ein
partey der andereu darczu schaiden wil, so sol sy das thun mit yrem offin briffe, do czwayer er-
bergen manne insigel bey einnen der yren czu geczewgknůß auffgedruckt werde. und noch sulcher
furbescheidung von stundan in den nesten dreyen wochen ordenlich darnoch folgenden süllen baide
parteyen vor den obgnanten unssern gnedigsten heren kaizer kummen, ader unsser einer ader wir
baide unsser volle macht darezu schicken do hyn, do denne dy selbe czeit seyn kaißerlicher hoffe
sein wirdet, und sullen den sachen also noch geen und der mitenander czu austrag kummen, in
moten als obingeschribin stoet. môchte aber unsser gnedigster herre der kaizer in der obgnanten
czeit bis auff sant Mertans tag dy sachen ezwischen nicht gehandelln ader nicht geenden und worde
1 Oder -müien?“
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