z 247 stránek
Titel
Ia
Ib
Vorwort
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
Regesten und Urkunden
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195
Nachtrag
196
197
198
199
200
Anmerkungen
201
202
203
204
205
206
207
208
209
210
211
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Register
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Siegel
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Název:
Stadtbuch von Brüx bis zum Jahre 1526
Autor:
Schlesinger, Ludwig
Rok vydání:
1876
Místo vydání:
Praha, Leipzig, Wien
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
247
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorwort
- 1: Regesten und Urkunden
- 196: Nachtrag
- 201: Anmerkungen
- 213: Register
- 237: Siegel
Strana 86
86
1425.
bis so lange, das ich den brieff ader myne erben weder zcu uns geloße, also lib uch sie sulche
pyn, also der brieff ußwieset zcu vormiden. des czu orkunde under meher sicherheit habe ich
myn ingesigil vor mich unde alle myne erben an diesin brieff wissentlich la in hengen, der gegeben
ist noch Cristi geburd virczenhundert jare darnach yn dem fumffundeczwenczigistem jare am sun-
abende vor dem sontage judica.
Aus dem k. sächs. H. St. Arch. in Dresden N. 5987. Orig. Off. Perg. Brief mit dem an pergamener Pressel
hangenden gut erhaltenen Siegel.
1425
Sept. 25.
[192.] Heinrich von Maltitz, Vogt zu Brüx, bestätiget, vom Kurfürsten Friedrich von
Sachsen siebenhundert rheinische Gulden für die Unterhaltung des Brüxer Schlosses richtig
erhalten zu haben. 1425 September 30. Freiberg.
Ich Heinrich von Malticz, voit zcu Brux, bekenne offintlichin mit diesim brive, das mich
der durchluchtigiste furste und herre herre Friderich herczog zcu Sachsen lantgrave in Doringen
und marcgrave zcu Missen myn liber gnediger herre sulche sibenhundert rynische gulden, die er
mir von haldunge wegen des slosses Brux dis jar bie uf den nehstczukomenen sente Walpurgetag
gebin solde, gereite, gancz und gar beczalet hat, daz mir wol gnuget, und sage yn derselbin siben-
hundirt rynische gulden quyd, ledig und lo3 mit diesim brive. gegeben zcu Friberg am suntage
nach sente Michels tage nach gots gebort virczenhundert jar und darnach in dem fumfundezwen-
czigisten jare undir Friderichs von Malticz insigel, wennen ich myns iczund nicht bie mir habe.
Aus dem k. sächs. H. St. Arch. in Dresden. N. 6003. Orig. Off. Papierbrief. Unten in der Mitte das
Siegel des Friedrich Maltitz aufgedrückt.
1425
Oktbr. 2.
[193.] Kurfürst Friedrich von Sachsen bestätiget der ihm verpfändeten Stadt Brüx die
alten Rechte und Gewohnheiten, insbesondere das freie Gericht, erlässt ihr auf vier Jahre alle
Abgaben, bestimmt den nachher zu zahlenden Jahreszins auf 100 und 160 Schock, belässt den
alten Judenzins, verspricht militärischen Schutz, jährliche Rathserneuerung, Wahrung des
Strassenzwanges, sowie Herausgabe der Stadt nach Zahlung der Pfandsumme. 1425 Oktober 2.
Meissen.
Wir Friderich von gots gnaden herczog zeu Sachsen des heiligen Romischen richs ercz-
marschalk lantgrave in Doringen und maregraff zcu Missen bekennen etc. für uns und unsere erben
etc.: so der allerdurchluchtigste furste unser gnedigster herre herre Sigmund Romischer konig zcu
allen czeyten merer des richs und zcu Hungern und Behemen etc. konig die slos und stad Brux
und die stad Ausk an der Elbe gelegen in einer summe gelds, die wir alle jar jerlichen uff den-
selben slosse und steten Brux und Ausk haben sollen, gnediclichen verschriben, vorheissen und in-
gegeben had, als das siner majestad brieff, den er uns daruber gegeben had, clerlichen inheldet
und ußwiset; das wir durch sunderlicher bestendickeit willen, die danne wir an denselbin burgern
und gemeinden an der stad Brux befunden und gemercket haben , denselbin burgern und gemeinden
der stad Brux sunderlichen die gnaden, gunst und friungen von unser furstlichen mildickeit gnediclich
erczeiget und gegeben haben, als die von worte zcu worte hirnach volgen und geschriben stehn:
czum ersten wollen wir sie bie sollichen frieheiten, alden redelichen gewonheiten und gnaden lassen,
des sie danne keiserliche und konigliche brive haben, die widder solliche vorschribunge, die unser
gnediger herre konig Sigmund uns getan had, nicht weren, und sie darubir nicht notigen noch be-
drangen, und yn auch in ire gerichte nicht halden noch unsern voiten und amptluten daryn zcu
halden gestaten, sundern sie darbie lassen, als danne sie die von aldem herkomen redelichen her-