z 247 stránek
Titel
Ia
Ib
Vorwort
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
Regesten und Urkunden
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195
Nachtrag
196
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199
200
Anmerkungen
201
202
203
204
205
206
207
208
209
210
211
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Register
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Siegel
237
Název:
Stadtbuch von Brüx bis zum Jahre 1526
Autor:
Schlesinger, Ludwig
Rok vydání:
1876
Místo vydání:
Praha, Leipzig, Wien
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
247
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorwort
- 1: Regesten und Urkunden
- 196: Nachtrag
- 201: Anmerkungen
- 213: Register
- 237: Siegel
Strana 85
1424—1425.
85
XXIII. jare, am nechsten donerstag nach dem suntag quasimodo geniti, unser riche des Ungrischen
etc. in dem XXXVII., des Romischen in dem XIII. und des Behemischen im dritten jaren.
[Unten rechts:] Ad mandatum domini regis G. episcopo Pataviense
canc. referente Franciscus prepositus Strigoniensis.
Aus dem k. sächs. H. St. Arch. in Dresden. N. 5920. Orig. Papierbrief mit hinten aufgedrücktem Papier-
siegel. — Palacky Urk. Beit. z. Gesch. d. Hus. I. S. 294.
[190.] König Sigmund bescheidet die Städte Brüx, Budweis und Kaaden in ihrer
Streitsache mit Heinrich von Plauen dahin, die Sache friedlich bis auf Sct. Katharintag an-
stehen zu lassen, da er, ohne in den Ausspruchsbrief König Wenzels Einsicht genommen zu
haben, kein Urtheil fällen könne. 1424 Juli 14. Ofen.
Palacky Urk. Beit. z. Gesch. d. Hus. II. S. 505.
1424
Juli 14.
[191.] Nikolaus von Lobkowitz übergiebt einen von den Brüxern ihm ausgestellten Schuld-
brief auf dreihundert Schock lautend dem Kurfürsten Friedrich von Sachsen, der ihn aus einer
Gefangenschaft befreit hatte, und fordert die Brüxer auf, die fälligen Zinsen von jährlichen
fünfundsiebenzig Schock an den genannten Fürsten zu bezahlen. 1425 März 24.
1425
März 24.
Ich Nicolaus von Lobkowicz ritter zcum Hassensteyn gesessin bekenne vor mich unde alle
myne erben unde thu kunt offinlich mit diesim offin brieve allen, die yn sehen ader horen leßin:
also der hochgeborne furste herre Friderich herczoge zcu Sachsen lantgraffe in Doringen unde marc-
graffe czu Miessen mich uß sulchem gefengkenisse, do mich er Sigmund von Wartenberg herre czu
Teczschin etzliche czit ynne gehad had, zcu syner hant ußgewunnen und ußbrocht hat; dorumb ich
under andern summen die ich pflichtig bin, dem genanten hochgeborn fursten unde synen erben
eynen brieff yngethan und geentwert habe, der do ynheldet unde ußwieset, daz die burgere zcu
Brux mir unde mynen erben, ader wer den brieff ynne hat mit mynen guten willen, von driehundert
schogke wegin alle jare jerlich fumffundesebenczig gute ungarische gulden ader driessig schogk guter
behemischer groschen von der stat reichen unde geben sullen; daz ich dorumb die obgenanten
burgere zcu Brux mit sulchen czinsen nemelich driessig schogken ader fumffundesebenczig guten
ungarischer gulden, der sie mir ye uff sente Jorgen tag sebenundedriessig und uff sente Gallen
tag aber sebenundedriessig ader driessig schogk von der dryehundert schogke wegen phlegen zcu
beczalne, zcu reichen unde czu geben , an den obgenanten hochgeborn fursten hern Friderich herczoge
zcu Sachsen, lantgraffen yn Doringen unde marcgraffen zcu Miessen unde syne erben vorwieset
habe, unde vorwiese sulche obengeschreben czinse an dem genanten hochgeborn fursten unde syne
erben geinwerticlich yn crafft diesis brieffes. also wer es, dach *) ich ader myne erben die
obengeschreben driehundert schogk groschen uf sente Jorgen tag nehest komende obir eyn jar noch
datum dieses brieffes dem obgenanten fursten ader synen erben nicht beczalen wurden, daz denne
der genante hochgeborne furste unde synen erben sulche czinse uff sulche tageczit noch luthe des
brieffes, den ich dem genanten hochgeborn fursten unde synen erben yngethan habe, ufheben unde
der gebruchen sullen unde mogen, als ich die bisher ufgenomen unde dergebrucht habe: dorumb
so gebithe ich obgenanter Nicolaus von Lobkewicz unde heisse uch burgermeistere, ratmanen unde
gemeyne der stat Brux von craft und gewalt wegin sulches brieffes, den ir mir unde myn erben,
ader wer mynen brieff ynne hat mit meinen guten willen, gegeben unde uch vorgschreben habt, daz
ir sulche czinse uf sulche tageczit, als der brieff ußwieset, dem hochgeborn fursten hern Frideriche
herczoge zcu Sachsen unde synen erben alle jare jerlich unde unvorczogentlich reichet und gebit
*) wohl daz.