z 247 stránek
Titel
Ia
Ib
Vorwort
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
Regesten und Urkunden
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Nachtrag
196
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200
Anmerkungen
201
202
203
204
205
206
207
208
209
210
211
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Register
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Siegel
237
Název:
Stadtbuch von Brüx bis zum Jahre 1526
Autor:
Schlesinger, Ludwig
Rok vydání:
1876
Místo vydání:
Praha, Leipzig, Wien
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
247
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorwort
- 1: Regesten und Urkunden
- 196: Nachtrag
- 201: Anmerkungen
- 213: Register
- 237: Siegel
Strana 95
1432.
95
[214.] Johann Marin, Hauptmann in Brüx legt Rechnung für die Zeit von 11/2 Jahr.
1432 April 7. [Brüx.]
Aus dem k. sächs. H. St. Arch. in Dresden. Siehe N. [195] fol. 102 a.
1432
April 7.
1432
Мai 3.
[215.] Brosius von Hogenist übernimmt als Amtmann der Herzoge von Sachsen die Ver-
wesung der Stadt und des Schlosses von Brüx auf drei Jahre und gelobt seinen Verpflichtungen gegen
eine jährliche Entschädigung von 1500 rheinischen Gulden nachzukommen. 1432 Mai 3. [Meissen.]
Ich Brosius von Hogenist, amptman meiner gnedigen herren der herczogen zeu Sachsen
lantgraven in Doringen und marcgraven zcu Missen zcu Brüx bekenne offintlich mit dissim briffe
allen, die en sehen horen ader lesen, vor mich und alle meine erben: nach dem und mir die ob-
genanten meine gnedigen herren ire slos und stat zeu Bruxs uff drye gancze jar schirest nachnander
folgende nach data disses briffes ingetan und in amptmannes wyße die zeu vorwesen enpfalen haben,
als das irer briff mir daruber gegeben eigentlichen ußwißet, das ich die egenante slos und stat zeu
Bruxs getruwelich, fromelich und bederbelich den genanten mynen gnedigen herren, iren brudern
und erben als meinen gebornen naturlichen herren vorweßen und halden wil in iren landen und lüten
zeu nucz, gut und fromen, und mich von in mit dem gnanten slo3 und stat zcu und an nymandes,
welches states ader wesens der ist, der ader dy gesin mochten, wenden, keren adir halden wil
umbe keynerleie gabe, gelobde adir anderleie sache willen, wy dy namen mogen gehaben, is
geschee denne mit der gnanten myner gnedigen herren adir irer erben volkomen guten willen,
volwort und wissen. und umbe des willen sal und wil ich bestellen mit czween meiner gnedigen
herren mannen, die danne bey mir uff demn slose sein sollen, das sie, ab an mir icht geschee, ich
abginge ader gefangen wurde, das got geruche lange zcufristen, sich an die obgnanten myne gne-
digen herren, ire brudere und erben mit den gnanten slos und stat halden, und sich nach in da-
midte richten und in das antwerten sollen in allerma€e, als vor und hernach geruret ist und ge-
schriben stet, und des ire vorsigilte briffe geben, und da bie zcu den heiligen das sweren sollen.
und ab ir einer ader sie beide von todes wegen abegehen adir abeczihen wurden, so sol ich einen
adir czwene andere ouch der gnanten myner gnedigen heren manne, adir wie vil nod ist, nach
ires rates derkentnise dohin an des adir der abegangen ader abeczogen stad schicken ader seczen,
die sache zcuhalden und zcuvolfüren, in massen als obingeschriben stet. so sal und wil ich von
deswegen uff dem slosse achczig mensche werhaftiger, getruwer und redlicher lûte und czwenczig
pferde haben und darunder nicht, is wurde danne geminnert. ab sich die sachen also funden nach
myner gnediger heren und ires rates irkenthniße, so sal und wil ich halden in der stat virund-
czwenczig drabanten redlicher und fromer lûte, den allen ich ußrichtunge tun sal mit spyse, solde,
kost, futer und andern notdorfften, die man soldenern pflegit czu tune und u€richten, u2geslossen
den schaden an myner gnedigen heren gescheften und geschicken genommen; den sollen die ob-
gnanten myne gnedige heren richten nach redlichen dingen. und umbe des willen sollen und wollen
mir, meinen erben adir meine elichen weibe myne gnedigen hern und ire erben alle jar yerlichen
uff gliche quatuortempora besundern der obgnanten dryer jare dryhundert und fünffundsebinczig
rynysche gulden unvorczogenlichen reichen, geben und beczalen, das danne ein jar an der ganczen
summen der beczalunge brenget und macht fünfczenhundert rynysche gulden, die sie mir, meinen
erben adir mynen weibe also reichen und beczalen sollen. und solche quatuortempora sollen sich
anhebin mit der beczalunge uf das quatuortempus nehstkunftig nach des heiligen creucztage, als
er erhaben wart, und darnach uff iczlich quatuortempus gescheen und volbracht werden, inmassen
als vorgeschriben stet. ich sal und wil ouch das slos buhaftig halden und bessern, wo des not
ist und besserunge nicht enpern kan, darumbe mir, meinen erben und meinem weibe die gnanten