z 719 stránek
Titul
Ia
Ib
Vorwort
I
II
III
IV
Inhaltsübersicht
V
VI
VII
VIII
Edice
1
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Chronologisches Verzeichnis
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Orts-Personen register
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Zusätze und Verbesserungen
709
Název:
Deutsche Reichstagsakten unter Kaiser Sigmund. Band IX. Abt. 3. (1427–1431)
Autor:
Kerler, Dietrich
Rok vydání:
1887
Místo vydání:
Gotha
Počet stran celkem:
719
Obsah:
- Ia: Titul
- I: Vorwort
- V: Inhaltsübersicht
- 1: Edice
- 649: Chronologisches Verzeichnis
- 671: Orts-Personen register
- 709: Zusätze und Verbesserungen
Strana 91
D. Das Reichskriegssteuergesetz nr. 71-78.
89
[Anwerbung der Söldner 1.]
Item es sollen unser herren die kurfursten ire rette haben zu Nurenberg uf den
suntag reminiscere. und sol ieclicher furste und herre bestellen: was gelts man hie-
zwûschen und derselben zitd mage ufgeheben, das es uf dieselben zitd aûch do sie.
5 do sol man soldner mit gewinnen und den teglich" kriek domitb 2.
[Beginn des Zuges.]
Item uf wellich zitd und tag der grosse zugk hinin gein Behem geschehen sôlle,
ist man noch nit eins worden etc. etc.
[Antworttag der Städte.
Item so haben die stett einen beratt genomen von der vorgeschriben sachen wegen.
und sollend unsern herren von Meincz und von Tryer uf einen tag der in bescheiden
ist 3 die antwurt bringen.
[Folgt 4 art. 31 von nr. 76, mit dem Unterschiede daß und auch die stet aus-
gelassen und ußgegeben statt aufgehaben gesetzt ist. Dann folgt art. 33 von nr. 76,
15 aber darnach sollen sie danne lernen und verhorn was lute die man uf solt gewinne
und ieder gleven gebe, als danne vor von den soldnern geschriben stet. si sollen auch
zu ratte und eins werden wûhin und wivil lute an die orter so das not ist man schicken
und legen solle die do sin und ligen statt darnach schullen si sich bis und ligen. Nun
kommt art. 32 von nr. 76, jedoch mit Weglassung von der oberst hauptman und; statt
umb seinen solt bis oder anders hat unsere Vorlage wie er sich halten und tün
solle. man sol auch hiezwüschen sagen offenlich: wivil man einer gleven mit drien
pferden, wivil einer gleven mit zweien pferden, wivil man einem schuczen, wivil man
einem mit einem pferde, und wivil man einem fußknecht zu solde geben solle, uf
daz sich die darnach wissen zu richten ee sie dann gein Nurenberg komen wer-
25 den etc. etc. etc. Folgt nach der Uberschrift item ist gerattschlagt von eins obersten
amptmans [sic] art. 34 von nr. 76, jedoch mit dem Zusatz und sol man zu unserm
gnedigen herren dem Romischen konig botschaft tün und sin gnade wissen lassen wi
und in was massen hie man die sachen gehandelt und gerattschlagt habe, doch so das
er verstee was hie geschehen ist, das daz got zu lobe sinen gnaden und dem riche zu
so eren und kristengelawben zu sture angeschlahen und geschehen si, mit zimlichen reden
und worten als sich geburt, und biten, das er den marggraven von Brandenburg von
sinen wegen geben wolle zu einem hewptman zu dem cardinale etc. etc. etc. [Folgt
art. 35, jedoch den suntag trinitatis statt sant Johanns baptisten tag 6.]
[Der Kardinal und der Entwurf.]
Item dise stück sol man bringen an unsern herren den cardinale. hat er danne
ein wolgevallen darinne, so sol man sinen ratt haben: wi man den furnemen, was man
darzu haben, und wer daz tûn solle etc. etc. etc.
10
20
1428
Mai 30
Juni 24
1428
Fbr. 29
35
a) Vorl. denn yeclich. b) Vort. om. bestellen. c) W add. das.
1
Der Passus wird unten in art. 32 und 33
40 weiter ausgeführt.
2 Mit domit schließt ein Blatt; auf dem folgen-
den steht oben der Satz: Desglichen sol man tün
mit dem gelt, das zu Erffurt zu Presslaw und zu
Salczpurg wirdet ete. Es ist klar daß die Worte
hier nicht in den Zusammenhang passen, und
überhaupt nicht in unsere nr. 72, denn in ihr
hat ja dieser kurze Satz die weitere Ausführung
erhalten welche in art. 28 von nr. 76 zu lesen
ist. Wir sind dem Satz in nr. 71 nach art. 27
50 begegnet, wo er, wie wir geschen, auch nicht recht
an seinem Orte ist.
45
8 In der städtischen Aufzeichnung nr. 70 art.
37 ist gesagt: uf den jarstag der uns gein Heidel-
berg bescheiden ist [1428 Jan. 1].
*
Hier beginnt der von der Vorbereitung des Feld-
zuges handelnde Abschnitt nr. 76 art. 31. Aus
den diesem Gegenstand gewidmeten Berathungen
gieng hervor was in dem Passus vom Beginn des
Zuges (s. Zeile 6-8) in Aussicht genommen ist,
nämlich die Festsetzung über uf wellich zitd und
tag etc.
5 Bei der definitiven Beschlußfassung über das
Gesetz hat sich also die Ansicht geltend gemacht,
daß der Feldzug 4 Wochen später zu eröffnen sei.
12
Deutsche Reichstags-Akton IX.