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I. Hussitenbriefe
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II. Kopialbuche des Egere Stadtarchivs
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Název:
Aus dem Egerer Stadtarchive, Mitteilungen des k. k. Archivrates Bd. 2, 1916, s. 33-73
Autor:
Siegl, Karl
Rok vydání:
1916
Místo vydání:
Wien
Počet stran celkem:
37
Počet stran předmluvy plus obsahu:
37
Obsah:
- 33: I. Hussitenbriefe
- 53: II. Kopialbuche des Egere Stadtarchivs
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Dr. Karl Siegl.
und reisige Leute mit einem roten Panier von Luditz gegen Schlacken-
werth gekommen seien, weshalb die Egerer auf der Hut sein sollten.
Orig. auf Pap. m. S. als Verschl., Fasz. 665. — (Nicht bei Palacký.)
64. (1429), Oktober 20 (am donerstag czu nacht nach sent Purcharts-
tag), Dresden. — Der obengenannte Söldnerhauptmann Ulrich Sack be-
richtet den Egerern über seinen Kampf mit den Ketzern »umb alten
Dressen, daz en seyt der prucken leyt«.
Orig. auf Pap. m. S. als Verschl., Fasz. 1. - (Nicht bei Palacký.)
65. 1429, Oktober 30 (sontage nest noch Symonis et Juda anno etc. 29),
Meißen. — Die Herzoge Friedrich und Siegmund von Sachsen melden
den Egerern, daß sich die Hussiten wiederum ihrem Lande nähern, und
ersuchen, ihnen Hilfe nach Zwickau zu schicken. Siegler: Herzog Friedrich
von Sachsen.
Orig. auf Pap. m. S. als Verschl., Fasz. 1. — (Nicht bei Palacký.)
66. 1429, Oktober 31 (am montag allir heiligen obende anno etc.
29). — Niklas Fraß, Vogt (des von Plauen) zu Königswart, warnt die
Egerer vor dem Anrücken der Hussiten und bietet ihnen seine Hilfe an.
Orig. auf Pap. m. S. als Verschl., Fasz. 1. — Palacký, II, Nr. 611, S. 66, 67.
67. 1429, Oktober 31 (an aller heiligen abent anno 29). — Der Rat
zu Elbogen meldet dem zu Eger, daß man nicht allein von den Hussiten
täglich Anfechtung habe, sondern auch von den Herren Czalta, Kolowrath,
Burian (von Guttenstein), Kruschina von Schwanberg und anderen aus-
ländischen Bayern und Vogtländern viel zu leiden hätte, und bittet,
seine (des Elb. Rats) Interessen am Nürnberger Reichstage wirksamst
zu vertreten.
Orig. auf Pap. m. S. als Verschl., Fasz. 1. — Palacký, II, Nr. 612, S. 67, 68.
68. (1429), November 4 (am fritage nach allir heiligen tage). —
Hans Gruswin, Vogt zu Arnshaug (Sachsen-Weimar) gibt den Egerern
bekannt, daß er wegen der von ihm wider die Ketzer geforderten Hilfe
erst seinen Herrn befragen müsse.
Orig. auf Pap. m. S. als Verschl., Fasz. 816. — (Nicht bei Palacký.)
69. (1429), November 4 (am fritage nach omnium sanctorum), Meißen.
— Die Herzoge Friedrich und Siegmund von Sachsen geben mit
Berufung auf ihr früheres Schreiben (vom 30. Okt., Nr. 65) den Egerern
bekannt, daß es dermalen nicht notwendig sei, den reisigen Zug zu
schicken; im Notfalle werden sie sich wieder rühren.
Orig. auf Pap. m. S. als Verschl., Fasz. 1. — (Nicht bei Palacký.)
70. (1429), November 10 (am montage czu abende vor Martini). —
Hans von Wolfe(r)sdorff, Vogt zu Voitsberg (in Sachsen) verspricht
den Egerern Hilfe gegen die Ketzer, wenn für den Unterhalt seiner Leute
und Pferde in Eger gesorgt würde.
Orig. auf Pap. m. S. als Verschl., Fasz. 1. — (Nicht bei Palacký.)