z 276 stránek
Titel
Ia
Ib
Ic
Id
Ie
Vorwort
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
IX
X
Edition
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
120
121
122
123
124
125
126
127
128
129
130
131
132
133
134
135
136
137
138
139
140
141
142
143
144
145
146
147
148
149
150
151
152
153
154
155
156
157
158
159
160
161
162
163
164
165
166
167
168
169
170
171
172
173
174
175
176
177
178
179
180
181
182
183
184
185
186
187
188
189
190
191
192
193
194
195
196
197
198
199
200
201
202
203
204
205
Anhang
206
207
208
209
210
211
Anmerkungen
212
213
214
215
216
217
218
219
220
221
222
223
224
225
Index
226
227
228
229
230
231
232
233
234
235
236
237
238
239
240
241
242
243
244
245
246
247
248
249
250
251
252
253
254
255
256
257
258
259
Verbesserungen
260
Inhalt
261
Název:
Urkundenbuch der Stadt Aussig bis zum Jahre 1526
Autor:
Hieke, Wenzel; Horcicka, Adalbert
Rok vydání:
1896
Místo vydání:
Praha
Česká národní bibliografie:
Počet stran celkem:
276
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Vorwort
- 1: Edition
- 206: Anhang
- 212: Anmerkungen
- 226: Index
- 260: Verbesserungen
- 261: Inhalt
Strana 92
92
1421—1422
des sie genisen mugen, mych und mein guter, farnde und unfarnde, wo die gelegen sein oder derfunden worden,
ufezuhalden, hinderen und pfenden, domyt tun und lazsen gleicher weise, ab es dy juden erklaget und ertedinget
heten, myt alen rechten, also lange bis das ich sie beczale gancz und gare hewptgut und wucher und alen schaden,
dy sie nemen von meiner nychtbeczalunge wegen, es were an boten lon, nochreisen oder wy der schade were klein
oder gros, den dy juden benenten myt iren slechten worten. auch gelobe ich, dy juden nicht czuvorweisen an kein
gewaldige hant myt anczal wider gestlich noch wortlichs grichtes, sunder ich wile und sal dy juden beczalen mit
bereiten gelde hewptgut und wucher. czu vrkunde und merr sichrheit habie ich mein insigel gehangen an disen
briffe myt meinen gutten wilen und wisen, der geben ist den erssten freitage in der fasten noch geburde Cristi
virczehenhundert jar darnach in dem achczehnden jare.
Orig. Pergam. im H.-Staatsarchiv zu Dresden Nr. 5428 a mit 1 klein. runden Siegel in weissem Wachs an Pressel, im Innenschilde
ein Kreuz auf einem Triangel.
1421
Jänner 5.
oder 6.
[173.] K. Sigmund stellt in Aussig eine Urkunde aus, worin er dem Markgrafen Wil-
helm von Meissen verspricht, den Schaden zu vergüten, den dieser bei der Hilfeleistung gegen die
Husiten nehmen würde. 1421, Jänn. 5. oder 6. Aussig.
Orig. Pergam. im Haupt-Staatsarchiv in Dresden Nr. 5832.
1422
Juni 3.
[174.] Johannes von Blatna, Prediger in Aussig, wird Pfarrer in Mukow. Executor ist der Pfarrer
bei St. Maria in Aussig. 1422, Juni 3.
Libri confirm. VIII. S. 17.
1422.
[175.] Von Dresden werden Boten abgesandt nach Meissen an Markgraf Friedrich wegen
der Gefangenen zu Aussig. (1422.)
Item xiii gr. Caspar Schonaw und Lucas czu czerunge keyn Missen czu mynen herren er
Frederich umme dy gefangen czu Usk.
Kämmerei- und Geschossrechnungen der Stadt Dresden im Rathsarchiv zu Dresden f. 18.
1422.
[176.] Soldzahlung für 10 Dresdener Schützen, welche durch 25 Wochen in Aussig gelegen
(1422, August.)
Item x schuczen habin gelegin czu Usk von dem montage vor fasnacht bis uf Barholomei,
daz xxV wochen; eyn teil den habe ich gegebin ydem man dy woche viii gr.
Ebenda f. 19b.
haben.
1422
Aug. 29.
[177.] König Sigmund verpfändet an die Markgrafen von Meissen, Friedrich d. ä., Wil-
helm und Friedrich d. j., gewisse Schlösser im Voigtlande; dafür sollen die Markgrafen Hilfe
leisten zum Entsatz des Karlsteins, ebenso der Städte Brüx, Kaaden oder Aussig, falls diese
belagert würden. 1422, Aug. 29. Nürnberg.
Auch ist beredt und beteydingt : als wir yeczund mit gotes hulff und ouch mit hulff
unserer kurfursten, fursten und anderer unsern und des reychs undertanen willen haben, das sloss
zum Karlstein, das yeczund belegen ist, und die leute, die doruff belegen sint, zu entschutten und
zu entsetzen, odir das die unsern, die wir in die stete und slosse zu Behem, nemlichen zu Brux,
Caden odir Usk zu krige legen werden, belegen wurden, das da die obgenanten unsere oheimen
die marggrawen dorczu getreulichen und vesticlichen mit irr macht ungeverlich helfen sollen, das
zu entretten, und doryn nicht saumich sein, mit andern unsern und des reychs undertanen und
getrewen, die dorczu beruft und komen werden, wann unsere oheimen des allein nicht getun konnen.
Nach dem Original Nr. 5886 im Haupt-Staatsarchiv zu Dresden gedruckt bei Palacký, Urkundl. Beiträge I.
S. 223—27 (Vgl. auch II. S. 496 f.), Deutsche Reichstagsacten VIII. S. 204—7. u. Horn, Friedrich der Streitbare
859—862. — Regest im Stadtbuch v. Brüx S. 82 no. 179.