<cei xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xsi:noNamespaceSchemaLocation="http://www.cei.lmu.de/schema/cei060122.xsd"><teiHeader><langUsage><language ident="de">němčina</language></langUsage><fileDesc><titleStmt id="e1e9e20ef5"><title>Král Zikmund nařizuje Hornolužickým udržovat mír a podporovat Albrechta z Koldic.</title></titleStmt><publicationStmt><publisher>AHISTO Publisher</publisher><availability><p><ref target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 (CC BY-SA 4.0)</ref></p></availability></publicationStmt><editionStmt id="bcf1360ef5"><p n="volume">KOMPLETNI REFERENCE PUVODNI LISTINY</p><p n="repository"><ref target="URL SKENU" type="external"></ref></p></editionStmt><sourceDesc><bibl sig="A"><idno n="volume">SA Bautzen; Urkunden; sign. 164</idno></bibl><bibl sig="B"><idno n="volume">BU Wrocław ; Akc. 1947/2, Bartolomeus Scultetus, Annalium gorlicensium pars II; fol. 89r–v</idno></bibl><bibl sig="C"><idno n="volume">ANM Praha; Sbírka C - Muzejní diplomatář; sub dato</idno></bibl></sourceDesc></fileDesc><projectDesc><p n="process">Dle regestu Kaar 2010, s. 136–137, č. 30.</p><p n="transcription">Dle edice CDLS II/2, s. 103–106.</p></projectDesc><revisionDesc><p n="regest"><date type="creation" value="2026-09-06">TD</date></p><p n="transcription"><date type="creation" value="2026-09-06">TD</date></p></revisionDesc></teiHeader><charter><chDesc><issued><issueDate><p><date reg="1429-08-20" value="1429-08-20"></date></p></issueDate><issuePlace><placeName authId="rbm:g111154" reg="Bratislava" reg2="Bratislava (Prespurg)">Bratislava <transcription>(Prespurg)</transcription></placeName></issuePlace><relevantPersonal><testis>N/A</testis><sealDesc><sigillant>král <persName authId="rbm:p111112" reg="Zikmund" reg2="Zikmund">Zikmund</persName></sigillant><legend>[Posse 1910, tab. 13, č. 4]</legend><sealColor>sekretní z červeného vosku</sealColor><sealAttachment>přitištěná na rubu (velká část chybí)</sealAttachment></sealDesc></relevantPersonal></issued><publicationStmt><witList><witness><archIdentifier sig="A"><p>originál; pergamen</p></archIdentifier></witness><witness><archIdentifier sig="B"><p>zkrácený opis ze 16. století</p></archIdentifier></witness><witness><archIdentifier sig="C"><p>prostý opis z 19. století</p></archIdentifier></witness></witList></publicationStmt><abstract><p>Král <persName authId="rbm:p111112" reg="Zikmund" reg2="Zikmund">Zikmund</persName> vzkazuje všem rytířům, panošům, manům, šlechticům <quote>lantluten</quote>, purkmistrům, radám a obcím země a měst <placeName authId="rbm:g111207" reg="Šestiměstí" reg2="Šestiměstí">Šestiměstí</placeName> (<i>landen und steten zu Budissin, Gorlicz etc.</i> ) svou přízeň a vše dobré. Nařizuje jim, aby z věrnosti, kterou dluží jemu, <placeName authId="rbm:g111442" reg="České koruně" reg2="České koruně (cronen zu Behemen)">České koruně <transcription>(cronen zu Behemen)</transcription></placeName> a zemi, pod hrozbou těžké nemilosti, zastavili spory, které mezi nimi panují, a vrátili se zpět k jednotě <i>(fruntschafft und eynung</i>), která panovala za jeho předchůdců, za císaře <persName authId="rbm:p111238" reg="Karla IV." reg2="Karla IV. (unsers vaters keysir Karls)">Karla <add>IV.</add> <transcription>(unsers vaters keysir Karls)</transcription></persName> a krále <persName authId="rbm:p111114" reg="Václava IV." reg2="Václava IV. (unsers bruder konig Wenczil seligen)">Václava <add>IV.</add> <transcription>(unsers bruder konig Wenczil seligen)</transcription></persName>, a vzájemně si pro blaho země pomáhali. Pře, které proti sobě vedou někteří držitelé hradů a zemská šlechta a které nechtějí urovnat právní cestou, poškozují a oslabují zemi, což král nese nelibě, protože se tím posilují husité. <persName authId="rbm:p111112" reg="Zikmund" reg2="Zikmund">Zikmund</persName> sděluje, že dal zemskému fojtu a svému rádci <persName authId="rbm:p111226" reg="Albrechtu z Koldic" reg2="Albrechtu z Koldic (Olbrechten von Coldicz, unszerm rathe, voyte und liben getrauen)">Albrechtu z <placeName authId="rbm:g111213" reg="Koldic" reg2="Koldic">Koldic</placeName> <transcription>(Olbrechten von Coldicz, unszerm rathe, voyte und liben getrauen)</transcription></persName> a jeho lidem plnou moc zakročit proti narušitelům zemského míru a jejich přívržencům, proti jejich statkům, hradům a dvorům a trestat je na těle a majetku. Příjemcům přikazuje, aby na <persName authId="rbm:p111226" reg="Albrechtovu" reg2="Albrechtovu">Albrechtovu</persName> výzvu nebo výzvu jeho lidí vytáhli s ním se svými palnými zbraněmi a obléhacími stroji <quote>mit euern buchszen und hantwerken</quote>. Král též zakazuje poskytovat narušitelům zemského míru a jejich přívržencům ochranné glejty a dovolovat jim ve městech nakupovat nebo prodávat a k tomu nařizuje, aby <persName authId="rbm:p111226" reg="Koldicovi" reg2="Koldicovi">Koldicovi</persName> a jeho lidem byla ponechána volná ruka, pokud by chtěli zboží odebrané těmto škůdcům odvézt do jakéhokoliv města. <persName authId="rbm:p111112" reg="Zikmund" reg2="Zikmund">Zikmund</persName> příjemcům konečně přikazuje, aby v zájmu obrany země pomohli chránit příhraniční město <placeName authId="rbm:g111116" reg="Žitavu" reg2="Žitavu (unser stad Zittaw)">Žitavu <transcription>(unser stad Zittaw)</transcription></placeName> a <placeName authId="rbm:g113286" reg="klášter" reg2="klášter">klášter</placeName> v <placeName authId="rbm:g118929" reg="Ojvíně" reg2="Ojvíně (das closter Owin)">Ojvíně <transcription>(das closter Owin)</transcription></placeName> proti nepřátelům <quote>an den grenyczen wider die feynde</quote>.</p></abstract><transcription><p>Wir Sigemunt, von gotis gnoden Romischer konig, zu allen gezeyten etc., enpiten den gestrengen und festen rittern, knechten, mannen, lantlauten, burgermeistern, reten und gemeynden unszern landen und steten zu Budissin, Gorlicz etc. unszern liben getrawin unsir gnode und alles gut. Liben getrauen! Wir habin vornomen, wy ir undir euch nicht sulche<b> </b>fruntschafft und eynunge mit enander habit noch gehaldet, alz denne das bey unsers vaters keysir Karls und unsers bruder konig Wenczil seligen zeyten yn den landen und steten gehaldin ist worden und alz denne des nu yn deszin zeyten und yn den lauffin not ist, und wy das zweytracht und unordenunge yn den landen und stete<add>n</add> feste undir euch ist, und das yn denselbin unszern landen etczliche lantlaute undir euch, beyde von den sloszern und ouch von den hoffin, eyner den andern angreiffen und grabelichen<note id="ftn1" note-class="footnote"><note-citation>1</note-citation><note-body><p> für grobelichen = sehr.</p></note-body></note> beschedigen mit namen<note id="ftn2" note-class="footnote"><note-citation>2</note-citation><note-body><p> Wegnahme.</p></note-body></note>, mort, brande und fohen und schaczen und alzo dy lande und stete ouch beschedigen, vorterbin und swechin und sich am gleichen und rechten<note id="ftn3" note-class="footnote"><note-citation>3</note-citation><note-body><p> mit richterlichen Entscheidungen. </p></note-body></note> nicht wollen genugen loszin, und allis uns zumol leyt und wedir ist und ouch ym lande nicht zu leyden noch zu gestatin ist. Wenne<note id="ftn4" note-class="footnote"><note-citation>4</note-citation><note-body><p> Weil.</p></note-body></note> dorus groszer unrot yn den landen wachszin und dy keczir wedir euch gestarckt machten werdin, dorumb ist unser rath und gancze meynunge, wy wir heyszen, befelen unde gebiten euch ouch ernstlichen und festiclichin bey beheltnisze unsir konigliche gnode und houlden und bey der trawe, dy ir uns und der cronen zu Behemen und denselben landen schuldig seit, das ir beyde land und stete sulche zweytracht, unordenunge und unfruntschafft, wy denne dy dar komet<note id="ftn5" note-class="footnote"><note-citation>5</note-citation><note-body><p> wie sie dort vorkommt.</p></note-body></note>, geschit und ufirstandin ist yn den landen und steten, genzlichin abethut und hengeleget und lautirlichen eynunge und fru<add>n</add>tlich werdet und das alzo haldet eintrachtlich, alz denne vormals gewest ist zwiszen euch, und eyner dem andern yn allen sachin getraulichen helfet, rotet und beystendig seyt, das ir beyde, dy lande und stete, vorbas mer nicht vorterbit werde<add>t</add>. Und were es sache, das dyselbin, dy sulche unordenunge, schadin und zweytracht yn den landin thun und machin, nicht wollen eyntrachtikeit sich loszen weyszen noch der<note id="ftn6" note-class="footnote"><note-citation>6</note-citation><note-body><p> auf eyntrachtikeit zu bezieben.</p></note-body></note> nochkomen endelich mit den werken und sulchin angreiffen, als vor beruret ist, und beschedegunge abebeten<note id="ftn7" note-class="footnote"><note-citation>7</note-citation><note-body><p> doch wohl von bitten = bittend Genugthuung geben.</p></note-body></note> und sich am gleichen und rechten nicht wollen genugen loszen, so habin wir dem edlen Olbrechten von Coldicz, unszerm rathe, voyte und liben getrauen, befolen und unsere ganze volle macht gegeben, das her und dy seynen, dy her yn den selbigen landen und steten hot, von unszern und seinen wegin zu denselbin beschedigern der lande und stete und zu allen eren helfern und zu allen eren gutern gedenken und dy angreiffen, nemen und fohen sollen, sy dorumb straffen am leybe und am gute. Und dorumb gebyten und heyszen wir euch vorgenanten mannen, lantlauten und burgermeistern, rathmannen und ganze gemeinden samentlich und sunderlich, das ir sulche beschedigere lande und stete wedir uns und wedir unsern vorgenanten voyt nicht geleyten sollet yn keynerley weysze und den selbin beschedigern noch eren helfern und zulegern yn den vorgenanten steten nicht gunnet noch gestatet en keynerley ding, was das were, zu kouffen noch zu vorkouffen. Ouch wenne und wy uffte und dicke des noth geschyt, das euch der egenannte von Coldicz adir dy seynen umb hulffe anruffen adir yrmanen yn den sachin, es were wenne her dy beschediger ankomen<note id="ftn8" note-class="footnote"><note-citation>8</note-citation><note-body><p> = aggredi.</p></note-body></note> machte, adir das her vor ere slosser adir hoffe zyen wolde, so gebiten wir euch bey leybe und gute em des behulfen sein, und das er alz denne uffseyt und mit em zyet mit euern buchszen und hantwerkern und im helfet und rotet wedir dyselbin beschediger der lande und stete und wedir eynen iczlichen, der sich am rechten und gleichen nicht wil genugen lassen und dorobir angreifft<note id="ftn9" note-class="footnote"><note-citation>9</note-citation><note-body><p> und der gegen Gesetz und Recht (dorobir) angriffsweise vorgeht.</p></note-body></note>. Ouch wollen wir und gebiten und befelin euch ernstlichen, was der egenante von Coldicz und dy seynen sulchin egenanten beschedigern abedringen und nemen yn den sachin, das er sy das zu euch yn dy stete, yn welche sy wollen, treyben<note id="ftn10" note-class="footnote"><note-citation>10</note-citation><note-body><p> daß ihr sie das in die Städte treiben laßt.</p></note-body></note>, brengin und wordit<note id="ftn11" note-class="footnote"><note-citation>11</note-citation><note-body><p> Hier liegt sicherlich ein Fehler vor, vielleicht ist für und wordit zu lesen antworden = antworten, überantworten.</p></note-body></note> loszit und sy doran nicht hindern sollet, sunder en des getraulichen helfet. Ouch heiszen, gebiten und befelin wir euch alz vor ernstlich, das ir unser stad Zittaw und das closter Owin, dy an der grenczin wedir dy finde gelegin sint, helfet schuczin und schirmen noch euirn besten vormogen fleyszyclichen, do selbist von den finden kein schade geschee und euch und den landin nicht groszer unrath und schade uffirstee und wachsze. Und thut hirynne nicht andirs, alz lyp euch sey unsir swere ungnode zu vormeyden. Gebin zu Prespurg, vorsegelt mit unserm koniglichin ufgedrucktem ingesegil. Noch Cristi geburt 1429 am sampsztage noch unsir frauin tage assumpcionis, unseres reiches des Ungerischen ym 43., des Romischin ym neunzendin und des Behemischin im zenden jaren etc.</p></transcription></chDesc><tenor><nota place="pod textem vpravo "><transcription><i>Ad mandatum domini regis </i><persName authId="rbm:p111401" reg="Caspar Slick" reg2="Caspar Slick"><i>Caspar Slick</i></persName>.</transcription></nota></tenor><back><listBibl type="print"><bibl>Kloß b. d., s. 29ff</bibl><bibl>UB II, s. 55–57, č. 599</bibl><bibl>CDLS II/2, s. 103–106</bibl></listBibl><listBibl type="regesta"><bibl>Verzeichnis I/5–8, s. 25</bibl><bibl><ref target="https://www.regesta-imperii.de/id/1429-08-20_4_0_11_2_0_1434_7388" type="external"></ref><ptr target="https://www.regesta-imperii.de/id/1429-08-20_4_0_11_2_0_1434_7388" type="external">RI XI, č. 7388</ptr></bibl><bibl>Arras 1896 , s. 134–135</bibl><bibl>Hlaváček a kol. 1992, s. 21, č. 116 </bibl><bibl>Kaar 2010, s. 136–137, č. 30</bibl></listBibl><listBibl type="studies"><bibl>Jecht 1911, s. 218</bibl><bibl>Kaar 2010, s. 55, 57, 107</bibl><bibl>Pohanka 2014, s. 131</bibl></listBibl><listBibl type="translation"><bibl></bibl></listBibl><listBibl type="facsimilia"><bibl sig="A"><ref target="https://www.monasterium.net/mom/DE-AVBautzen/Urkunden/0164/charter" type="external"></ref><ptr target="https://www.monasterium.net/mom/DE-AVBautzen/Urkunden/0164/charter" type="external">Monasterium</ptr></bibl><bibl sig="B"><ref target="https://sachsen.digital/werkansicht?tx_dlf%5Bid%5D=32780&amp;tx_dlf%5Bpage%5D=327" type="external"></ref><ptr target="https://sachsen.digital/werkansicht?tx_dlf%5Bid%5D=32780&amp;tx_dlf%5Bpage%5D=327" type="external">https://sachsen.digital/werkansicht?tx_dlf[id]=32780&amp;tx_dlf[page]=327</ptr></bibl><bibl sig="C">N/A</bibl></listBibl></back></charter></cei>