<cei xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xsi:noNamespaceSchemaLocation="http://www.cei.lmu.de/schema/cei060122.xsd"><teiHeader><langUsage><language ident="de">němčina</language></langUsage><fileDesc><titleStmt id="9b4b22dc8c"><title>Král Zikmund uděluje purkmistru, radě a celé obci města Lubáně dědičnou rychtu.</title></titleStmt><publicationStmt><publisher>AHISTO Publisher</publisher><availability><p><ref target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 (CC BY-SA 4.0)</ref></p></availability></publicationStmt><editionStmt id="f056cbdc8c"><p n="volume">KOMPLETNI REFERENCE PUVODNI LISTINY</p><p n="repository"><ref target="URL SKENU" type="external"></ref></p></editionStmt><sourceDesc><bibl sig="A"><idno n="volume">N/A</idno></bibl><bibl sig="B"><idno n="volume">Görlitz; aktuální uložení neověřeno</idno></bibl><bibl sig="C"><idno n="volume">Zittau; aktuální uložení neověřeno</idno></bibl></sourceDesc></fileDesc><projectDesc><p n="process">Dle edice Reder 1734, s. 7–8, č. 3.</p><p n="transcription">Dle edice Reder 1734, s. 7–8, č. 3.</p></projectDesc><revisionDesc><p n="regest"><date type="creation" value="2026-01-20">ZV</date></p><p n="transcription"><date type="creation" value="2026-01-20">ZV</date></p></revisionDesc></teiHeader><charter><chDesc><issued><issueDate><p><date reg="1427-07-22" value="1427-07-22"></date></p></issueDate><issuePlace>v poli u <placeName authId="ah:8489c774" reg="Rapitz" reg2="Rapitz">Rapitz</placeName> ve <placeName authId="rbm:g113100" reg="Valašsku" reg2="Valašsku (im Feldt bey Rapitz in der Walachei)">Valašsku <transcription>(im Feldt bey Rapitz in der Walachei)</transcription></placeName></issuePlace><relevantPersonal><testis>N/A</testis><sealDesc>N/A</sealDesc></relevantPersonal></issued><publicationStmt><witList><witness><archIdentifier sig="A"><p>N/A</p></archIdentifier></witness><witness><archIdentifier sig="B"><p>N/A</p></archIdentifier></witness><witness><archIdentifier sig="C"><p>N/A</p></archIdentifier></witness></witList></publicationStmt><abstract><p>Král <persName authId="rbm:p111112" reg="Zikmund" reg2="Zikmund (Sigismund von Gottis Gnoden, Römischer Königk)">Zikmund <transcription>(Sigismund von Gottis Gnoden, Römischer Königk)</transcription></persName> uděluje <quote>Geben undt vorleihen</quote> z české královské moci purkmistru, radě a celé obci města <placeName authId="rbm:g111211" reg="Lubáně" reg2="Lubáně (Burgermeister, Rat und Burgern und der gantzen Gemeinde der Stadt zum Luban)">Lubáně <transcription>(Burgermeister, Rat und Burgern und der gantzen Gemeinde der Stadt zum Luban)</transcription></placeName> dědičnou rychtu <quote>das Erbgericht doselbst zum Luban</quote>, která se do jeho rukou dostala po smrti rychtáře <persName authId="rbm:p125056" reg="Petra Goldnera" reg2="Petra Goldnera (uns von Todiß wegen Peter Goldners, etwa Richters doselbst)">Petra Goldnera <transcription>(uns von Todiß wegen Peter Goldners, etwa Richters doselbst)</transcription></persName>, se všemi jejími výnosy, mýty, odškodněním, polepšením a příslušenstvím <quote>mit aller Nutzunge, Fällen, Bußen, Beßerung und allen Zugehörungen</quote> za jejich věrnou službu a proto, aby pomohl obnovit město a poskytl jeho obyvatelům útěchu, neboť město nedávno <add>16. května 1427</add><note id="ftn1" note-class="footnote"><note-citation>1</note-citation><note-body><p> Srov. <a href="regest/1367fdebdf"><u>regest</u></a>; <a href="regest/4423285e70"><u>regest</u></a>.</p></note-body></note> kacíři <quote>von denen verboßten Ketzern von Böhaim</quote> vypálili, zničili a povraždili značné množství osob. Nařizuje <quote>gebieten</quote> všem poddaným svým i <placeName authId="rbm:g111442" reg="České koruny" reg2="České koruny (allen und jeglichen unsern undt der Cron zu Böhaim Unterthanen)">České koruny <transcription>(allen und jeglichen unsern undt der Cron zu Böhaim Unterthanen)</transcription></placeName>, aby nebránili městu <placeName authId="rbm:g111211" reg="Lubáni" reg2="Lubáni">Lubáni</placeName> v užívání uvedené dědičné rychty.</p></abstract><transcription><p>Wir Sigismund von Gottis Gnoden, Römischer Königk zu allin Zeitin Merer des Reichs und zu Hongern, zu Böhaim, Dalmatien, Croatien etc. Königk bekennen und thun kund offenbar mit dysim Briefe allin denen, die ja sehin odir hörin lesin, daß wir angesehen unde betracht haben getreue willige undt angenehme Dienst, die uns die Burgermeister, Rathe, Burger und die gantze Gemeinde der Stadt zu Luban, unsere liebe getrewe allzeit williglich und unverdrossentlich gethan haben, teglich thuen und vorbas zu thuen willig undt bereit seyn, undt sonderlich, daß dieselbe Stadt neulich von denen verboßten Ketzern von Böhaim leider jemmerlich aus gebrenndt, zerstöret, undt eine große Menge geistlicher und weltlicher Leut darinn ermördt und vorderbet worden sindt, das derselben unsir Stadt unvorwindtlich ist; und darumben die vorgenante unser Stadt wieder zu erheben und anzuerichten und ir Einwohner, di noch doselbst zuehalten, undt hernach dohin kommen werden, zue erfrewen undt zue trösten. So haben wir deroselben Burgermeister, Rat und Burgern und der gantzen Gemeinde der Stadt zum Luban mit wohl bedachten Mutte, guten Rat und rechten Wissen das Erbgericht doselbst zum Luban, daß uns von Todiß wegen Peter Goldners, etwa Richters doselbst, angestorbin und an uns kommen ist, mit allen undt iglichen sinen zubehörungen gnediglich gegeben undt vorliehen. Geben undt vorleihen inen auch daß in Krafft diß Birefes und Königklicher Macht zu Böhaim, als das redlich undt rechtlich an uns gefallen ist, also daß die obgenanten Burger-Meister, Rath und Bürger, die ist seyn und in künfftigen Zeiten sein werden, daßelb Erbgericht innhaben, das mit einem redlichen Manne besetzen undt bestellen, der iderman, reich undt arm gleich Recht wiederfaren laße, und deßelben Gerichts sunst mit aller Nutzunge, Fällen, Bußen, Beßerung und allen Zugehörungen besitzen undt gebrauchen sollen, als recht und vor alters herkommens ist. Und gebieten darumb allen und jeglichen unsern undt der Cron zu Böhaim Unterthanen, die nu sein und zu Zeiten sein werden, daß sie die vorgnanten Burgermeister, Rat undt Bürger an den vorgnannten Erbgericht nit hintern, noch sich dorein legen, sondern sy des gebrauchen und genüßen laßen, als lieb jnen sey unser schwere Ungnadt zu vermeiden. Mit Urkundt diß Briefes versigelt mit unserm Königlichen anhengenten Insigill. Geben im Feldt bey Rapitz in der Walachei, nach Christuß Geburte vierzehn hundert Jar und dornach in dem sieben zwantzigsten Jar an Sanct Marie Madelenen Tage. Unser Reiche des Hungrischen im 41., des Römischen im 17., des Böhaimischen im 7. Jare.</p></transcription></chDesc><tenor><nota><transcription>N/A</transcription></nota></tenor><back><listBibl type="print"><bibl>Reder 1734, s. 7–8, č. 3</bibl></listBibl><listBibl type="regesta"><bibl>Verzeichnis I/5–8, s. 20</bibl><bibl>CDLS II/1, s. 447–448</bibl><bibl><ref target="https://www.regesta-imperii.de/id/1427-07-22_1_0_11_2_0_965_6945" type="external"></ref><ptr target="https://www.regesta-imperii.de/id/1427-07-22_1_0_11_2_0_965_6945" type="external">RI XI 2, Nr. 6945</ptr></bibl></listBibl><listBibl type="studies"><bibl>Jecht 1911, s. 160</bibl></listBibl><listBibl type="translation"><bibl></bibl></listBibl><listBibl type="facsimilia"><bibl sig="A">N/A</bibl><bibl sig="B">N/A</bibl><bibl sig="C">N/A</bibl></listBibl></back></charter></cei>