<cei xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xsi:noNamespaceSchemaLocation="http://www.cei.lmu.de/schema/cei060122.xsd"><teiHeader><langUsage><language ident="de">němčina</language></langUsage><fileDesc><titleStmt id="8f00941eed"><title>Olomoucká rada dosvědčuje výpověď Alžběty, manželky Marka z Uničova, ohledně jeho poslední vůle.</title></titleStmt><publicationStmt><publisher>AHISTO Publisher</publisher><availability><p><ref target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 (CC BY-SA 4.0)</ref></p></availability></publicationStmt><editionStmt id="cd09511eed"><p n="volume">KOMPLETNI REFERENCE PUVODNI LISTINY</p><p n="repository"><ref target="URL SKENU" type="external"></ref></p></editionStmt><sourceDesc><bibl sig="A"><idno n="volume">ZA Opava; SOkA Olomouc; AM Olomouc; inv. č. 109</idno></bibl><bibl sig="B"><idno n="volume">ZA Opava; SOkA Olomouc; AM Olomouc; inv. č. 150</idno></bibl><bibl sig="C"><idno n="volume">ZA Opava; SOkA Olomouc; AM Olomouc; inv. č. 97; sign. 1540</idno></bibl></sourceDesc></fileDesc><projectDesc><p n="process">Dle digitalizátu originálu. </p><p n="transcription">Dle digitalizátu originálu.</p></projectDesc><revisionDesc><p n="regest"><date type="creation" value="2023-11-02">ZV</date></p><p n="transcription"><date type="creation" value="2023-11-02">ZV</date></p></revisionDesc></teiHeader><charter><chDesc><issued><issueDate><p><date reg="1425-02-07" value="1425-02-07"></date></p></issueDate><issuePlace><add><placeName authId="rbm:g111114" reg="Olomouc" reg2="Olomouc">Olomouc</placeName></add></issuePlace><relevantPersonal><testis>N/A</testis><sealDesc><sigillant><placeName authId="rbm:g111114" reg="Olomouc" reg2="Olomouc">Olomouc</placeName></sigillant><legend>?</legend><sealColor>červená v misce z přírodního vosku</sealColor><sealAttachment>přivěšená na pergamenovém proužku</sealAttachment></sealDesc></relevantPersonal></issued><publicationStmt><witList><witness><archIdentifier sig="A"><p>originál; pergamen</p></archIdentifier></witness><witness><archIdentifier sig="B"><p>transsumpt v listině olomoucké rady z 24. října 1436</p></archIdentifier></witness><witness><archIdentifier sig="C"><p>prostý opis v kodexu Václava z Jihlavy</p></archIdentifier></witness></witList></publicationStmt><abstract><p>Purkmistr <persName authId="rbm:p122690" reg="Martin Kneusel" reg2="Martin Kneusel (Mertein Knewsel, burgermeister)">Martin Kneusel <transcription>(Mertein Knewsel, burgermeister)</transcription></persName>, radní <persName authId="rbm:p118060" reg="Mikuláš z Nemilan" reg2="Mikuláš z Nemilan (Niklas von Nymlans)">Mikuláš z <placeName authId="rbm:g114362" reg="Nemilan" reg2="Nemilan">Nemilan</placeName> <transcription>(Niklas von Nymlans)</transcription></persName>, <persName authId="rbm:p122691" reg="Jakš" reg2="Jakš">Jakš</persName> parléř <quote>Jakss parlirer</quote>, <persName authId="rbm:p118860" reg="Mikuláš Putner" reg2="Mikuláš Putner (Niklas Putner, ratmannen)">Mikuláš Putner <transcription>(Niklas Putner, ratmannen)</transcription></persName> a další konšelé města <placeName authId="rbm:g111114" reg="Olomouce" reg2="Olomouce (die ändern gesworen schoppfen der stat Olmuncz)">Olomouce <transcription>(die ändern gesworen schoppfen der stat Olmuncz)</transcription></placeName> oznamují, že před plnou radu předstoupila <persName authId="rbm:p122692" reg="Alžběta" reg2="Alžběta (Elzbeth)">Alžběta <transcription>(Elzbeth)</transcription></persName>, vdova po <persName authId="rbm:p122667" reg="Markovi z Uničova" reg2="Markovi z Uničova">Markovi z <placeName authId="rbm:g112365" reg="Uničova" reg2="Uničova">Uničova</placeName></persName> a olomoucká měšťanka <quote>unsere mitburgerin des Marcussen von Vnyczuow</quote>, a ohlásila, že její manžel před odchodem do boje učinil poslední vůli, v níž poručníky pro ni a její tři děti <quote>den dreien kinder</quote> stanovil olomouckého měšťana <persName authId="rbm:p122693" reg="Racka" reg2="Racka (Raczken)">Racka <transcription>(Raczken)</transcription></persName>, <persName authId="rbm:p118220" reg="Ondřeje Stojslava" reg2="Ondřeje Stojslava (Andresen Stoislaw)">Ondřeje Stojslava <transcription>(Andresen Stoislaw)</transcription></persName>, olomouckého kanovníka <quote>thumherren zu Olmuncz</quote>, <persName authId="rbm:p118060" reg="Mikuláše z Nemilan" reg2="Mikuláše z Nemilan (Niklasen vom Nymlans)">Mikuláše z <placeName authId="rbm:g114362" reg="Nemilan" reg2="Nemilan">Nemilan</placeName> <transcription>(Niklasen vom Nymlans)</transcription></persName> a svého švagra <persName authId="rbm:p122694" reg="Hanuše" reg2="Hanuše">Hanuše</persName> jircháře <quote>Hannusen ircher, meinem swager, bürgern zu Olmuncz</quote>. Tito poručníci poté, co <persName authId="rbm:p122667" reg="Marek z Uničova" reg2="Marek z Uničova">Marek z <placeName authId="rbm:g112365" reg="Uničova" reg2="Uničova">Uničova</placeName></persName> po návratu z boje podlehl svým zraněním, rozdělili jeho majetek ve výši 200 hřiven na úrocích <quote>an den czinsen czwei hundert mark</quote>, krámu <quote>in dem kram</quote> a 100 hřiven na hotovosti <quote>an gereiten gelde uf hundert mark</quote> podle jeho přání na tři díly <quote>in drei teil</quote>; jeden díl si ponechali vykonavatelé poslední vůle, další dva díly byly určené dětem. Pokud by některé z dětí zemřelo, jeho díl připadne na pozůstalé sourozence. Pokud by zemřely všechny děti, dšdictví připadne vykonavatelům poslední vůle.</p></abstract><transcription><p>Wir, Mertein Knewsel, burgermeister, Niklas von Nymlans, Jakss parlirer, Niklas Putner, ratmannen und die ändern gesworen schoppfen der stat Olmuncz thun kund und offenwar mit diesem brief vor allermeniklich, das vor uns in einen vollen rate kummen ist die erbere fraue Elzbeth, unsere mitburgerin des Marcussen von Vnyczuow, dem got genade, eefrau, und hat mit guter vorunft lauterer gewissen von eigener bewegnuss mit gutem wollen unbetwungen geyoytczt, bestetigt, bekant und sich begeben zu dem hernachgeschriben geschepfte und vormundschaft, die der obgemelte Marcus von Vnyczow, ir man, getan und gemacht hat in sulcher weis: Des tages, als Marcus, seliger gedechtnus, von hyn ausziehen wolt mit dem here fur die hochstat von kur der eldisten und der ganczen gemeim, ruffte er zu im sein eefrau Elzbeth und Hannusen ircher, seinen swager, und sprach zu ir sulche wart ader den gleich: Elzbeth, als ich mit dir vormals beliben bin, ab an mir ichtes geschech, do got vor sei, so bevelch ich dich und deine kinder vor meinem swager, den ersamen und weisen herren Raczken, herren Andresen Stoislaw, thumherren zu Olmuncz, Niklasen vom Nymlans und Hannusen ircher, meinem swager, bürgern zu Olmuncz, als unsern liben und guten frunden, und bite sie durch gotes willen, das sie dir und deinen kindern beuor sein wollen, als ich in des an zweifl wol gelaub und getraue in sulcher was, als du denn wol weist unser vormogen als an den czinsen czwei hundert mark, die wir haben, und das haus, so schatze ich in meinen synnen, das du in dem kram und an gereiten gelde uf hundert mark zu wegen pringest, das sal man also schatczen und teilen in drei teil, dir eine teil und den dreien kinder czwei teil zureichen. Und ging der kinder eines ab, so sal sein teil geuallen uf die ändern czwei kinder und ab der czweier kinder auer eines abging, ee wann du deinen witwenstul vorruckest, so sal das obgeschriben gelt, czins und guter geteilt werden in czwei teil, also das dir ein teil und dem kinde das ander teil werde. Und sturbe das letczte kind auch, so sal das gut, czins und gelt alles an dich gevallen. Geschee awer in der czeit keinerlei schaden, es wer am czins, am haus ader ander überigen habe, ee dann du der kinder eins, czwei ader gar abrichtest, sulchen schaden solt ir alle tragen und leiden nach der anczal des geldes. Auch, libe Elzbeth, ich beuelhe dir mein sel und getraue dir, du tust an deinen kindern als ein getreue muter. Und als Marcus mit dem here wider kram und noch gotes vorhenknusse den dritten tag starb, also wolt die ersame vorgenante frau Elzbeth, sein weib, sam ein gehorsame erfullen ires mannes willen und wort, als es obengeschriben ist, rufte sie zu ir diemutiklichen bitund die obgemelten herren Raczken, herren Andresen Stoislaw, Niklasen von Nymlans und Hannusen ircher, sich ir und irer kinder zu vormunden zu underwinden neben sulchem getrauen und guten willen ires wirtes und wir Raczko, Andreas Stoislaw, thumherren, Niklas vom Nymlans und Hannus ircher, obgeschribene gescheftleut, haben mit der egenanten frauen Elzbethen geredt und sie ermanet an die treu, die sie iren kinden schuldig ist, das sie beczele und uberslahe, was sie an gelde, an ware in dem kram und anderswo haben mag, das sie uns das sage bei guten treun, des wir ir acht tag zu frist gaben. Im hat sie uns underweist und gesagt, das sie nicht mer gehaben mag an gereiten gelt, an varunder hab in dem kram mit seinen kleidern zu rechen uf das höchste dann anderthalb hundert mark, und hat uns gepeten, das wir das nach der ordenung ires gestorben mannes machen und teilen wolten und das liber an ir geprechen hessen dann an iren hindern. Dorumb dunket ins es also gut sein und haben mit irem gutem willen gemacht, das itczlichen kinde hundert mark und der muter anderhalb hundert mark kumen und gepuren sollen. Und das alles hat die mergenante fraue Elzbeth vor unser obgemelten burgermeister, ratmanen und gesworen scheppfen in einem vollen rat und in gegenwurtikeit der egenanten gescheftleut gelobt bei iren treun und eren ungeferlichen zu halden, zu thun und zu vorbringen. Des zu einem geczeugnuss haben wir durch irer fleissigen gebete willen unser stat insigil an diesen brief gehangen uns und der stat an schaden. Geben an der mitwochen nach sant Dorothean tage, anno domini millesimo quadringentisimo vicesimo quinto.</p></transcription></chDesc><tenor><nota place="Na rubu"><transcription><i>Befelet sein hausfrau Marcus von Unicziow einem radhern und thumbhern, do ehr in krig zog.</i></transcription></nota></tenor><back><listBibl type="print"><bibl>Spáčilová – Spáčil 2004, s. 364–365.</bibl></listBibl><listBibl type="regesta"><bibl>Parsch 1901, s. 13, č. 108 (němčina).</bibl><bibl>Spáčilová 1998, s. ?</bibl></listBibl><listBibl type="studies"><bibl>Hosák 1960, s. 38.</bibl></listBibl><listBibl type="translation"></listBibl><listBibl type="facsimilia"><bibl sig="A"><ref target="https://digi.archives.cz/da/permalink?xid=C48D3C0306FF426F8BF3C2C335596C21" type="external"></ref><ptr target="https://digi.archives.cz/da/permalink?xid=C48D3C0306FF426F8BF3C2C335596C21" type="external">https://digi.archives.cz/da/permalink?xid=C48D3C0306FF426F8BF3C2C335596C21</ptr> </bibl><bibl sig="B"><ref target="https://digi.archives.cz/da/permalink?xid=527306CF0A2146DF87B70D332458994E" type="external"></ref><ptr target="https://digi.archives.cz/da/permalink?xid=527306CF0A2146DF87B70D332458994E" type="external">https://digi.archives.cz/da/permalink?xid=527306CF0A2146DF87B70D332458994E</ptr></bibl><bibl sig="C">N/A</bibl></listBibl></back></charter></cei>