<cei xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xsi:noNamespaceSchemaLocation="http://www.cei.lmu.de/schema/cei060122.xsd"><teiHeader><langUsage><language ident="de">němčina</language></langUsage><fileDesc><titleStmt id="773f8efd08"><title>Oldřich Sack informuje chebské radní o vpádu husitských vojsk do Horní Lužice.</title></titleStmt><publicationStmt><publisher>AHISTO Publisher</publisher><availability><p><ref target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 (CC BY-SA 4.0)</ref></p></availability></publicationStmt><editionStmt id="38509ffd08"><p n="volume">KOMPLETNI REFERENCE PUVODNI LISTINY</p><p n="repository"><ref target="URL SKENU" type="external"></ref></p></editionStmt><sourceDesc><bibl sig="A"><idno n="volume">SOA Plzeň; SOkA Cheb; fond 1; fasc. 1; aktuální uložení neověřeno</idno></bibl></sourceDesc></fileDesc><projectDesc><p n="comment">Skutečnost, že husité obléhali Kamenec dává jistotu datování podle Gradla (Gradl 1893); CDRS VII, s. 57.</p><p n="process">Dle edice CDLS a Siegl 1918, s. 189–190, č. 59.</p><p n="transcription">Dle edice CDLS a Siegl 1918, s. 189–190, č. 59.</p></projectDesc><revisionDesc><p n="regest"><date type="creation" value="2022-05-16">ZV</date></p><p n="transcription"><date type="creation" value="2022-05-16">ZV</date></p></revisionDesc></teiHeader><charter><chDesc><issued><issueDate><p><date reg="1429-10-10" value="[1429]-10-10"></date></p></issueDate><issuePlace>N/A</issuePlace><relevantPersonal><testis>N/A</testis><sealDesc>N/A</sealDesc></relevantPersonal></issued><publicationStmt><witList><witness><archIdentifier sig="A"><p>originál; papír</p></archIdentifier></witness></witList></publicationStmt><abstract><p><add>Hejtman chebských žoldnéřů <persName authId="rbm:p116402" reg="Oldřich Sack" reg2="Oldřich Sack">Oldřich Sack</persName></add> informuje <add>městskou radu <placeName authId="rbm:g111347" reg="Chebu" reg2="Chebu">Chebu</placeName></add> o tom, že ve čtvrtek <quote>an dem donnerstag</quote> <add>13. října</add> dorazil za <persName authId="rbm:p111577" reg="saským vévodou Fridrichem II. Mírným" reg2="saským vévodou Fridrichem II. Mírným (zu meiner herrn genaden)">saským vévodou <add>Fridrichem II. Mírným</add> <transcription>(zu meiner herrn genaden)</transcription></persName> do <placeName authId="rbm:g111123" reg="Míšně" reg2="Míšně (ken Meyssen)">Míšně <transcription>(ken Meyssen)</transcription></placeName>. Hned v pátek <quote>an dem freytag</quote> <add>14. října</add> přijel za hrabětem <persName authId="rbm:p113355" reg="Jindřichem ze Schwarzburgu" reg2="Jindřichem ze Schwarzburgu (graff Heinrich von Swarczburg)">Jindřichem ze <placeName authId="rbm:g112481" reg="Schwarzburgu" reg2="Schwarzburgu">Schwarzburgu</placeName> <transcription>(graff Heinrich von Swarczburg)</transcription></persName> a dalšími radami <quote>ander iren retten</quote>, kterým předně řekl, jak se nejspíš nyní daří <add>Chebským</add>, poté se zajímal o současné pozice kacířů <quote>dy keczer</quote>. Načež mu sdělil <persName authId="rbm:p113355" reg="Jindřich ze Schwarzburgu" reg2="Jindřich ze Schwarzburgu">Jindřich ze <placeName authId="rbm:g112481" reg="Schwarzburgu" reg2="Schwarzburgu">Schwarzburgu</placeName></persName> a <persName authId="rbm:p116403" reg="Haubold ze Šlejnic" reg2="Haubold ze Šlejnic (Haubolt von Sleynnycz)">Haubold ze <placeName authId="rbm:g115400" reg="Šlejnic" reg2="Šlejnic">Šlejnic</placeName> <transcription>(Haubolt von Sleynnycz)</transcription></persName>, že <add>husitské</add> oddíly <quote>sy mit macht</quote> nyní obléhají <placeName authId="rbm:g111212" reg="Kamenec" reg2="Kamenec (vor Kamencz)">Kamenec <transcription>(vor Kamencz)</transcription></placeName> a že od <placeName authId="rbm:g111116" reg="Žitavy" reg2="Žitavy (alz Syttaw)">Žitavy <transcription>(alz Syttaw)</transcription></placeName> a dalších měst odtáhli poté, co se s nimi města <add>finančně</add> vyrovnala. Šířily se zvěsti o tom, že vojsko vedl <persName authId="rbm:p111120" reg="Prokop Holý" reg2="Prokop Holý (der Proko)">Prokop <add>Holý</add> <transcription>(der Proko)</transcription></persName> a další tři páni <quote>in dreyen heren</quote>, pod nimiž je na 30000 mužů <quote>dressigk taussend</quote>, a že další ještě přijdou. Rovněž se proslýchá, že podle listu <persName authId="rbm:p111120" reg="Prokopa" reg2="Prokopa">Prokopa</persName> se k tomu má připojit i <placeName authId="rbm:g111207" reg="Šestiměstí" reg2="Šestiměstí (dy Schesstet)">Šestiměstí <transcription>(dy Schesstet)</transcription></placeName>, nicméně žádá, aby to dále nešířili a doufá, že tomu tak není. Saské vojsko by se mělo příští pondělí <quote>auff den mantag</quote> <add>17. října</add> shromáždit u <placeName authId="rbm:g111123" reg="Míšně" reg2="Míšně">Míšně</placeName>. Žádá radu o další pokyny.</p></abstract><transcription><p>Mein willigen dinst zuvor, liben hern! Ich pit euch wissen, das ich mit andern den euern zu meiner herrn genaden und iren retten komen bin ken Meyssen an dem donnerstag <add>13. Oktober</add> zu abent. Alzo kom ich an dem freytag <add>14. Oktober</add> zu yren gnaden und zu mein hern graff Heinrich von Swarczburg und ander iren retten und sagte yn, wy es euch zustund noch dem pesten, als ich mich den dy zeyt vorstund, und fragt auch ire gnade, wy es umb dy keczer wer, aber wo sy legen et cetera, daz ich euch daz mocht zu wissen tun. Alzo sagt mir mein herre von Swarczburg und Haubolt von Sleynnycz, daz sy mit macht vor Kamencz legen und süst etliche stette alz Syttaw und ander stet mit yn abgedinget haben. Auch so saget man lantmanzweysse, daz der Proko mit seiner macht pey yn sey, und man meint, sy schullen wol dressigk taussend haben in dreyen heren, so schol yn noch einz nachkomen. Auch so sagt man lantmanzweisse, wy daz der Proko briff hab, das sich dy Schesstet scholden an yn slagen. Ich pit euch aber, daz ir mir daz nicht nach sagt, wen ander leůte und ich zu got hoffen, daz es nicht sey. <add>Auch, so han ich gerete dem reten, alz von mir selbez, aber nicht not tete, daz man mich den mit den andern, den ewern liß reyten, wan ir mein und der ewern teglich wol bedorfft und ye beschedyget würdet alz pald sy derfüren, daz yr den reissygen geczeugt nicht pey euch het, den es mocht mit gelympfe nicht gesein, wen ich will euch wol under richten, wen mir got czu euch hilfft, waz mir czu antwort wart, wen es alz czu lange czu schreiben wer. Den sunderlich, so sagten sy mir, daz sy alle ir lande und stet vor potschafft hetten, daz dy alle auff den mantag pei in in dem feldt pey Meissen sein scholden, und meine, ye mit ye czu streyten et cetera. Ich hette auch gern mit yn gerette von der folge wegen, dy ir yn den mit macht tun scholt, alz sy euch den geschriben hetten in dem briff, den ich czu Czwykaw auffbrach und euch den in meinem vorslossen vort schykt, ab euch anderz der worden ist. Da gedachten sy dez nicht. So west ich nicht, waz ir darinnen tun mocht aber nicht. Den ich bedacht mich in mir selber und rette da von nicht. Den, ab sy dez würden bedenken, so hofft ich mit hilff gotez, ich wolt daz noch dem pesten vor antworten. Den ich pit euch mir czu schreiben, wy ich mich in allen sachen halden schol; wen man mir futer und kost noch von Hoff geben hat. Da von habt ir mir nicht geseyt, wy ich mich darinen halden schol. Den wir ich mich in allen sachen halden schol, daz czu pin ich willick. Auch liben hern, so pit ich euch, Petter vom Gehage, daz ir ym hat sein schymsper ser grüssen, knecht Heinrich, wen ir meint, daz er nymancz getrewez hab lemtygez. Darumb meint er, er schreibe euch muglich von yren wegen und ich von seine wegen.</add></p></transcription></chDesc><tenor><nota><transcription>N/A</transcription></nota></tenor><back><listBibl type="print"><bibl>Gradl 1893, s. 49–50.</bibl><bibl>Siegl 1918, s. 189–190, č. 59.</bibl><bibl>CDLS II/2, s. 113–114.</bibl></listBibl><listBibl type="regesta"><bibl>Gradl 1893b, s. 371.</bibl><bibl>Siegl 1916, s. 45, č. 59.</bibl><bibl>Hlaváček a kol. 1987, s. 38, č. 230.</bibl></listBibl><listBibl type="studies"><bibl>Lůžek 1959, s. 49.</bibl><bibl>Anděl 1961, s. 72.</bibl><bibl>Bartoš 1966, s. 62.</bibl><bibl>Kavka 1998, s. 139.</bibl></listBibl><listBibl type="translation"><bibl></bibl></listBibl><listBibl type="facsimilia"><bibl sig="A">N/A</bibl></listBibl></back></charter></cei>