<cei xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xsi:noNamespaceSchemaLocation="http://www.cei.lmu.de/schema/cei060122.xsd"><teiHeader><langUsage><language ident="de">němčina</language></langUsage><fileDesc><titleStmt id="3ba47e69e1"><title>Chebská židovka Rehel vyznává podmínky svého odchodu z Chebu.</title></titleStmt><publicationStmt><publisher>AHISTO Publisher</publisher><availability><p><ref target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 (CC BY-SA 4.0)</ref></p></availability></publicationStmt><editionStmt id="807dbe69e1"><p n="volume">KOMPLETNI REFERENCE PUVODNI LISTINY</p><p n="repository"><ref target="URL SKENU" type="external"></ref></p></editionStmt><sourceDesc><bibl sig="A"><idno n="volume">SOA Plzeň – SOkA Cheb; aktuální uložení neověřeno</idno></bibl></sourceDesc></fileDesc><projectDesc><p n="process">Dle edice Simon 1900, s. 316–317, č. 14.</p><p n="transcription">Dle edice Simon 1900, s. 316–317, č. 14.</p></projectDesc><revisionDesc><p n="regest"><date type="creation" value="2026-05-26">ZV</date></p><p n="transcription"><date type="creation" value="2026-05-26">ZV</date></p></revisionDesc></teiHeader><charter><chDesc><issued><issueDate><p><date reg="1431-02-19" value="1431-02-19"></date></p></issueDate><issuePlace><add><placeName authId="rbm:g111347" reg="Cheb" reg2="Cheb">Cheb</placeName></add></issuePlace><relevantPersonal><testis><persName authId="rbm:p113463" reg="Jindřich Šlik" reg2="Jindřich Šlik (Heinrichen Sligk)">Jindřich Šlik <transcription>(Heinrichen Sligk)</transcription></persName>, správce <placeName authId="rbm:g113289" reg="hradu Chebu" reg2="hradu Chebu ( die czeit verweser der phlege zu Eger)"><add>hradu</add> Chebu <transcription>( die czeit verweser der phlege zu Eger)</transcription></placeName></testis><testis><persName authId="rbm:p116402" reg="Oldřich Sack" reg2="Oldřich Sack (vlrichen Sak)">Oldřich Sack <transcription>(vlrichen Sak)</transcription></persName>, hejtman chebských žoldnéřů <quote>die czeit houptman zu Eger</quote></testis><testis><persName authId="rbm:p125178" reg="Eberhart Gefeller" reg2="Eberhart Gefeller (Erharten Gefeller)">Eberhart Gefeller <transcription>(Erharten Gefeller)</transcription></persName></testis><sealDesc><sigillant><persName authId="rbm:p113463" reg="Jindřich Šlik" reg2="Jindřich Šlik">Jindřich Šlik</persName></sigillant><legend>?</legend><sealColor>přírodní</sealColor><sealAttachment>přivěšená na pergamenovém proužku</sealAttachment></sealDesc><sealDesc><sigillant><persName authId="rbm:p116402" reg="Oldřich Sack" reg2="Oldřich Sack">Oldřich Sack</persName></sigillant><legend>?</legend><sealColor>přírodní</sealColor><sealAttachment>přivěšená na pergamenovém proužku</sealAttachment></sealDesc><sealDesc><sigillant><persName authId="rbm:p125178" reg="Eberhart Gefeller" reg2="Eberhart Gefeller">Eberhart Gefeller</persName></sigillant><legend>?</legend><sealColor>přírodní</sealColor><sealAttachment>přivěšená na pergamenovém proužku</sealAttachment></sealDesc></relevantPersonal></issued><publicationStmt><witList><witness><archIdentifier sig="A"><p>originál; pergamen</p></archIdentifier></witness></witList></publicationStmt><abstract><p>Chebská židovka <persName authId="rbm:p125179" reg="Rehel" reg2="Rehel (Rehel Judin die czeit czu Eger)">Rehel <transcription>(Rehel Judin die czeit czu Eger)</transcription></persName> vyznává, že když <persName authId="rbm:p111112" reg="král Zikmund" reg2="král Zikmund">král <add>Zikmund</add></persName><note id="ftn1" note-class="footnote"><note-citation>1</note-citation><note-body><p> Srov. <a href="regest/ac3756ce25"><u>regest</u></a>.</p></note-body></note> <quote>vnser herr der kunig</quote> nařídil, aby v <placeName authId="rbm:g111347" reg="Chebu" reg2="Chebu">Chebu</placeName> žádní židé nebydleli <quote>daz czu diesen czeiten kein Jude bey In wonhaft sein soll</quote> a jejich domy, škola a hřbitov <quote>alle Juden hewser zu Eger vnd vnser Schule vnd freythofe</quote> aby připadly městu pro jeho potřebu, chebští páni <quote>vnser heren von Eger</quote> prokázali Židům zvláštní milost a dali jim polovinu peněz, za něž byly jejich domy prodány. Potvrzuje, že rovněž obdržela polovinu odhadní částky za svůj dům. Dále se zříká za sebe, svého manžela <persName authId="rbm:p125180" reg="Lazara" reg2="Lazara (meinen man lezar)">Lazara <transcription>(meinen man lezar)</transcription></persName> a své dědice <quote>all mein Erben vnd nachkomen</quote> veškerých práv a svobod, též vzhledem ke škole, hřbitovu a <add>židovskému</add> špitálu<note id="ftn2" note-class="footnote"><note-citation>2</note-citation><note-body><p> V hebrejských pramenech uváděný jako “hekdeš”, sloužící k ubytování chudých či nemocných Židů. Za upozornění autor děkuje Dr. Kajetánu Holečkovi. </p></note-body></note> <quote>Selhaws</quote>, a zavazuje se na věčné časy, že si nebude činit nároky před duchovním či světským právem a ani si stěžovat. K tomu zavazuje sebe a své potomky a dědice při své pravé židovské věrnosti, cti a slovu.<note id="ftn3" note-class="footnote"><note-citation>3</note-citation><note-body><p> K obsahově podobným listinám viz regest 1431_02_19b; regest 1431_02_20b.</p></note-body></note></p></abstract><transcription><p>Ich Rehel Judin die czeit czu Eger Bekenne offenlich an diesem briefe vor allen den die In sehen oder heren lesen: Also als dann vnser herr der kunig die von Eger begnadet hat, also daz czu diesen czeiten kein Jude bey In wonhaft sein soll vnd daz auch alle Juden hewser zu Eger vnd vnser Schule vnd freythofe der Stat zu nutz bleiben vnd vns der vorzeihen sullen, vnd alsdann darbegen vnser heren von Eger vns Juden die besondere gnad getan vnd vnser Jeden einen halffenteil des geldes, dorumb daz haws verkauft ist, geben haben, vnd also alz ich dann auch ein haws czu Eger hab gehabt, dorumb sy mir vmb meinen halbenteil ein genuge vnd awsswichtung getan haben, des ich In dann gutlichen dancke. So haben wir Juden ja auch all unser begnadung vnd freiheit brief geantwurtt in welchermass die gewesen sind vnd abicht brief vorhalden vnd in kürtze aber lange geweist wurden, die wider die benanten hern von Eger weren, in welcherley maynung, die weren begriffen von begnadung vnd freyheit wegen, die sullen alle ab vnd tod sein, vnd vertzeihe mich der aller fur mich vnd mein Erben lewterlich vnd gantz vnd gar, also daz die nymermer kein craft gehaben noch der gebrawchen sullen noch mugen, vnd gerade auch in craft ditz briefs das ich all mein Erben vnd nachkomen noch mein man lesar noch nyemantz von vnsern wegen von sulchs vnser hawss, Schul, freithofs vnd Selhaws vnd auch von bete wegen, alz mein herrn von Eger czu czeiten an mich gelegt haben vmb schuld, vmb friste vnd aufhaldung gen den lewtten noch von der begnadung vnd freyheit brief, die wir gehabt haben, noch von keiner andern sach wegen, wy die noch möchten erdacht werden, gen In noh all den Iren ewiclich nymermer keine foderung, zuspruch noch ansprach haben sullen, koenen noch mugen mit keinen geistlichen, werntlichen noch andern rechten noch in keiner andern weise sy zu besweren noch furzubrengen on ark vnd on alles geuerd. Vnd des alles zu vrkund hab ich obgenanter Rehel für mich vnd meinen man lezar <add>= Lazar</add> vnd vnsere nachkomen gebeten die Namhaften vnd Erbern Heinrichen Sligk die czeit verweser der phlege zu Eger, vlrichen Sak die czeit houptman zu Eger vnd Erharten Gefeller, daz die alle drey Ire Insigel In on schaden an diesen brief haben gehangen zugetzewknuss durch meiner fleissigen bete willen, dorunter ich mich verpinde für mich, meinen man vnd all vnser nachkomen bey vnsern rechten rechten Judischen trewen, eren vnd eiden alles das zu halten, das an diesem brief geschrieben stet, der geben ist nach cristi geburte vierczenhundert vnd Im Eynvnddreissigsten Jaren am montage nach dem Suntag Invocavit in der vasten.</p></transcription></chDesc><tenor><nota><transcription>N/A</transcription></nota></tenor><back><listBibl type="print"><bibl>Simon 1900, s. 316–317, č. 14</bibl></listBibl><listBibl type="regesta"><bibl>Bondy – Dvorský 1906, s. 100–101, č. 220</bibl><bibl>Bondy – Dworský 1906, s. 104–105, č. 221</bibl></listBibl><listBibl type="studies"><bibl>Gradl 1893b, s. 382</bibl></listBibl><listBibl type="translation"><bibl></bibl></listBibl><listBibl type="facsimilia"><bibl sig="A">N/A</bibl></listBibl></back></charter></cei>