<cei xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xsi:noNamespaceSchemaLocation="http://www.cei.lmu.de/schema/cei060122.xsd"><teiHeader><langUsage><language ident="de">němčina</language></langUsage><fileDesc><titleStmt id="09e8fac786"><title>Žatečtí informují braniborského markrabího Fridricha, že jsou ochotni jeho nabídku přednést Čechům.</title></titleStmt><publicationStmt><publisher>AHISTO Publisher</publisher><availability><p><ref target="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/">Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 (CC BY-SA 4.0)</ref></p></availability></publicationStmt><editionStmt id="75eb8ac786"><p n="volume">KOMPLETNI REFERENCE PUVODNI LISTINY</p><p n="repository"><ref target="URL SKENU" type="external"></ref></p></editionStmt><sourceDesc><bibl sig="A"><idno n="volume">N/A</idno></bibl><bibl sig="B"><idno n="volume">ANM Praha; Sbírka C – Muzejní diplomatář; sub anno</idno></bibl></sourceDesc></fileDesc><projectDesc><p n="comment">List markraběte Fridricha viz <a href="regest/f7a5d8bf72"><u>regest</u></a>; odpověď Prahy viz <a href="regest/d9cdca2abb"><u>regest</u></a>.</p><p n="process">Dle edice UBSaaz.</p><p n="transcription">Dle edice UBSaaz.</p></projectDesc><revisionDesc><p n="regest"><date type="creation" value="2022-02-10">ZV</date></p><p n="transcription"><date type="creation" value="2022-02-10">ZV</date></p></revisionDesc></teiHeader><charter><chDesc><issued><issueDate><p><date reg="1427-07-07" value="1427-07-07"></date></p></issueDate><issuePlace><add><placeName authId="rbm:g113045" reg="Žatec" reg2="Žatec">Žatec</placeName></add></issuePlace><relevantPersonal><testis>N/A</testis><sealDesc>N/A</sealDesc></relevantPersonal></issued><publicationStmt><witList><witness><archIdentifier sig="A"><p>N/A</p></archIdentifier></witness><witness><archIdentifier sig="B"><p>prostý opis z 19. století</p></archIdentifier></witness></witList></publicationStmt><abstract><p>Purkmistr, rada a celá obec města <placeName authId="rbm:g113045" reg="Žatce" reg2="Žatce (Bürgermeister und rath und die gemeine der stat zu Saz)">Žatce <transcription>(Bürgermeister und rath und die gemeine der stat zu Saz)</transcription></placeName> informují braniborského markraběte <persName authId="rbm:p111297" reg="Fridricha I. Hohenzollersnkého" reg2="Fridricha I. Hohenzollersnkého (hern Fridrich marggrave zu Brandenburg des heiligen Romischen reichs kemerer und burggraven zu Nürenberg)">Fridricha <add>I. Hohenzollersnkého</add> <transcription>(hern Fridrich marggrave zu Brandenburg des heiligen Romischen reichs kemerer und burggraven zu Nürenberg)</transcription></persName> o tom, že musí odmítnout všechna obvinění z jim připisovaných bludů, neboť jsou zbožní lidí a před každým jsou schopni se obhájit. Dále uvádějí, že jeho nabídku projednají s pány, rytíři, městy, spolky a panoši <placeName authId="rbm:g111107" reg="Českého království" reg2="Českého království (mit den lanthern, rittern, stetten, gemeinschaften und knechten in dem lande zu Behem)">Českého <add>království</add> <transcription>(mit den lanthern, rittern, stetten, gemeinschaften und knechten in dem lande zu Behem)</transcription></placeName>. Konečně mu radí, aby nedal na vliv nedobrých kněží <quote>unruigen, hochfertigen und unkeuschen pfaffen</quote>.</p></abstract><transcription><p>Der almechtige gütige goth geruch euch zu offenbaren seinen heiligen willen und gebe euch zu derkennen seine heilige satzunge, darinne ir möchtet wandern und dornach zu dem ewigen leben mitsampt uns komen. Amen. Durchlüchtiger fürste und hochgeporner herr! Ewer durchleuchtigkeit embieten wir unsern dinst williclichen zuvor. </p><p>Ewren brieff, in dem ewer durchleuchtigkeyt dem lande zu Beheym und uns etliche bosliche, schemliche dinck und irrunge zuschreibet, haben wir wol vernomen. Also antworten wir ewer durchleuchtigkeit daruff, das wir in sulchen böslichen, schemlichen dingen noch irrungen, ab got wil, nicht sein, noch in zukunftigen zeiten erfunden werden. Und were es nu, ab yemant uns schulche schemliche oder irrselige dinck zuschreib, des wolden wir uns, ab got wil, rechtfertigen und vorantworten, wenn stad und weil wer, als frome lewte. Auch ewer durchluchtigkeit schreibet, wie ir ein ganzen fleisse und zunegunge habet zu deme, was gotliche und erliche und nuczbarliche diesem lande und deren cron zu Behem were, das sein wir zu male ser dankbar von ewre gnaden. Und umb die andern sachen, als ewr durchluchtigkeit schreibet, wollen wir mit den lanthern, rittern, stetten, gemeinschaften und knechten in dem lande zu Behem ustragen ane sewmpnusse und ewer durchleuchtigkeit unsere antwort, des schirste wir mögen, werden daruff geben wollen. Gelawbende und getrewende, ewer durchleuchtigkeit wert den unruigen, hochfertigen und unkeuschen pfaffen in der weil nicht gelawben, ist, das si uns icht boser, irrsaliger oder schemlicher dinge wollden zuschreiben und nochsagen. Wann wir widder die erste heilige kirche nicht sind, noch meinen, ab got will, zu sein, sunder der nochvolgen noch unsern vermugen, noch dem und der herre Cristus Jesus aufgesatzt hat, die lieben heiligen czwelffboten gefurt, und die lieben heiligen lerer mit andern heiligen gehalden haben, als wir dann ewer durchleuchtigkeit darnach mit unseren brieffe vollkomlichen werden underweisen. Geben am montage vor Kyliani anno vicesimo septimo. </p><p>Bürgermeister und rath und die gemeine der stat zu Saz. </p></transcription></chDesc><tenor><nota place="Na rubu"><transcription><i> Dem durchluchtigen fürsten und hochgebornen hern, hern Fridrich marggrave zu Brandenburg des heiligen Romischen reichs kemerer und burggraven zu Nürenberg unserm günstigen herrn. </i></transcription></nota></tenor><back><listBibl type="print"><bibl>Höfler 1865, s. 21–22, č. 14.</bibl><bibl>UB I, s. 522–523, č. 453.</bibl><bibl>UBSaaz, s. 179–180, č. 405.</bibl></listBibl><listBibl type="regesta"></listBibl><listBibl type="studies"><bibl>Bezold 1875, s. 105.</bibl><bibl>Tomek 1879-IV, s. 383.</bibl><bibl>Tomek 1899-IV, s. 379, pozn. 81.</bibl><bibl>Bartoš 1966, s. 24, pozn. 6.</bibl><bibl>Šmahel 1993-III, s. 193.</bibl><bibl>Čornej 2000, s. 486.</bibl><bibl>Šmahel 2002-II, s. 1415–1416. </bibl><bibl>Žatec 2004, s. 147.</bibl></listBibl><listBibl type="translation"><bibl></bibl></listBibl><listBibl type="facsimilia"><bibl sig="A">N/A</bibl><bibl sig="B">N/A</bibl></listBibl></back></charter></cei>