Král Zikmund přikazuje všem obyvatelům (inwoner) předměstí ve Zhořelci, u nichž předpokládá, že jsou jim známy zločiny husitů v okolních zemích, aby se neprotivili případnému zboření předměstí. Zpravuje je o tom, že po dohodě přikázal zhořeleckým radním předměstí zbořit, pokud by to radní kvůli hrozícímu nebezpečí od husitů považovali za nutné, aby se zde útočníci nemohli opevnit. Své nařízení zdůvodňuje tím, že v mnoha městech v Čechách a jinde byly skrz předměstí, která ležela příliš blízko hradbám a byla příliš pevně postavena, husitům poskytnuty opěrné body, ze kterých se jim podařilo dobýt samotné město. Král vzhledem k tomu shledal, že je pro příjemce lepší jednat takto, aby oni i město (recht stat) byli zachráněni. Dále jim sděluje, že zhořeleckým radním přikázal je v tomto případě přátelsky přijmout ve městě a poskytnout jim pomoc (daz si euch in der stat bey in gute willen und furderung beweisen und fruntlich handelen); těm, kdo by jednali v rozporu s tímto nařízením, hrozí trestem.
- A: N/A
- B: CWB Zittau; Mscr. bibl. senat. Zitt. A 110; pag. 330f.
- C: BU Wroclaw; Akc. 1947/1–4, Bartolomeus Scultetus, Annalium gorlicensium pars II; fol. 89v
- D: ANM Praha; Sbírka C - Muzejní diplomatář; sub dato
- A: N/A
- B: N/A
- C: https://sachsen.digital/werkansicht?tx_dlf[id]=32780&tx_dlf[page]=328
- D: N/A
- RI XI, č. 7156
- Verzeichnis I/5–8, s. 23
- Kaar 2010, s. 135, č. 28
Přepis regestovaného dokumentu
Wir Sigimund, von gotis gnaden Romischer kunig, zu allen ziten merer des richs und zu Hungern, zu Behem etc. kunig, embieten allen und iglichen inwonern unserer vorstat zu Gorlicz reich und arm unsern lieben getruen unser gnad und alles gut. Lieben getruen! Solich unfur, unmenschlikeit und yammer, den die verbosten keczer usz Behem in denselben landen umb euch so manigfelticlich und greulich begeen, sollen alhie yczund nicht begriffen werden, wann die laider landkundig sind. Nu wisst ir wol, wo vorstete so nahen den meuern gelegen und so veste gebauet sein, daz dieselben keczer sich des vasst trösten und dester geringlicher sich fürslahn solch stet zu notten, wann si in solchen vorsteten gute geleger und ouch schucz und schirm haben, als ir das leyder in vil steten zu Behem und anderswo wol ein beyspil genomen mugt haben, und dorumb so haben wir betrachtet, das es euch und der stat vil nucze sey, ob es not geschee, das ir dann die vorstat niderbrechet, dodurch ir und die stat mugt behalten werden, dann das die recht stat durch eur vorstat mit sambt euch, do got vor sey, verloren wurde. Und dorumb so haben wir den ratmannen bey euch befolhen: wer sache, das die keczer fur die stat ein geliger zu machen understunden und si mit euch merkten, das es not sein wurde, daz si dann die vorstat vellen und niderwerffen. Und dorumb so gebitten wir euch ernestlich mit disem brief bey unsern hulden, ob es not geschee, da got fur sey, daz ir dann den ratmannen dorynne gefolgig seyt und euch des nichts widert in dheinweisz. Wir haben in ouch befolhen, daz si euch in der stat bey in gute willen und furderung beweisen und fruntlich handeln sollen. Wann, wer sich dawider seczen worde, den wollen wir an leib und gut straffen, daz im zu swer sein wurde. Geben zu Lauzk in Reussen an sambstag vor unser lieben fraun tag zu liechtmesse unser rich des Hungerischen etc. in dem 42., des Romischen in dem 19. und des Behemischen im 9. jaren.
Ad mandatum d. regis
Caspar Slik