Fridel Schütz (Fridel Schücz), měšťan Chebu (die czit gesessen mitburger in Eger) postupuje faráři v Chebu (einen pfarrer czu Eger) z pověření Mikuláše Hauerse (Niclasen Hawers) a jeho otce Jindřicha Heuerse (seines vaters Heinrich Hawers seligen) deset grošů úročního platu (czehen Behemisch gros) nebo nový věčný plat (neue ongeverde ewigs czinses) na domu, ležícím mezi domy Kateřiny (Katherin) a Josefa (des Josep Juden heusern) a nyní obývaného ševcem Hansem Huterem (Hanns Huter, schuster innen siczet), splatných ročně na svátek svaté Valburgy (czu sant Walpurgen tage) 1. května a určených na spásu jejich duší. Za to má farář a jeho následovníci sloužit každoročně mše za spásu duše Jindřicha o všech nedělích a svátcích (alle suntage und heilig tage). Pokud by z nějakého důvodu své povinnosti neplnili, připadne celá částka na suché dny chudým u špitálu (den armen derftigen geben in das spitale) na nákup jejich potřeb.
- František Johels (Franczen Johels)
- Letze Kornauern (Leczen Kornawers, czu der cziit gesworen des innern rats zu Eger)
- František Johels: ?; žlutá v misce z přírodního vosku; přivěšená na pergamenovém proužku
- Letze Kornauern: ?; žlutá v misce z přírodního vosku; přivěšená na pergamenovém proužku
- Na rubu (15. století): Plebani in Egra. Frydel Schutz.
- Na rubu: X Behemisch groschen jerlich zinss in das haus Egra von 1 hause hinder den predigern.
- A: HStA Dresden; Nr. 5833; aktuální uložení neověřeno
- B: ANM Praha; Sbírka C – Muzejní diplomatář; sub dato
Přepis regestovaného dokumentu
Ich Fridel Schücz, die czit gesessen mitburger in Eger, bekenne offenlich an disem brief allen den, die in sehen hörn oder lesen, das ich von hern Niclasen Hawers wegen von gescheffte seines vaters Heinrich Hawers seligen, seiner und seiner vordern seln czu troste und selikeit hab verschriben mit kraft und beweisunge des briefs auf dem haus hintern predigern, gelegen zwischen der Katherin und des Josep Juden heusern, do iczunt der Hanns Huter, schuster innen siczet, das vor cziiten des egenanten Heinrich Hawers seligen gewest ist, czehen Behemisch gros oder neue ongeverde ewigs czinses ye einen pfarrer czu Eger, der yczunt ist oder czu kunftigleich sein wirdet, sol reichen und geben ye czu sant Walpurgen tage ausz dem vorgenanten haus, wer das besiczet oder innen haben wirt, on allen abganck. Und darumb soll dann yeder pfarrer alle suntage und heilig tage auf dem predigstuls des obgenanten Heinrich Hawers seln gedencken, für yn biten ewigcleich on allen abganck. Und wenne aber ein pfarrer der obgenanten selen nimmer wolde gedencken, so soll man die obgeschriben czehen groschen ewigs czincz den armen derftigen geben in das spitale und den sol man ye in der quatuor tempore pie unde etwas anders zu irer notdurfte dorumbe kouffen. Des alles zu urkunde gib ich obgenanter Fridell Schücz von hern Niclasen Hawers und Heinrich Hawers seligen, sein vaters geschefcz wegen disen brif mit der ersamen weisen Franczen Johels und Leczen Kornawers, czu der cziit gesworen des innern rats zu Eger insigeln versigelt und die haben sie von meiner vleissiger bete wegen gehangen an disen brife zu geczengnis in on schaden. Der geben ist des dinstags an sant Agnesen tage nach Cristi gepurt czale tausent vir hundert und in deme ein und zweinczigisten jare.
Dle opisu B.