Císař Zikmund uděluje radním a měšťanům města Zhořelce, kteří v uplynulých letech utrpěli mnoho škod v důsledku útoků husitů, jako odškodnění a poděkování za jejich služby z moci římského císaře a českého krále až do odvolání zvláštní milost, aby podle vlastního uvážení usídlili ve městě nejvýše 12 židů s jejich manželkami a dětmi (juden mit iren weiben und kindern) a vybírali jejich dávky (die rente, steur oder schatzunge, die sy geben sollen und gevallen werden), které pak mohou bez překážek z jeho strany či ze strany jeho fojtů a úředníků využít ku prospěchu města. Pod hrozbou své těžké nemilosti zakazuje svým poddaným, poddaným Říše a Českého království, aby v tom příjemcům bránili.
- císař Zikmund: [Posse 1910, tab. 18, č. 1]; sekretní z červeného vosku v misce z přírodního vosku; přivěšená na pergamenovém proužku
- na plice: Ad mandatum domini imperatoris Caspar Sligk cancellarius.
- na rubu: Rta.
- Grosser 1714, s. 122
- Verzeichnis I/5–8, s. 35
- RI XI, č. 9838
- Kloß b. d., s. 64–65
- Kaar 2010, s. 142–143, č. 42
Přepis regestovaného dokumentu
Wir Sigmund ... bekennen und tun kund und offenbar mit disem brief allen den, die in sehen oder horen lesen: Als yetzund unsere liebe getreuen, die ratmann und stat zu Gorlitz, von den verdampten ketzern zu Behaim vil jare bekriegt und groslichen von in beschedigt sein und sich allzeit an dem heiligen glauben und uns getreulich und bestenticlich gehalten haben, das wir in des zu allen zeiten in sunderhait billich genediclich gedenken und zu hilffe chomen sullen, und derworten, das sy sich vor solicher anfechtung und krieg gen den genanten ketzern enthalden und irer scheden, die sy von in empfangen haben, dester pas widerkomen und sich pessern und sterken mugen: so haben wir in dise sunder genad getan und freiheit gegeben, tun und geben in die von Romischer kaiserlicher und kuniglicher macht zu Behaim in craft dis priefs, das dieselben ratmanne und burgere zu Gorlitz zu in nemen und in irer stat halten mogen zwelff oder mynder, wie in daz fuglich sein wert, juden mit iren weiben und kindern und die rente, steur oder schatzunge, die sy geben sollen und gevallen werden, in ir hand und gewalt nemen und zu irer stat nutz und fromen wenden sullen und mogen, von uns, unsern vogten und amptluten und sust allermeniclich ungehindert und unangefordert. Und dise unser genad und freiheit sol weren und beleiben bis auf unser widerruffen. Und wir gebieten darumb allen und yeglichen unsern und des reichs und unsers kunigreichs zu Behaim undertanen und getreuen von Romischer kaiserlicher und kuniglicher macht zu Behaim volkomenhait in craft disz briefs, das sy die obgnanten ratmanne und stat zu Gorlitz an solichen unsern genaden und freihaiten nit hindern oder irren in dhainweis, sunder sy dabei gerulich beleiben und der nutzen und niessen lassen, als lieb in sey unser swere ungenad zu vermeiden. Mit urkund disz briefs versigelt mit unserm kaiserlichen anhangunden insigel. Geben zu Basel nach Crist geburd 1433 am freitag nach sand Kathrein tag, unser reich des Hungrischen etc. im 47., des Romischen im 24., des Behemischen im 14. und des kaisertumbs im ersten jaren.