Král Zikmund informuje vévodu Jindřicha XVI. z Landshutu (lieber Schwager und Fürst), že město Tachov bylo obsazeno husity (die Wikleven unsere Stadt Tachau besessen und belegt haben), a že je odhodlán město osvobodit a odstranit za pomoci Boha a vévody kacířství, aby tím přinesl prospěch křesťanské víře. Naléhavě ho žádá (bitten ... mit ganzen Fleiss, und ermahnen), aby hned po přečtení tohoto listu shromáždil své měšťany, rolníky a další lid (mit ganzer Macht, mit reisigem Zeug, Burgern und Gebauern, und wen du immer aufbringen mugest) a vydal se s nimi k Přimdě (gen dem Pfreimberg). Zdůrazňuje, že se na vévodu spoléhá, a prosí ho, aby věnoval této záležitosti veškeré své úsilí pro dobro obce a celého křesťanstva, za což mu král projeví svou vděčnost, jak nejlépe bude umět. Dále sděluje, že již nějakou dobu mu nemůže psát, proto by se za ním vévoda měl co nejdříve osobně dostavit, což je nadmíru důležité. Když vévoda dorazí na Přimdu, doprovodí ho tamní purkrabí dále ke králi (so wird dir unser Burggraf daselbst fürter zu uns führen). Konečně ho odkazuje na důvěryhodnost zpráv od svého sluhy Viléma Paulsdorfera (unser Diener Wilhelm Paulstorfer).
- RI XI, Nr. 4431
- RI XI NB/4, Nr. 215 (v tisku, dle B)
- Tomek 1899-IV, s. 129
- Šlajer 1963, s. 55
- Šmahel 1993-III, s. 68
- Janský 2001-I, s. 141, 276–277
- Šmahel 2002-II, s. 1141
- Čornej 2019, s. 355
- Šlajsna 2022, s. 5
- Kaar 2025, s. 217, pozn. 14
Přepis regestovaného dokumentu
Hochgeborner lieber Schwager und Fürst. Wir thun dir zu wissen, dass die Wikleven unsere Stadt Tachau besessen und belegt haben. Nu haben wir uns dazu geschickt und meinen sie mit unser selbs Leib zu retten, und mit Gottes, deiner und der Unseren Hülfe dieser Ketzerei auf ditzmal ein ganz Ende zu machen und der Christenheit und christlichen Glauben grossen Nutz und Frommen zu schicken. Hierum so bitten wir dein Lieb mit ganzen Fleiss, und ermahnen dich aller Freundschaft und göttlicher Gerechtigkeit, du wollest dich mit ganzer Macht, mit reisigem Zeug, Burgern und Gebauern, und wen du immer aufbringen mugest, dazu richten, und von Stund an Angesicht des Briefs ohn alles Versäumen gen dem Pfreimberg kommen. Wenn wir uns des gänzlich auf dich verlassen, und thu herum deinen ernstlichen Fleiss um gemeines Nutz des christenlichen Gelaubens und der Christenheit willen. Als wir dir des ganz getrauen und sunder mit ganzem Fleiss um dich verdienen und danken wollen. Wir haben dir keine ganze Zeit mögen schreiben, dann je er du kumest, je besser, wann uns gross Macht und Noth daran liegt. So balde du dann zu dem Pfreymberg kommest, so wird dir unser Burggraf daselbst fürter zu uns führen. Auch was unser Diener Wilhelm Paulstorfer von der Sach von unsern wegen an dein Lieb werben wird, das gelaub ihm gänzlich, als Uns selbst. Geben zu Pilsen am Mittwoch vor Antoni, unserer Reiche des Ungarischen im 34, des Römischen im 11, des Böhmischen im ersten Jar. Anno XXI.