Král Zikmund přikazuje hornolužickému fojtovi Albrechtovi z Koldic, manům a městům země Budyšínska, Zhořelecka etc., aby v zájmu země projednali, jak naložit s městem Löbau, jehož měšťané krále požádali o pomoc, aby město mohli s menší pomocí udržet. Pokud by se příjemci rozhodli město udržet, král je žádá, aby Löbau podpořili. Pokud se rozhodnou jinak, přikazuje, aby město, které husité právě opustili a které se opět vymanilo z jejich moci, bylo co nejrychleji zničeno a zbořeno, neboť již dříve z něj byly působeny zemi a lidem velké škody a další by mohly nastat, pokud by bylo znovu ztraceno.
- A: Monasterium
Přepis regestovaného dokumentu
Wir Sigmund, von gotes gnaden Romischer kunig, zu allen zeiten merer des reichs und zu Hungern, zu Beheim etc. kunig, enbieten dem edeln Albrechten von Coldicz vogt und den mannen und steten unser lande zu Budissin und Gorlicz etc., unsern lieben getruwen, unser gnad und alles gut! Lieben getreuwen! Als die keczer unser stat Lobaw geraumet haben und die nů weder usz iren henden komen ist, also sein wir von den burgern von der Lobaw gebetten worden, sy dobey zu hanthaben, wann sy hoften dieselbe statt mit lichter hilff zu behalden. Nu wisset ir wol, daz vormals landen und leuten ausz demselben sloss grosser schad gescheen ist und noch gescheen mochte, wo man daz, do got vor sey, verlirre; so wer es ouch euch und den landen wol beqweme, wo man das behalden mochte. Dorumb so begern wir von euch mit sunderlichem fleisse und gebieten euch ouch von kuniglicher gewalt ernstlich mit disem brieff, daz ir von der sach wegen zusamen komet und die eigentlich wegen. Und derfindet ir, daz dieselbe statt zu behalden sey, so bitten wir euch, das ir dorzu helffet und ratet, daz dieselbe statt beseczt und behalden werd. Das wollen wir gen euch allen gnediglich erkennen. Erfindet ir aber, daz dieselbe stat nit zu behalden wer, so ist unsere meinunge und wollen, daz ir dozu tut, daz die ye ee ye bessir zustort und zubrochen werd; und tut darynne nicht anders, das ist unsere ernste meinung. Geben zu Feltkirch am nehsten montag nach sant Matheus tag des heiligen zwölf boten, unser reiche des Hungerischen im 45., des Romischen im 22. und des Bohemischen im 12. jaren.