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Falckrabě rýnský rozsuzuje spor Půty z Ilburka s many a městy Loketského kraje. (9c8064d16e)zobrazit mapu pro regest / přejít na slovníček pojmů
Denní datum:
1427-11-06
Místo vydání:
Lengefeld (Lenguellt)
Vlastní text regestu:

Falckrabě rýnský Jan z Neumarktu (Johanns, von gots gnaden pfalczgrave bei Rein und herczog in Beiern) rozsuzuje z pověření římského krále Zikmunda (Sigmund, Romischer kunig zu allen ziten merer des richs und zu Hungern, zu Beheim et cetera kunig) spor loketského purkrabí Půty z Ilburka (Bothen von Ylenburg, burggraven zu Ellpogen) s many a městy Loketského kraje (den mannen und den steten des lannts zum Ellpogen) o placení berní, na něž si Půta jako zástavní držitel hradu Lokte (slosz zum Ellpogen) se vším příslušenstvím činí nárok. Manové a města Loketského kraje se domnívají, že nejsou povinni platit Půtovi královskou berni, protože je od toho osvobozují králem Zikmundem stvrzené výsady. Falckrabě Jan poté, co vyslechnul obě strany sporu, ustanovuje, že podle privilegia Zikmundova i předchozích českých králů Karla IV. a Václava IV. Loketští nemají platit tamním purkrabím každoroční berni. Tou jsou povinováni pouze samotnému králi v případě vypsání mimořádné berně, a to v rozsahu, který stanovuje citované privilegium Jana Lucemburského z 4. května 1341, podle něhož mají obyvatelé Loketského kraje odvádět poloviční částku berně, než jaká by odpovídala podle odhadu jejich majetku.

↑K zástavní listině blíže dokument z 26. října 1426 (viz regest ).↑O tom, že Loketští uvedenou daň skutečně odváděli, svědčí list adresovaný chebské městské radě z 19. března 1423 (viz regest ).
Svědkové:

N/A

Pečeti:
  1. Jan z Neumarktu: ?; červená v misce z přírodního vosku; přivěšená na pergamenovém proužku
Kancelářské poznámky:
  • Na rubu (18. století): Rechtsspruch des Johann pfalzgrafen an Rhein zwischen den burggrafen zu Elbogen und denen mannen ab anno 1427.
Jazyk:
němčina
Forma dochování:
  • A: originál; pergamen
Archivní signatura uvedeného dochování:
  • A: NA Praha; ČGL; sign. 199
Digitalizáty a reprodukce:
  • A: Monasterium
Edice:
  • Schreiber 1936 s. 93–94, č. 2
  • CIM III, s. 31–32, č. 23 
Regesty a výtahy:
  • Beránek – Beránková 1975, s. 116, č. 199
  • Hlaváček a kol. 1987, s. 34, č. 185 
Literatura:
  • Sedláček 1905-XIII, s. 20–21.
  • Schreiber 1936, s. 87–88.
  • Bárta 2015, s. 199.
Způsob zpracování regestu:
Dle edice CIM III, s. 31–32, č. 23, s přihlédnutím k digitalizátu.
Autor regestu a datum zpracování:
ZV; 2024-01-17
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    Přepis regestovaného dokumentu

    Wir Johanns, von gots gnaden pfalczgrave bei Rein und herczog in Beiern, beckennen und thün kunt offenlichen mit dem brieve allen den, di in sehen, horen oder lesen. Als der allerdurchluchtigst furste und herre herr Sigmund, Romischer kunig zu allen ziten merer des richs und zu Hungern, zu Beheim et cetera kunig, unser gnedigster herre, uns entpholhen hat di sache zwischen dem edeln Bothen von Ylenburg, burggraven zu Ellpogen, an einem und den mannen und den steten des lannts zum Ellpogen an dem anderm teile, entpholhen hat sic, als von des küniglichen bern oder ungewönlichen stewr wegen, alsdann des obgenannten von Ilenburg meynunge ist, als im das slosz zum Ellpogen mit allen und ieglichen seinen zugehorungen verschriben und verseczt sei von unsers herren des kunigs gnaden, das si im dann den lantbern alle iare ierlichen pflichtig oder schuldig sein zu geben; dowider aber der manschaft und der stete des lannts zum Ellpogen meynung ist, das si im des lantbern ierlichen nit schuldig sein zu geben und das si dafur gefreiiet sein von des obgenanten unsers herren des künigs gnaden und von seinen vorfordern und eltern künigen zu Beheim. Und also von entphelhnuss wegen des obgenannten unsers gnedigsten herren des kunigs, der uns nemlichen an seinem offen versigelten brieve geschriben und entpholhen hat, di obgenannten parteyen auf eine genannte zeit fur uns zu vodern und ir beider rede, küntschaft und beweysung zu verhoren und zu besehen, mit was ursach sich die obgenannten mann und stete sülchs lantbern seczzen und wieren, seinen ambtlüten und burggraven ierlichen zu geben, und das wir si des mit einem rechten entscheiden söllen; darauf haben wir di obgenannten partei zu beder seiten fur uns gevodert und ir rede, küntschaft und beweysung mit vleiss verhört und uns mit rate darauf bedaht und erfaren und können an uns selbs noch an rate ander leute, der rate wir in den sachen gehabt haben, nit anderst erfinden, und entscheiden si also mit recht: Das di manne und stete des lannts zu Ellpogen dem burggraven daselbst des lantbern oder ungewonlichen stewr nit schuldig sein ierlichen zu geben nach auszweysunge sulcher briefe und freyheit, di si von dem obgenannten unserm gnedigsten herren dem kunig und seinen vorfordern und eltern kunigen zu Beheim darüber haben. Wenn aber sein gnade selbs oder sein erben und nachkomen einen kuniglichen beren von in oder andern den seinen landen und luten nemen will, das steet zu seinen gnaden, des si im auch billichen gehorsam sind nach auszweysunge des artickels, der in iren küniglichen freybrieven under andern sachen begriffen ist, und sich in latein also anhebt: De berna vero regia sic disponimus et cetera und in dütsch also lautet von worte zu worte: Aber von dem küniglichen bern schicken wir es also, das alle und ieglich derselben gegent inwonere nach der beczalung und schaczzunge ierlichs zinssz ausz gelte, getreide oder zehenten nach des gebiets gewonheit allem zufallent, den sullen si beczalen, also das ein ieglicher derselben wievil der an zinse, als vorgesprochen ist, beczalet, das halbteil nüer fur den bern, wenn der zu nemen ist, sei schuldig zu geben und zu beczalen, fürbaszer das di inwonere genezlichen in nichte werden besweret. Und diser unser rechtlichen entscheidung haben wir ieglicherr partei in obgeschribner masse einen brieve geben mit unserm anhangendem insigel besigelt. Der geben ist zu Lenguellt an donerstage nach Allerheiligen tage nach Cristi gepurt vierczehenhundert und in dem sybenundzwainczigsten iaren.

    Způsob zpracování přepisu:
    Dle edice CIM III, s. 31–32, č. 23, s přihlédnutím k digitalizátu.
    Autor přepisu a datum zpracování:
    ZV; 2024-01-17
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