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Král Zikmund uděluje purkmistru, radě a celé obci města Lubáně dědičnou rychtu. (9b4b22dc8c)zobrazit mapu pro regest / přejít na slovníček pojmů
Denní datum:
1427-07-22
Místo vydání:
v poli u Rapitz ve Valašsku (im Feldt bey Rapitz in der Walachei)
Vlastní text regestu:

Král Zikmund (Sigismund von Gottis Gnoden, Römischer Königk) uděluje (Geben undt vorleihen) z české královské moci purkmistru, radě a celé obci města Lubáně (Burgermeister, Rat und Burgern und der gantzen Gemeinde der Stadt zum Luban) dědičnou rychtu (das Erbgericht doselbst zum Luban), která se do jeho rukou dostala po smrti rychtáře Petra Goldnera (uns von Todiß wegen Peter Goldners, etwa Richters doselbst), se všemi jejími výnosy, mýty, odškodněním, polepšením a příslušenstvím (mit aller Nutzunge, Fällen, Bußen, Beßerung und allen Zugehörungen) za jejich věrnou službu a proto, aby pomohl obnovit město a poskytl jeho obyvatelům útěchu, neboť město nedávno 16. května 1427 kacíři (von denen verboßten Ketzern von Böhaim) vypálili, zničili a povraždili značné množství osob. Nařizuje (gebieten) všem poddaným svým i České koruny (allen und jeglichen unsern undt der Cron zu Böhaim Unterthanen), aby nebránili městu Lubáni v užívání uvedené dědičné rychty.

↑ Srov. regest ; regest .
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Kancelářské poznámky:

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Jazyk:
němčina
Forma dochování:
  • A: N/A

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Archivní signatura uvedeného dochování:
  • A: N/A
  • B: Görlitz; aktuální uložení neověřeno
  • C: Zittau; aktuální uložení neověřeno
Digitalizáty a reprodukce:
  • A: N/A
  • B: N/A
  • C: N/A
Edice:
  • Reder 1734, s. 7–8, č. 3
Regesty a výtahy:
  • Verzeichnis I/5–8, s. 20
  • CDLS II/1, s. 447–448 
  • RI XI 2, Nr. 6945
Literatura:
  • Jecht 1911, s. 160
Způsob zpracování regestu:

Dle edice Reder 1734, s. 7–8, č. 3.

Autor regestu a datum zpracování:
ZV; 2026-01-20
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    Přepis regestovaného dokumentu

    Wir Sigismund von Gottis Gnoden, Römischer Königk zu allin Zeitin Merer des Reichs und zu Hongern, zu Böhaim, Dalmatien, Croatien etc. Königk bekennen und thun kund offenbar mit dysim Briefe allin denen, die ja sehin odir hörin lesin, daß wir angesehen unde betracht haben getreue willige undt angenehme Dienst, die uns die Burgermeister, Rathe, Burger und die gantze Gemeinde der Stadt zu Luban, unsere liebe getrewe allzeit williglich und unverdrossentlich gethan haben, teglich thuen und vorbas zu thuen willig undt bereit seyn, undt sonderlich, daß dieselbe Stadt neulich von denen verboßten Ketzern von Böhaim leider jemmerlich aus gebrenndt, zerstöret, undt eine große Menge geistlicher und weltlicher Leut darinn ermördt und vorderbet worden sindt, das derselben unsir Stadt unvorwindtlich ist; und darumben die vorgenante unser Stadt wieder zu erheben und anzuerichten und ir Einwohner, di noch doselbst zuehalten, undt hernach dohin kommen werden, zue erfrewen undt zue trösten. So haben wir deroselben Burgermeister, Rat und Burgern und der gantzen Gemeinde der Stadt zum Luban mit wohl bedachten Mutte, guten Rat und rechten Wissen das Erbgericht doselbst zum Luban, daß uns von Todiß wegen Peter Goldners, etwa Richters doselbst, angestorbin und an uns kommen ist, mit allen undt iglichen sinen zubehörungen gnediglich gegeben undt vorliehen. Geben undt vorleihen inen auch daß in Krafft diß Birefes und Königklicher Macht zu Böhaim, als das redlich undt rechtlich an uns gefallen ist, also daß die obgenanten Burger-Meister, Rath und Bürger, die ist seyn und in künfftigen Zeiten sein werden, daßelb Erbgericht innhaben, das mit einem redlichen Manne besetzen undt bestellen, der iderman, reich undt arm gleich Recht wiederfaren laße, und deßelben Gerichts sunst mit aller Nutzunge, Fällen, Bußen, Beßerung und allen Zugehörungen besitzen undt gebrauchen sollen, als recht und vor alters herkommens ist. Und gebieten darumb allen und jeglichen unsern undt der Cron zu Böhaim Unterthanen, die nu sein und zu Zeiten sein werden, daß sie die vorgnanten Burgermeister, Rat undt Bürger an den vorgnannten Erbgericht nit hintern, noch sich dorein legen, sondern sy des gebrauchen und genüßen laßen, als lieb jnen sey unser schwere Ungnadt zu vermeiden. Mit Urkundt diß Briefes versigelt mit unserm Königlichen anhengenten Insigill. Geben im Feldt bey Rapitz in der Walachei, nach Christuß Geburte vierzehn hundert Jar und dornach in dem sieben zwantzigsten Jar an Sanct Marie Madelenen Tage. Unser Reiche des Hungrischen im 41., des Römischen im 17., des Böhaimischen im 7. Jare.

    Způsob zpracování přepisu:

    Dle edice Reder 1734, s. 7–8, č. 3.

    Autor přepisu a datum zpracování:
    ZV; 2026-01-20
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