Císař Zikmund (Sigmund) oznamuje, že před několika lety zastavil zesnulému Půtovi z Častolovic (dem edeln Puoten von Czastolowicz seligen) Minsterberské knížectví (unser land zu Munsterberg) za 6000 grošů českých (vim schock behemisch groschen), a nyní se s jeho matkou Annou z Osvětimi (mit der hochgeboren furstynne des egenanten Puothen mutter) a jeho dětmi (seinen kinden) dohodl na vykoupení knížectví za 3000 grošů (in dreytausent schock), které má zaplatit hraběnka Eufemie z Minsterberku a Oettingenu (die hochgeborn Eufemia geborn von Munsterberg grefin zu Ottingen) kněžně Anně a dětem zesnulého Půty. Zikmund proto zastavuje Eufemii z české královské moci (von kuniglicher macht) zmíněné Minsterberské knížectví, spolu s městy, hrady, městečky, vesnicemi, řekami, rybníky, rybářskými právy, oborami, panstvím, dvory, mlýny, poli, loukami, ptačími pastvinami, úroky, rentami, dávkami a veškerými právy, svobodami i příslušenstvím (mit allen und jeglichen iren stetten, slossen, merckten, dorffern, wassern, teichen, vischereyen, wiltpennen, hofen, gerichten, mulen, eckern, wisen, vogelweiden, czinsen, renten, nuczen und allen rechten, freiheiten und zugehorungen) za 4000 rýnských zlatých a 100 grošů (viertausent reinisch guldin und hundert schock behemischer groschen). Eufemie a její dědici mohou užívat uvedené Minsterberské knížectví, dokud jej on nebo budoucí čeští králové nevyplatí za uvedenou částku. Dále dovoluje Eufemii obnovit tamější hrad, neboť město i hrad jsou vypáleny a velmi zničeny (wann aber die stat und schlosz daselbs zu Munsterberg auszgebrand und vast verwüstet ist, dorumb so gunnen wir der egenanten Eufemia, das sie dasselb schlosz pessern und mit baw wider anrichten sol); částka na obnovu může být připočtena k zástavní sumě, pokud budou výdaje přiměřené a potvrzené čestnými osobami žijícími v Minsterberku. Dále si vyhrazuje právo nezcizitelnosti vrácených lén náležejících Minsterberskému knížectví, a aby léna náležející kapitule svatého Kříže ve Vratislavi (zum hailigen Crucz zu Bresslaw) a dalším, kteří jsou zmíněni v listině Půty, byly osvobozeny od dotčené zástavy. Konečně ustanovuje, že veškerá práva, které listina zaručuje, mají přejít na toho, kdo by listinu získal od Eufemie.
A: N/A
B: prostý opis v registrech krále Zikmunda z let 1436–1437
C: prostý opis z 15. století ve sbírce Cancellaria regis Georgii
D: prostý opis register krále Zikmunda z 19. století
- A: N/A
- B: Lobkowiczká knihovna Nelahozeves (dříve Roudnice nad Labem); sign. VI Fb 19; pag. 131–132
- C: NK ČR Praha; Sbírka rukopisů; sign. XXIII D 163; fol. 717r–718r (stará fol. 693r–694r)
- D: ANM Praha; Sbírka C – Muzejní diplomatář; sub dato 10. listopadu 1437
- A: N/A
- B: N/A
- C: Manuscriptorium
- D: N/A
- Grünhagen – Markgraf 1883, s. 147, č. 30 (němčina, s vročením 1435 nebo 11. listopadu 1436)
- Čelakovský 1890, s. 128, č. 74 (němčina, s vročením 4. listopadu 1437)
- RI XI, č. 11522 (němčina, s vročením 11. listopadu 1436)
- RI XI, č. 12158a (němčina, s vročením 4. listopadu 1437)
- ZR, s. 211, č. 1543 (čeština)
- RI XI NB/6, č. 477 (v tisku, němčina, s vročením 4. listopadu 1436 nebo 10. listopadu 1437, dle B)
Přepis regestovaného dokumentu
Wir Sigmund et cetera bekennen et cetera. Als wir vor ettlichen jaren dem edeln Puoten von Czastolowicz seligen unser land zu Munsterberg verschriben hatten umb ain genante sum gelcs, nemlich vim schock behemisch groschen nach laut unsere maiestatbriff dorüber gegeben, und wie nu mit der hochgeboren furstynne des egenanten Puothen mutter und seinen kinden umb das egenante land einig worden sind, das vor in dreytausent schock geben und auszrichten sollen, und damit sol uns das egenante land gancz wider ledig sein zu demselben gelt wir dan tege haben zu beczalen, alsdan zwischen uns beteidingt ist, also hat die hochgeborn Eufemia geborn von Munsterberg grefin zu Ottingen unser liebe andechtige uns zu wolgevallen und liebe der egenanten herczogin und des egen Puothen kinden viertausent reinisch guldin und hundert schock behemischer groschen an denselben dreytausent schocken beczalt und auszgericht hat, und darumb die egenante Eufemia solicher sum gelcz, sicher zu machen, ǁ fol. 717v so haben wir ir daselb unser land Munsterberg mit allen und jeglichen iren stetten, slossen, merckten, dorffern, wassern, teichen, vischereyen, wiltpennen, hofen, gerichten, mulen, eckern, wisen, vogelweiden, czinsen, renten, nuczen und allen rechten, freiheiten und zugehorungen, wie man die benennen mag, fur die egenante sum viertausent reinisch guldin und hundert schock groschen verseczt, verpfendt und verschriben, verseczen, verpfenden und verschreiben ir die von kuniglicher macht in crafft dicz brieffs, also das die egenante Eufemia und ir erben des egenanten lands mit allen seinen zugehorungen, als vergeschriben stett, gebrauchen und niessen sollen, also lang bisz wir oder unser nachkomen, kunige zu Behem, in solich obegenante sum gelcz redlich auszrichten oder in darumb ain genugd tun, alsdann so sollen sy uns des egenanten landes mit allen zugehorunge zu stunden abtretten. Und wann aber die stat und schlosz daselbs zu Munsterberg auszgebrand und vast verwüstet ist, dorumb so gunnen wir der egenanten Eufemia, das sie dasselb schlosz pessern und mit baw wider anrichten sol; und was sy also daruff legt bescheidenlich und mit guter kuntschafft erber besessner leutt, das sol sie und ir erben zu der egenanten sum auff dem land haben. Was sie auch verseczter guter, die von dem land verseczt weren, rente oder nucz mit irem gelt an sich lozte, das sie dan mit den pfandbrieffen und ǁ fol. 718r kunstchafft erber leutt beweisen mocht, dy selben sum sollen wir oder unser nachkomen ir auch bezalen mitsampt der haupt sum die obgemelt ist. Doch nemen wir uns und unsern nachkomen hyeryne ausz die anfelle aller lehen, also so die ledig werden, das sy von der egenanten Eufemia noch iren erben mit sollen vergeben, noch verkaufft werden, sunder bey ir und dem land beleiben und genossen werden, als lang bisz wir das land wider von in horen, so sollen uns solich anfelle mitsampt dem land wider fallen und komen. Wir behalten uns auch die lehen, als frinnd zum hailigen Crucz zu Bresslaw und ander lehen, die dan des egenanten Puothen seligen briefen auch auszgenomen sein, und wer disen brieff mit der egen Eufemia gutten willen ynne hat, der sol alle die recht zu disem brieff haben, als sy selber, mit urkund et cetera. Datum Prage dominca ante Martini.
Dle opisu C, D, s přihlédnutím k RI XI NB/6, č. 477.