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Hlubčická rada oznamuje dohodu s městem Opavou o ražbu opavských haléřů. (7fd409c2a3)zobrazit mapu pro regest / přejít na slovníček pojmů
Denní datum:
1434-09-15
Místo vydání:
Opava (zue Troppaw), klášter svatého Ducha (in dem closter zum heiligen geiste vor der bawde in dem Mareschs hausze vor der groszen stuben)
Vlastní text regestu:

Rada města Hlubčic (rathmanne der stadt Leobschüz) oznamuje, že se dostala do sporu s měšťany Opavy (zwischen den Troppern) kvůli ražbě mincí (kriege undt zweiung von der münze undt münzgeldes wegen) a byla jimi pohnána před zemský soud do Opavy (vor die lantherrn des Troppischen fürstenthumbs an die czawda). Uzavírá proto na přání vévody Václava II. Opavského (herzog Wenzlaus) s opavskými měšťany dohodu, níž které bude razit mince tři roky Opava, a následující čtvrtý rok (viertes iahr) Hlubčice a Zlaté Hory; úhrada 100 hřiven ročně (das münzgeldt alle iahr 100 schwere mark ganz) knížeti připadne na to město, které bude v daném roce mince razit. Pokud k ražbě v některém roce vůbec nedojde, může Opava zaplatit třetinu (drey theil) a Hlubčice se Zlatými Horami (mit dem Zuckmantel) pouze čtvrtinu (vierde theil) uvedené částky, protože po rozdělení země zabírají pouze čtvrtinu území Opavského vévodství, a smějí přitom razit pouze v opavské mincovně haléře, které nebudou menší hodnoty než haléře opavské. Dohodu zprostředkovali za Hlubčice Niklas Magrianich (Niclasz Magrianich), Lorenz Balbierer (Lorenz Balbierer) a Petr Rieswitz (Petrus Rieszwiz), za Opavu Niklas Kretschmer (Niclasz Kretschmer), Stephan Richter (Steffan Richter), Handlusch z Neukirche (Handlusch von der Newen Kirche), Paul Fiecke (Paul Fiecke), Hans Steuer (Hans Stewer), Hans Vremunzer (Hans Vremunzer), Niklas Faulharing (Niclasz Faulharing) a Hans Merckel (Hans Merckel, burger daselbst).

↑ Viz regest .↑ K rozdělení došlo navzdory přání vévody Přemka (viz regest ) z roku 1434 (viz regest ). K tomu blíže Kapras 1907, s. 1–8; Kapras 1909, s. 30–31.
Svědkové:

N/A

Pečeti:

N/A

Kancelářské poznámky:

N/A

Jazyk:
němčina
Forma dochování:
  • A: N/A

  • B: prostý opis ze 17. století

Archivní signatura uvedeného dochování:
  • A: N/A
  • B: KSZM; Kopialbuch; fol. 26; aktuální uložení neověřeno
Digitalizáty a reprodukce:
  • A: N/A
  • B: N/A
Edice:
  • Rzehak 1907–1908b, s. 34
Regesty a výtahy:
  • Kopetzky 1871, s. 234, č. 485 
  • Kubíček 1917, s. 123, č. 20
  • Hlaváček a kol. 1987, s. 49, č. 348 
Literatura:
  • Rzehak 1907–1908b, s. 34–35
  • Kapras 1918, s. 37
  • Grobelný 1968, s. 102
  • Kalus 1987, s. 20
Způsob zpracování regestu:

Dle edice Rzehak 1907–1908b, s. 34.

Autor regestu a datum zpracování:
ZV; 2026-01-21
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    Přepis regestovaného dokumentu

    Wir rathmanne der stadt Leobschüz, die izundt sein oder zuekünftig werden gekorn undt siezen, mit unsern eltesten bekennen allen offentlich mit diesem brieffe, die ihm sehen, hören oder lösen. Also alsz kriege undt zweiung von der münze undt münzgeldes wegen zwischen den Troppern undt uns gewest sein und sie uns darumbe vor die lantherrn des Troppischen fürstenthumbs an die czawda geladen hatten, undt dasz wir mit zuewilligung undt sonderlichen geheisz des durchlauchten Fürsten undt herrn herzog Wenzlaus unsers genedigen herrn mit den benanten Troppern in eine rechten ware verrichtung undt vereinigung getretten sein, uns mit ihn undt sie sich auf uns also freundtlichen vereiniget undt verrichtet haben und in krafft dieses brieffes vereinigen mit uns, nach deme als wir dan mit dem Zuckmantel in theilung des landes ein füerdes theil seindt zue halten, dasz wir auch an dem münzgelde oder iahrgelde von der münze wegen bey einem fürtel theile zu bezahlen bleiben sollen undt gelaszen werden; iedoch wir uns darbeye der münze nicht euszern noch verzeihen sondern mitleidung es tretto hoch oder nieder, mit den Troppern nach des münzbriefs laut tragen sollen undt alsoviel iahr, wir lange die Tropper die münze berechtiget undt heller schlagen, sollen sie das münzgeldt alle iahr 100 schwere mark ganz undt gar alleine unserer herrschaft ausrichten undt bezahlen, werden aber wir Leobschüzer unser viertes iahr immer münzen undt heller schlagen, das wollen wir in der münze zue Troppaw thun undt sollen die heller nicht geringer machen, den sie die Troppawer gemacht haben. Daszelbe iahr, so wir den münzen, sollen wir auch das münzgeld gar ausrichten als oben ist geschrieben undt bezahlen, werden wir aber von beiden theilen nicht münzen, so sollen die Tropper ihr anzahl drey theil undt wir mit dem Zuckmantel das vierde theil recht als der münzbrief ausweiset unserer herrschaft richten und geben. Damite so globen wir bey unserm aydt undt bey guten trewen in den vorgeschriebenen sachen bey den Troppern zue stehen undt zue bleiben nach alle unserm vermögen mit der lantherrn hülfe rathe undt berufung nach laut des münzbrieffs wieder alle, die uns falsche münze undt falsche heller mit gewalt oder heimblichen einschleichen oder eintragen werden. Die diese richtung undt vereinigung also gethan gewilliget undt mit unserm willen gemacht haben, sind darbey gewest Niclasz Magrianich, Lorenz Balbierer und Petrus Rieszwiz die unsern von Lieschwiz, von Troppaw: Niclasz Kretschmer, Steffan Richter, Handlusch von der Newen Kirche, Paul Fiecke, Hans Stewer, Hans Vremunzer, Niclasz Faulharing undt Hans Merckel, burger daselbst. Geschehen zue Troppaw in dem closter zum heiligen geiste vor der bawde in dem Mareschs hausze vor der groszen stuben in den quatuor tempora nach beate virginis in dem iahre nach Christi geburt tausendtvierthundert iaht undt in dem vierundtdreisigsten iahr. Zue stetter haltung undt glaubnüsz aller oben geschrieben sachen haben wir unser stadt Leobschüz insigl an diesen brieff laszen hangen, der gegeben ist als vorstehet geschrieben.

    ↑ Landgericht.↑ Leobschütz.
    Způsob zpracování přepisu:

    Dle edice Rzehak 1907–1908b, s. 34.

    Autor přepisu a datum zpracování:
    ZV; 2026-01-21
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