Král Zikmund (Sigmund von gotes gnaden Römischer kunig zu allen czeiten merer des richs und zu Hungern, zu Beheim, Dalmacien, Croacien et cetera kunig) oznamuje purkmistru, radě a měšťanům města Žitavy (dem burgermeister, rat und burgern der statt zu Zittaw, unsern lieben getruen), že podobně jako oni dlouhodobě trpí útiskem a škodami, vraždami, loupežemi a požáry od kacířů (von den verdampten keczern) a jiných nepřátel, rovněž byl těžce poškozen klášter v Ojvíně (das closter Oybein), založený jeho zesnulým otcem Karlem IV. (unsers vater seligen), spolu s jeho příslušenstvím, což se mu velmi nelíbí (das uns genczlich widerczeme ist). Zikmund nyní v otcových registrech (in unsers lieben herren und vatters register) nalezl dekret, podle něhož má klášter v Ojvíně být trvale spojen s městem Žitavou (yo in buntnusse steen solle und bleiben). Zikmund uvádí, že toto pouto nepřeruší (also meinen wir das nicht czu scheiden noch zu teilen in kein weise), s ohledem na důvěru, kterou jeho otec vložil do žitavských měšťanů, když jim svěřil zmíněnou nadaci (zu getrawen henden in macht und in befelunge). Dodává, že dosud tento úkol plnili čestně a pilně, za což jim děkuje a ujišťuje je, že se jim dostane odměny od Boha. Proto jim znovu svěřuje (befelen úch) svůj hrad a klášter v Ojvíně se vším příslušenstvím (unser slosz und closter mit aller seiner zugehorunge), aby s nimi pečlivě naložili a zajistili (an alle laszheyde und sumnusse), aby se nedostaly do rukou nepřítele nebo někoho jiného (das es icht von uns entwand werde noch in der finde und in ander hende kome). Pokud by však svěřená lokalita byla jejich nedbalostí zcizena, pak Zikmund přenechá svému nástupci, českému králi, posouzení jejich činů vůči němu a České koruně (der Cron czu Beheim). V takovém případě bude nucen se z žitavskými měšťany vypořádat tak, aby ostatní města a poddaní viděli, co se stane těm, kteří ztratí důvěru svého dědičného panovníka (so müsten wir an unser nachkomende kunig brengen, wie ir uns und der Cron czu Beheim vertrawe untrawe gebet und von eim solchen gar zu unverwuntlichen schaden quemen, das wir uch ye nicht zu getrawen und müsten denne gedencken, wie wir an euch und an ewern nachkomelingen solche rechnunge tetten, das sich ander stette und der Cron undertan doran stiessen und prüffe nemen, wie sie sich in ir trawe gegen ir erbeherschaft hulden sölden). Proto naléhavě vyzývá příjemce, aby se v uvedeném případě starali a přispěli svým finančním podílem (seyt fleissig und mitleydelich in diesen unsern sachen), dokud jim nepřijde na pomoc a nevyrovná se s nimi. Konečně Zikmund informuje příjemce, že se s jejich ostatními záležitostmi, zejména v otázce městských dluhů, vypořádá milostivě, aby mu byli vděčni.
- král Zikmund: [Posse 1910 14/3]; červená v misce z přírodního vosku; přivěšená na pergamenovém proužku
- Na plice: Ad mandatum domini regis Caspar Sligk.
- Na rubu: Registrata.
- Na rubu: Sigismundi bevelung des closters Oywin der stat Zittaw.
- A: Monasterium
- RI XI, s. 163, č. 8408 (němčina)
- ZR, s. 179, č. 1291 (čeština)
- UBZittau I, s. 346, č. 1648 (němčina)
- AKČ V, s. 207–208, č. 335 (čeština, dle A)
- Kaar 2010, s. 137–138, č. 33 (němčina)
- AČK VI/1, s. 100–101, č. 1530 (čeština, dle A)
- RI XI NB/5, č. 291 (v tisku, němčina, dle A)
Přepis regestovaného dokumentu
Wir Sigmund von gotes gnaden Römischer kunig zu allen czeiten merer des richs und zu Hungern, zu Beheim, Dalmacien, Croacien et cetera kunig, embieten dem burgermeister, rat und burgern der statt zu Zittaw, unsern lieben getruen, unser gnade und alles güt lieben getruen, als ir yeczud langezeit mancherley gedrengnusze und schaden mit morde, nome und brand von den verdampten keczern und auch andern unsern und ewern finden erleiden habt, und noch tag und nacht leydet, des gelichen auch unsers vater seligen gestiffte das closter Oybein auch also mit sindzugehorunge zunichtgemacht ist worden, das uns genczlich widerczeme ist. Und finden auch solche gemechte in unsers lieben herren und vatters register, das das genant closter mit unser statt Sittaw yo in buntnusse steen solle und bleiben, also meinen wir das nicht czu scheiden noch zu teilen in kein weise, sunder nach solchem getrawen, das unser lieber herre und vater zu uch gehabt hat, und das gestifte seynes selegeretes also getrauwet hat, und uch als sein lieben getrawen zu getrawen henden in macht und in befelunge an underscheid getan hat. Also habt ir uch in solchem getrawen redelich und gar fur sichtiglich bisz hie her gehalden, das wir uch gerne dancken und sunderlich lon von dem almechtigen gote nemen werdet. Dorumb wir uns auch ganczer trawe zu uch versehen, als zu unsern lieben getruen und befelen úch unser slosz und closter mit aller seiner zugehorunge in ewer getruen hende, das zu verwesen und zu besorgen, das es icht von uns entwand werde noch in der finde und in ander hende kome, und das mit allem fleisze tut an alle laszheyde und sumnusse, als wir úch allech guten wol getruen, wo es aber von ewer nichtbesurgunge wegen verlustig wurde, das got gnedigelich wende, so müsten wir an unser nachkomende kunig brengen, wie ir uns und der Cron czu Beheim vertrawe untrawe gebet und von eim solchen gar zu unverwuntlichen schaden quemen, das wir uch ye nicht zu getrawen und müsten denne gedencken, wie wir an euch und an ewern nachkomelingen solche rechnunge tetten, das sich ander stette und der Cron undertan doran stiessen und prüffe nemen, wie sie sich in ir trawe gegen ir erbeherschaft hulden sölden. Darumb lieben getrawen seyt fleissig und mitleydelich in diesen unsern sachen, bisz wir úch zu hilffe und troste mit der hilffe gots kurczlich komen wollen und úch gnediglichen trosten, als ein erbeherre seinen armen underteinigen billich tun sol. Und denne sunder in andern ewern sachen und nemelich in ewer statde schulde so genedigelich er czeigen vnd in allem gute zu bedencken, das ir und ewer nachkomenlinge uns werdent domütigelich zu dancken. Geben zu Nurenberg versigelt mit vnserm kuniglichem anhangendem insigel, nach Crists geburt vierczehenhundert jar und dornach in dem eynunddreissigisten jaren am montag vor dem sonntag Quasimodogeniti, unser riche der Hungerischen et cetera in dem funfundvierczigisten jare, des Römischen im eynundczweinczigisten und des Behemischen im eylesten jaren.
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