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Braniborský kurfiřt popisuje nejmenovanému kurfiřtovi situaci kolem beheimsteinské smlouvy. (717dbe3382)zobrazit mapu pro regest / přejít na slovníček pojmů
Denní datum:
[1430-02-11]
Místo vydání:

N/A

Vlastní text regestu:

Braniborský markrabě Fridrich I. Hohenzollernský oznamuje nejmenovanému kurfiřtovi (hochgeborner fůrste lieber oheim), že nedávno (iecz newlich des ersten) na jeho saské příbuzné (die hochgebornen fůrsten unser lieb öheimen von Sachsen) zaútočili nevěřící z Čech (die unglaubigen von Beheim) s velkou vojenskou mocí a dopouštěli se v jejich zemích vražd a pustošení. Od svých vyzvědačů (ein treflich kůntschaft), které má mezi nevěřícími, se dozvěděl o jejich záměru vytáhnout k Chebu a jeho okolí (sie willen hetten auf Eger und das lant hineinzuziehen). Rovněž mu radní Chebu a Lokte (der von Eger und Ellenpogen rete), kteří k němu dorazili žádat o pomoc, sdělili záměr nevěřících vytáhnout k Chebu a Lokti. Proto k nim a na další své hrady (in ander unsere sloß) vyslal své oddíly, i když je sám potřeboval, a opakovaně se obracel s žádostí o pomoc na pány a přátele. Několik z nich mu skutečně přislíbilo podporu, ale husité vpadli do jeho země tak náhle, že jeho lidé nestačili dorazit na pomoc, také zemské stavy i lid se rozutekli do lesů, takže se nemohli uchýlit do měst a hradů (die lantschaft und das ander gemein volke auch verlaufen in die holzer). Zůstal bezmocný a zcela opuštěn, až na nedostatečný kontingent 40 jezdců (uns auf virzig pferd geschickt hat), které mu na pomoc vyslal eichstättský biskup Albrecht II. (herre von Eystett). Proto se nevěřící, navzdory snaze jeho osobní, jeho rytířů a panošů (auch unsern rittern und knechten), zmocnili, vypálili a zpustošili řadu jeho hradů, měst, klášterů a vsí (unsere sloß stet closter und dörfer), z nichž zůstalo jen velmi málo nepoškozených. Následně mu čeští hejtmané (die Bechmischen hanbtleute) navrhli jednání, což zprvu odmítal, ale kvůli bezvýsledné situaci a zvyšující se zkáze a pustošení, jemuž nebylo ušetřeno ani okolí Norimberka do vzdálenosti 3 mil (uf drei meil gen Núremberg), se ve snaze zabránit dalšímu krveprolití a pustošení země a na radu Jana (herzog Johansen), správce Bamberku (der pfleger zu Bamberg unsers öheims), Ludvíka XI. z Oettingenu (brůders von Oeting) a norimberských radních vydal s jmenovanými vyjednávat na nevěřícími kontrolované území do Beheimsteinu. Na základě čehož bylo 10. února dohodnuto příměří do svatého Jakuba (sand Jacobs tag) 25. července a odchod husitů ze země, a uskutečnění přátelské schůze v Norimberku na svatého Jiří (auf sand Jorgen tag schirst) 23. dubna, kde by rozhodně nemělo dojít k disputaci, nýbrž jen k nezávaznému a slušnému rozhovoru za přítomnosti doktorů a učenců z šesti církevních provincií Svaté říše římské (den sechß provincien diser lande doctores und gelert leute) o tom, zda by se jimi dali nevěřící přimět k opuštění svých bludů. Zdůrazňuje přitom, že se nezavázal k žádnému spojenectví s husity a že proti nim může kdykoli znovu vojensky vystoupit. Pokud by jednání nepřineslo výsledek, měly být zváženy další možnosti řešení, včetně budoucího koncilu, neboť úspěch dosavadního tažení husity značně povzbudil. Dodává, že se v této záležitosti obrátil na papeže Martina V. (unserm heiligen vater dem babst) a římského krále Zikmunda (dem Römischen etc. konig) prostřednictvím významného poselstva, které je mělo podrobně informovat o celé situaci. Konečně naléhá (biten auch ewer liebe mit ganzem fleisse), aby nejmenovaný kurfiřt vyslal do Norimberka své doktory a učence usilovat o dohodu. Obdrží za to odměnu od Boha a chválu a čest od křesťanstva.

↑ K následkům blíže regest ; regest ; regest ; regest .↑ K tomu blíže regest ; regest ; regest ; regest .↑ K dohodě a vydaným glejtům blíže viz regest 1430_02_10b; 1430_02_11c.
Svědkové:

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Pečeti:

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Kancelářské poznámky:

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Jazyk:
němčina
Forma dochování:
  • A: originál

  • B: prostý opis z 18. století

Archivní signatura uvedeného dochování:
  • A: StA Nürnberg; Ansb. Kriegssachen 2; inv. č. 13
  • B: StA Nürnberg; Ansb. Kriegssachen 2; inv. č. 37
Digitalizáty a reprodukce:
  • A: N/A
  • B: N/A
Edice:
  • Bezold 1877, s. 169–171, č. 2
  • DRTA IX, s. 382–384, č. 292 
Literatura:
  • Bezold 1877, s. 57–58
  • Neubauer 1910, s. 187–188
  • Bartoš 1932b, s. 92
Způsob zpracování regestu:

Dle edice DRTA IX, s. 382–384, č. 292 .

Autor regestu a datum zpracování:
ZV; 2026-02-10
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    Přepis regestovaného dokumentu

    Unsern frůntlichen dinst zuvor. hochgeborner fůrste lieber oheim. 1 ewer lieb mag wol vernomen haben, wie die unglaubigen von Beheim iecz newlich des ersten die hochgebornen fůrsten unser lieb öheimen von Sachsen mit einer großen macht swerlich ůberzogen und mord und verwůstung irer lande begangen und getan haben. in dem kome uns ein treflich kůntschaft die wir unter den unglaubigen hetten gehabt, und sagt uns wie sie willen hetten auf Eger und das lant hineinzuziehen. deßgleichen komen der von Eger und Ellenpogen rete zu uns, und sagten uns auch wie sie auf Eger meinten zu ziehen und auf Ellmpogen, und růfften uns so ernstlich an unib hilf; wie wir in die nicht toten, so besorgten sie das es nicht gut fur dise lant were etc. wiewol wir nů der unsern selbs wol bedůrft hetten, doch schickten wir in der unsern so treffenlichst wir möchten gen Eger und gen dem Ellmpogen und in ander unsere sloß, und schriben auch unsern heren und frůnden so fleissigst wir immer mochten uns zu hilf und rettung zu kummen ob sie in unser lant ziehen wůrden. solich hilf uns auch von etlichen zugeschriben warde. in dem komen die unglaubigen so gählingen und ungewarnter dinge in unser lant das die unseren vor in nicht zu uns kumen mochten. so was die lantschaft und das ander gemein volke auch verlaufen in die holzer, das sie nicht in die stett und sloß kummen möchten. wiewol wir nů unser herren und frůnde, zu den wir uns hilf und rates verschen hetten, nicht eins sunder manichmal mit grossem ernste angeruffen hetten, und auch iderman solich unser grosse not wol wissenlich was, hat uns laider alles clein fůrgetragen: wir sein von unsern hern und frůnden und von iederman hilflose und ganz verlassen worden, ausgenomen unser herre von Eystett, der uns auf virzig pferd geschickt hat, mit den wir uns nicht behelfen mochten. und dieselben unglaubigen haben auf dem gepirge nicht allein uns sunder auch unsern rittern und knechten unsere sloß stet closter und dörfer angewonnen verwůst verprant und verderbt, das des gar wenig beliben ist. des wir mit der hilf gots den meisten teil wol behalten wollten haben, hetten wir leůte gehabt oder möchten die unsern zu uns kummen sein. wie nů die sache sich ergangen haben, wer zu vil lank zu schreiben. 2 danne in den dingen toten die Bechmischen hanbtleute ein botschaft zu uns: wie sie gern mit uns zu rede kummen wolten etc. das uns, als ewer liebe selbs wol versteen mag, gar swer was zu ton unsern leibe und leben in solich wagnůß zu setzen. doch da wir laider von niemand kein hilf verstunden und die keczer ie mer und mer fůr sich ziehen wúrden und fůrgenomen hetten die lande hieniden auch zu verderben und zu wůsten und auch in die genehe als uf drei meil gen Núremberg kummen waren, haben wir nach rate unsers oheims herzog Johansen der pfleger zu Bamberg unsers öheims und brůders von Oeting, der nů zu uns kummen was, und der von Nůremberg, wie pfentlich und swer uns das gewesen ist, umb eins gemeinen nůcz und der cristenheit willen plutvergiessen und verwůstung der lande zu fůrkummen uns dorein ergeben, und auf ir geleite und glauben zu in in ir here geritten, und auch mit des genanten unsers sheims herzog Johansen der von Bamberg von Oetingen und Nuremberg retten ůberwegen: so wir keinen widerstand oder schickung sie zu bestreiten auf dits male verstünden, mochten wir sie hinder sich außt dem lande geteidingen und weisen, das es vil besser wer danne das sie die lande gar verwusten. darauf haben wir sie in dem besten also mit teidingen auß disen landen ůber Walt pracht, auf das wir fůrder der cristenheit und unsern herrn und freůnden, ob es not tön wůrde, dester bas zů hilf kommen und gedienen möchten, als wir auch mit ganzem vermůgen gern ton wollen, das sie unsere lande hie-zwischen und sand Jacobs tag nicht ůberziben sollen, wann wir in disen dingen ganz nichts verpůnden sein: wir mögen, wenne man wil, wol wider sie tön, wanne sie solicher verbindung gen uns nie gemütet haben. wir haben auch under einander rede gehabt von eins gůtlichen unverpunden tags wegen gen Nuremberg zu kummen auf sand Jorgen tag schirst, darzu man auß den sechß provincien diser lande doctores und gelert leute bringen sol, nicht von dem gelauben zu disputiren sunder unverpundenlich und gůtlich mit in davon zů reden: ob man underweisung finden möchte damit sie von solichen sachen kömen; möcht aber des nit gesein, das man danne gedechte nach rate etlich ander wege zu erdenken und fůrzůnemen damit solich sachen zu ganzem ende kömen. wanne, nach dem und sie auf dits male keinen widerstand gehabt und in nach irem willen ergangen hat, sein sie größlich gesterkt und erkeckt worden, das wir besorgen, wie man die sache nit mit gůtem rate fůrnempt, es sei mit teidingen oder auf ein kůnftigs concilium anzustellen oder ander wege fur hant zu nemen damit solich sache zu ende kömen, das sich die sache und leufte danne weiter machen und geen werden wanne man iecz gedenken mag. 3 und darauf so haben wir unserm heiligen vater dem babst auch unserm gnedigen herren dem Römischen etc. konig unser treffenlich botschaft getan, solich leufte und sache grúntlich zu erzelen, und von irer heiligkeit und gnaden nach dem besten fůrzunemen. und biten auch ewer liebe mit ganzem fleisse und ernste, solich erpermlich leufte und sache zu herzen nemen und ewer doctores und gelert leute zu solichem obgenanten tag zu bringen oder schicken gen Nůrmberg zu helfen und zu raten ob solich sache gestillet und zu gutem ende pracht möchten werden. davon ewer liebe und alle die darzu gehelfen mögen nicht allein den ewigen lone von got sunder auch lobe und ere von der heiligen cristenheit haben werden.

    ↑ A.↑ A nad o je viditelné znaménko.↑ A nad prvním i dva svislé vzestupné znamení.↑ Samohláska e nad o?
    Způsob zpracování přepisu:

    Dle edice DRTA IX, s. 382–384, č. 292 .

    Autor přepisu a datum zpracování:
    ZV; 2026-02-09
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