Císař Zikmund uděluje radním města Zhořelce na jejich žádost (ire erbar botschafft) jako poděkování za jejich služby a k podpoře městského soudnictví ze své moci českého krále zvláštní milost, že dopadení škůdci (schedeliche luthe) již nemusí být po svém odsouzení radou a rychtářem (mit unserm richter in irem rathe) znovu předváděni před řádně zahájený soud (vor gehegite bang), jak bylo dosud zvykem, protože tím pro rychtáře a radní vznikají zbytečné obtíže a dvojí práce, a soudní řízení se tím mnohdy prodlužuje a odkládá. Zikmund dále stanovuje, že rozsudky městské rady a rychtáře mohou být vykonávány bez dalších průtahů, aniž by se tím se tím příjemci provinili vůči němu, České koruně nebo komukoli jinému.
- na plice vlevo: Ad mandatum domini imperatoris Caspar Sclyck miles cancellarius
- na rubu: Rta Marquardus Brisacher
- A: NA Praha; AČK; sign. 1534
- B: RA Görlitz; lose Urkunden; sign. 276/219
- C: RA Görlitz; lose Urkunden; sign. 277/219
- A: Monasterium
- B: N/A
- C: N/A
- Verzeichnis I/5–8, s. 37
- RI XI, č. 10604
- AKČ V, s. 212–213, č. 343
- Kaar 2010, s. 143, č. 43
Přepis regestovaného dokumentu
Wir Sigmund ... bekennen und thun kund offenbar mit desim brieffe allen den, die in sehen ader horen lesin, daz uns unser lieben getrauwen die ratmanne der stat zu Gorlicz durch ire erbar botschafft habin fürbrengin lossin, wie sie in ire stat eyne gewonheit haben unde sey ouch herkomen: So man schedeliche luthe verderben sal und die sachen ires vordinens und missehandelunge in irem rathe mit sampt unserm richter doselbist erkant und beschlossin werden, daz man denn sulche vororteilte leuthe erst zum andern male vor gehegite bang furen muss, daz denn denselbien richter und rathmanne bekummerlich unde mit zweifacher erbeit zugee und ouch daz daz gericht dadurch manigmal sich lenge und vorzihe. Und haben uns bitten lossin demuteclich, sie gnedeclich dorynne zu versorgen, domit sulch gericht dister furderlicher volfurt werde. Daz habin wir angesehen der egnanten von Gorlicz vliessige bete und ouch ire trauwe dienste und vertikeit, dorynnne sie gein unser magestat allezeith unvordrossin erfunden werden, und ouch gemerket furderunge des gerichtis, und habin dorumb mit wolbedochtim mute, gutem rathe unser getrauwen und rechter wissin den egnanten von Gorlicz und iren nochkomen diesze bisunder gnade gethan unde in irlaubit, thun unde irlaubin in ouch in crafft disz brieffis von kuninglicher macht zu Behemen also: So furbas sye in irem rathe mit sampt unserm oder unser nochkomen richter sulche schedeliche leuthe orteiln und ubir sie erkennen und besliessin noch irer gewissen und uff iren eiden nach eyns yglichin ubiltetigen missehandeln und vordienen, daz man denn sulche leuthe nicht sal noch bedarff zu furen vor gehegete bangk, sunder sie mogin zu dem ader den rechten lossin an alle seumeniss und hinderniss, noch dem und sie denn mit unserm richter in irem rathe erkennen uff ire eyde, alszo vorgeschreben steht; und domit sullin sie gein uns und die croen zu Behemen noch gein nymandis gefrevelt habin. Mit urkund disz brieffis vorsigilt mit unser keiserlichin magestat ingesigil. Geben zu Ulme noch Cristi geburt 1434 am dinstage vor sand Marie Magdalenen tage.