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Císař Zikmund oznamuje Frankfurtu nad Mohanem, že svolal říšský sněm do Chebu na 19. května. (405fad899d)zobrazit mapu pro regest / přejít na slovníček pojmů
Denní datum:
1437-03-04
Místo vydání:
Praha (zu Prage)
Vlastní text regestu:

Císař Zikmund (Sigmund von gots gnaden Romischer keyser zu allen czijten merer des reychs und zu Ungeren zu Behem etc. kunig) oznamuje purkmistrům a radám města Frankfurtu nad Mohanem (burgermeistern und reten der stete zu Franckfurd), Friedbergu (Friedeberg) a Gelnhausenu (Geylnhusen), že se z mnoha míst doslechl o četných sporech ve Svaté říši římské a v Německu (in dem heyligen reyche und nemlich Deutschen landen), které vedou ke vzniku šarvátek a svárů (kriege und widerwertickeit), čímž se cesty po souši i po vodě staly nebezpečnými. Práva panovníka a Svaté říši římské jsou potupena tím více, že mnoho knížat, hrabat, pánů a měst veřejně k podobným krokům vybízí. Nadto panují nedostatky v právním řádu, jež zoufale potřebují nápravu, podobně jako je třeba upravit ražbu mincí. Proto napsal (geschrieben) kurfiřtům, knížatům, hrabatům, pánům a městům (unsern kurfursten fursten graven herren und steten), aby dorazili za ním do Chebu (zu uns gen Eger) na Letnice (uff den heiligen phingstag schierest folgende) 19. května 1437. Zikmund žádá (begeren) příjemce, aby o všem poučili své přátele (uwere merckliche frunde) a k uvedenému datu vyslali své zmocněnce do Chebu, aby mu radou pomohli v jednání, rozhodnutí a splnění toho, co bude nezbytné. Dodává, že přestože musí kvůli neodkladným záležitostem být v Čechách (in dem lande zu Behem), má v úmyslu se pro čest Říše a obecné dobro osobně zúčastnit uvedeného sněmu v Chebu, bez ohledu na to, jak moc je to pro něj nepohodlné a nevhodné (wie ungelegen und uneben uns das auch sein werdet).

Svědkové:

N/A

Pečeti:

N/A

Kancelářské poznámky:
  • Na plice: Ad mandatum domini imperatoris Gaspar Sligk miles cancellarius.
  • Na rubu: Den ersamen burgermeistern und reten der stete zu Franckfurd Friedeberg und Geylnhusen unseren und des rychs lieben getruwen.
Jazyk:
němčina
Forma dochování:
  • A: originál

Archivní signatura uvedeného dochování:
  • A: StA Frankfurt am Main; Kaiserscheiben II; č. 198; aktuální uložení neověřeno
Digitalizáty a reprodukce:
  • A: N/A
Edice:
  • Janssen 1863, s. 413–414, č. 771
  • DRTA XII, s. 120–121, č. 66
Regesty a výtahy:
  • Inventare 1892, s. 79, č. 198 (němčina)
Způsob zpracování regestu:

Dle edice DRTA XII, s. 120–121, č. 66.

Autor regestu a datum zpracování:
ZV; 2026-08-13
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    Přepis regestovaného dokumentu

    Sigmund von gots gnaden Romischer keyser zu allen czijten merer des reychs und zu Ungeren zu Behem etc. kunig.

    Lieben getruwen. wann wir manigfeldiclichen vernomen han, wie in dem heyligen reyche und nemlich Deutschen landen grosse und swere leuffe uferstanden sein, dadurch kriege und widerwertickeit in den landen teglichen ye me und mee wachssen, also das des reichs strasse zu wasser und zu lande nidergelegt und schedlichen verhindert werden, das man der ane grosse sorge und arbeyd nicht gebruchen muge; so werden auch unsere und des reichs achte und aberachte versmehet, und vil fursten graven herren und stete tun dawider offentlichen den ungehorsamen rat und hulffe; so sin auch sußt an offenen und hemelichen gerichten soliche gebrechen, als wir teglich vernemen, die da notdurftiglich zu besseren weren; desglichen von der muncze wegen, die auch den landen schaden bringet; und wann nu soliche vorberurte sachen und gebrechen unser keyserliche gemute zuvor besunder beweget hant und noch bewegen, und wir alleczijt gerne darczu wolten getan han und noch tun mit rate und beystant unserr kurfursten und auch anderer fursten graven herren und stete, damit soliche sache und gebrechen versehen und nach notdurft gesatzt und geordnet weren worden und noch werden mochten: und darumb so hann wir ytzund denselben unsern kurfursten fursten graven herren und steten ernstlich geschrieben zu uns gen Eger zu komen uff den heiligen phingstag schierest folgende, darynn wir sie, als wir nicht zweyfelen, willig fynden. und davon so begeren wir von uch mit gantzem ernste, das ir uwere merckliche frunde von solichen sachen underwiset mit follem gewalte, nicht wider hinder sich zu bringen, daselbshin gen Eger zu uns schickent uff die vorgenante zijt, in solichen sachen helffen zu raden die zu handelen zu besliessen und den nachzukomen, als dann notdurftig sein wirdet. dann wie grosse und treffliche sachen wir ytzund alhye in dem lande zu Behem zu schicken haben, als ir selbs wol versteen muget, so wollen wir uns doch umb des reichs ere und des gemeynen nutzs willen darczu mußsigen, das wir uff die obgenante zijt, ab got wil, zu Eger sin wollen, wie ungelegen und uneben uns das auch sein werdet. darumb so wollent darynn nicht sûmen, das uwerenthalb soliche lobliche sache nicht hinderstellig werden, als ferre ir uns mit ychte willen und wolgefallen bewisen wollet. das ist unsere ernste meynunge. geben zu Prage am mantage nach dem sontage oculi unserr reyche des Ungrischen etc. in dem 50 des Romischen in dem 27 des Behmischen in dem 17 und des keysertums im 40 vierden jaren.

    Způsob zpracování přepisu:

    Dle edice DRTA XII, s. 120–121, č. 66.

    Autor přepisu a datum zpracování:
    ZV; 2026-08-13
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