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Chebská židovka Rehel vyznává podmínky svého odchodu z Chebu. (3ba47e69e1)zobrazit mapu pro regest / přejít na slovníček pojmů
Denní datum:
1431-02-19
Místo vydání:
Cheb
Vlastní text regestu:

Chebská židovka Rehel (Rehel Judin die czeit czu Eger) vyznává, že když král Zikmund (vnser herr der kunig) nařídil, aby v Chebu žádní židé nebydleli (daz czu diesen czeiten kein Jude bey In wonhaft sein soll) a jejich domy, škola a hřbitov (alle Juden hewser zu Eger vnd vnser Schule vnd freythofe) aby připadly městu pro jeho potřebu, chebští páni (vnser heren von Eger) prokázali Židům zvláštní milost a dali jim polovinu peněz, za něž byly jejich domy prodány. Potvrzuje, že rovněž obdržela polovinu odhadní částky za svůj dům. Dále se zříká za sebe, svého manžela Lazara (meinen man lezar) a své dědice (all mein Erben vnd nachkomen) veškerých práv a svobod, též vzhledem ke škole, hřbitovu a židovskému špitálu (Selhaws), a zavazuje se na věčné časy, že si nebude činit nároky před duchovním či světským právem a ani si stěžovat. K tomu zavazuje sebe a své potomky a dědice při své pravé židovské věrnosti, cti a slovu.

↑ Srov. regest .↑ V hebrejských pramenech uváděný jako “hekdeš”, sloužící k ubytování chudých či nemocných Židů. Za upozornění autor děkuje Dr. Kajetánu Holečkovi. ↑ K obsahově podobným listinám viz regest 1431_02_19b; regest 1431_02_20b.
Svědkové:
  • Jindřich Šlik (Heinrichen Sligk), správce hradu Chebu ( die czeit verweser der phlege zu Eger)
  • Oldřich Sack (vlrichen Sak), hejtman chebských žoldnéřů (die czeit houptman zu Eger)
  • Eberhart Gefeller (Erharten Gefeller)
Pečeti:
  1. Jindřich Šlik: ?; přírodní; přivěšená na pergamenovém proužku
  2. Oldřich Sack: ?; přírodní; přivěšená na pergamenovém proužku
  3. Eberhart Gefeller: ?; přírodní; přivěšená na pergamenovém proužku
Kancelářské poznámky:

N/A

Jazyk:
němčina
Forma dochování:
  • A: originál; pergamen

Archivní signatura uvedeného dochování:
  • A: SOA Plzeň – SOkA Cheb; aktuální uložení neověřeno
Digitalizáty a reprodukce:
  • A: N/A
Edice:
  • Simon 1900, s. 316–317, č. 14
Regesty a výtahy:
  • Bondy – Dvorský 1906, s. 100–101, č. 220 
  • Bondy – Dworský 1906, s. 104–105, č. 221
Literatura:
  • Gradl 1893b, s. 382
Způsob zpracování regestu:

Dle edice Simon 1900, s. 316–317, č. 14.

Autor regestu a datum zpracování:
ZV; 2026-05-26
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    Přepis regestovaného dokumentu

    Ich Rehel Judin die czeit czu Eger Bekenne offenlich an diesem briefe vor allen den die In sehen oder heren lesen: Also als dann vnser herr der kunig die von Eger begnadet hat, also daz czu diesen czeiten kein Jude bey In wonhaft sein soll vnd daz auch alle Juden hewser zu Eger vnd vnser Schule vnd freythofe der Stat zu nutz bleiben vnd vns der vorzeihen sullen, vnd alsdann darbegen vnser heren von Eger vns Juden die besondere gnad getan vnd vnser Jeden einen halffenteil des geldes, dorumb daz haws verkauft ist, geben haben, vnd also alz ich dann auch ein haws czu Eger hab gehabt, dorumb sy mir vmb meinen halbenteil ein genuge vnd awsswichtung getan haben, des ich In dann gutlichen dancke. So haben wir Juden ja auch all unser begnadung vnd freiheit brief geantwurtt in welchermass die gewesen sind vnd abicht brief vorhalden vnd in kürtze aber lange geweist wurden, die wider die benanten hern von Eger weren, in welcherley maynung, die weren begriffen von begnadung vnd freyheit wegen, die sullen alle ab vnd tod sein, vnd vertzeihe mich der aller fur mich vnd mein Erben lewterlich vnd gantz vnd gar, also daz die nymermer kein craft gehaben noch der gebrawchen sullen noch mugen, vnd gerade auch in craft ditz briefs das ich all mein Erben vnd nachkomen noch mein man lesar noch nyemantz von vnsern wegen von sulchs vnser hawss, Schul, freithofs vnd Selhaws vnd auch von bete wegen, alz mein herrn von Eger czu czeiten an mich gelegt haben vmb schuld, vmb friste vnd aufhaldung gen den lewtten noch von der begnadung vnd freyheit brief, die wir gehabt haben, noch von keiner andern sach wegen, wy die noch möchten erdacht werden, gen In noh all den Iren ewiclich nymermer keine foderung, zuspruch noch ansprach haben sullen, koenen noch mugen mit keinen geistlichen, werntlichen noch andern rechten noch in keiner andern weise sy zu besweren noch furzubrengen on ark vnd on alles geuerd. Vnd des alles zu vrkund hab ich obgenanter Rehel für mich vnd meinen man lezar = Lazar vnd vnsere nachkomen gebeten die Namhaften vnd Erbern Heinrichen Sligk die czeit verweser der phlege zu Eger, vlrichen Sak die czeit houptman zu Eger vnd Erharten Gefeller, daz die alle drey Ire Insigel In on schaden an diesen brief haben gehangen zugetzewknuss durch meiner fleissigen bete willen, dorunter ich mich verpinde für mich, meinen man vnd all vnser nachkomen bey vnsern rechten rechten Judischen trewen, eren vnd eiden alles das zu halten, das an diesem brief geschrieben stet, der geben ist nach cristi geburte vierczenhundert vnd Im Eynvnddreissigsten Jaren am montage nach dem Suntag Invocavit in der vasten.

    Způsob zpracování přepisu:

    Dle edice Simon 1900, s. 316–317, č. 14.

    Autor přepisu a datum zpracování:
    ZV; 2026-05-26
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    Projekt je spolufinancován se státní podporou Technologické agentury ČR v rámci Programu Éta.