Král Zikmund vzkazuje manům a městům v Budyšínsku, Zhořelecku a Žitavsku, svou přízeň a vše dobré. Nařizuje jim, aby v případě nového útoku husitů, kteří již jednou zpustošili zemi (dieselbin unszr landen den Sechsstetin), každý po písemné či ústní výzvě zemských fojtů neprodleně se svými sedláky (gebuwern) vytáhl do obvodu, k němuž přísluší, aby pomohl fojtům bránit jeho královské hrady (slosze) a města. Zikmund dále ujišťuje příjemce, že poslušnost bude odměněna, a uděluje fojtům plnou moc, aby si za pomoci poslušných vynutili poslušnost neposlušných.
- A: N/A
- B: Monasterium
Přepis regestovaného dokumentu
Wir Sigmund, von gotes gnaden Romischer konig, zu allin zieten merer des reichs und zu Ungern, zu Behemen, Dalmacien, Croacien etc. kunig, embieten mannen und steten unserer lande Budiszein, Garlicz und Sittaw etc., unserin libin getruwen, unser gnad und alles gut. Libin getruwen! Als ir wol sehit, wie die vordamptin keczir dieselbin unszr landen den Sechsstetin mit nam, mord und brand leider vast angegriffin und vorterbt habin und tegelichin vorterbin und obirzihen mit groser macht, also gebietin wir uch ernstlichin und vestiglichin mit desim briffe by unsern hulden: Wurde sache, das dy vordampten keczir wedir zihin wurden uff dy genantn stete Budissin, Garlicz und Sittaw etc., wann das unszr voyte irfuren und erkenten und uch ermanten zu en inzurucken brifflich ader mundlich, das ein yderman, als he gesessin ist mit seinen gebuwern, alsdenne rucke in sien wigbilde, da he hin gehort, unsern voyten getruwelichen rate und helffe unsere slosze und stete zu bewarin. Und wer uns in sulchin unsern gebotten und unszern landen und steten und noten gehorsam ist, den wellin wir des mit allim gute ergeczen; wer aber das nicht tette, so gebin wir unsern voiten ganz macht mit den, dy uns gehorsam sien, dy sy zu holffe nemen sollin, dy ungehorsame zu gehorsame zu brengin. Gegeben zu Preszburg am nehsten donirstage nach der heiligin drier konige tage unszr riche des Hungerischin etc. im 43., des Romischin dem 20. und des Bemischen in dem 10. jaren. Ad mandatum domini regis Caspar Sligk.