Oldřich Panhollts (Vlrich Panhollts), měšťan Chamu (burger zu Camb), vysvědčuje, že rýnský falckrabě Jan z Neumarktu (Johanns, pfalczgraue bey Rein vnd herczoge in Beiern) mu dal na dobu jeho života (auf mein eins leibs lebtag) dvě rybné služby ze dvou rybných vod v Chamu (zwen vischdinst von seinen zwaien gannczen vischwassern zu Camb), z nichž jednu drží Hanuš porybný (Hanns wasserman) a Fridell rybář (Fridell vischer). Oldřich falckraběti Janovi a jeho dědicům (sein erben) na oplátku postoupil do dědičného vlastnictví se všemi právy a požitky svůj jez ležící u Leubingu (meinen weyer gelegen bey Leubnigk), který sám zřídil, a zavazuje se jménem svým, své manželky (mein hausfrawn), všech dědiců a nástupců (all unnser erben vnd nachkommen) na tento jez nevznášet žádné nároky.
- Albrecht z Murachu na Gutenecku (Albrecht Mürher zu Gueteneck)
- rada a měšťané města Chamu (die ersamen weisen den rate vnd die burger der stat zu Camb)
- Oldřich Panhollts: ?; černá v misce z přírodního vosku; přivěšená na pergamenovém proužku
- Albrecht z Murachu: N/A; N/A; přivěšená na pergamenovém proužku, ztracena
- Cham: N/A; N/A; přivěšená na pergamenovém proužku, ztracena
- Na rubu (15. století): Vbergab wie Vlrich Paucholcz, burger zu Camb, herczog Johansen, pfalczgrafen etc., seinen weyer bei Leubnikh gelegen, frei ledig vbergeben, die weiln 1 f. g. ime vf seins weibs lebtag dero zwen vischdienst iren zwaien ganczen vischevassern zu Camb, ein … verschriben haben, datum erichtags nach ... anno etc. 1436.
- A: Monasterium
Přepis regestovaného dokumentu
Ich Vlrich Panhollts, burger zu Camb, beckenn vnd thun kunt offenlich mit dem brief fur mich mein hauszfrawn vnd fur all vnnser erben allen den die in sehen horen oder lesen, alls der hochgeborn furst vnd herre, herr Johanns, pfalczgraue bey Rein vnd herczoge in Beiern, mein gnedigster lieber herre, mir auf mein eins leibs lebtag zwen vischdinst von seinen zwaien gannczen vischwassern zu Camb, die Hanns wasserman vnd Fridell vischer vnd ir gemeyner yczund innhaben verschriben hat, einzunemen nach innhalltung des briefs den mür sein gnad darüber gegeben hat, das ich dorumb vnd darentgegen dem obgenanten meinem gnedigen herren herczog Johannsen vnbezwünglich vnd mit wolbedachtem müet lediclich vnd freilich auf vnd uber gegeben habe vnd gib wissenlich in kraft disz briefs meinen weyer gelegen bey Leubnigk den ich selbs gemacht vnd geschüttet habe insullcher bescheiden, das denselb mein gnediger herre vnd sein erben, den selben weyer mit allen eren retchten vnd nuczen alls ich den inngehabt habe yczund zu iren hannden nemen vnd den hinfur ewicklich innhaben nuczzen vnd nyssen vnd domit tün vnd lassn sollen vnd mögen alls mit ander irr eigen habe vnd gut, allso das ich, mein hausfraw, all unnser erben vnd nachkomen noch auch sust nyemant anders von unnsern wegen nü hinfur ewicklich darzu noch darnach dhein ausprach recht noch vodernug nymmer haben noch gewynnen sollen noch enmogen weder mit geistlichin oder werntlichin rechten noch on recht in dheinweise getrüwlich vnd ongeuarlich. Vnd des zu vrkund gib ich Vlrich Panhollts fur mich, mein hausfrawn, all unnser erben vnd nachkommen dem obgenanten meinem gnadigen herren herczog Johannsen vnd seinen erben den brief versigelltn mit meinem eigen anhangendem insigl, darzu hab ich gebeten den weisen vestn Albrecht Mürher zu Gueteneck vnd die ersamen weisen den rate vnd die burger der stat zu Camb, das sy zu merer gezeugknusz ir insigell zu meinem insigell an den brief gehenncket haben in iren erben vnd insigeln on schaden. Das ist geschehen an eritag nach sand Johanns tag zu sonewenntn nach Cristi gepurt vierczehenhundert darnach inn dem sechs vnd dreyssigistem jare.
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