Král Zikmund sděluje rychtáři, purkmistrovi a městské radě ve Zhořelci, že již několikrát marně písemně napomínal Fridricha I., braniborského markraběte a norimberského purkrabího, aby pomohl domoci se práv pražským obchodníkům Antonovi z Munheimu (Anthony von Münheym), Bernhardu Falkenauerovi (Bernhard Falkenawerovi), Hermanu Sachsenfeldovi a jejich společnosti, kteří byli pod Fridrichovým glejtem protiprávně oloupeni jeho lidmi a mají o tom zpečetěné listiny (versigilte brife) od Fridrichova zemského soudu. Král markraběti opakovaně psal o navrácení odňatého majetku, ten však jeho výzvy nedbal. Z tohoto důvodu již před nějakou dobou král udělil výše uvedeným osobám plnou moc (unsere kueniglich brieffe und volle macht), aby až do odvolání bez ohledu na místo zasahovali proti Fridrichovým poddaným a jejich majetkům, což také ve Zhořelci učinili. Dále Zikmund uvádí, že si u něj Munheim a Falkenauer stěžovali na pokus Zhořeleckých potlačit jeho královskou plnou moc a přesunout žalobce z králova soudu na městský nebo jiné nižší instance (in euir stadrecht adir ander nider gerichte). Král nařizuje příjemcům, aby se takového jednání v budoucnu zdrželi, neboť jeho listiny mají vyšší platnost (crefftiger) než listiny zhořeleckých soudů, a aby již žalobcům nebránili ve vydání zabaveného zboží.
- A: N/A
- B: BU Wroclaw; Akc. 1947/1–4, Bartolomeus Scultetus, Annalium gorlicensium pars II; fol. 63r
- RI XI, č. 12275
- Kaar 2010, s. 18, č. 19
Přepis regestovaného dokumentu
Wir Sigmund, von gotes gnaden Römischer kunig, zu allen zeiten merer des reichs und zu Ungarn, zu Behaim, Dalmatien, Croatien etc. kůnig, entbieten deme richter, burgermeister und rate unsir stat Goͤrlitz, unsern lieben getruwen: Wann vormals unsern lieben getrawen Anthony von Münheym, Bernhard Falkenawen, Herman Sachsenfeld und irer gesellschaft ire habe und gut in des hochgebornen Frederich, marggrafenns zu Brandenburg und burggrafens zu Nurenberg, geleyte und von synen lůten ohne allis recht genomen ist und sy auch das an sienem eigen landgericht erclaget haben, des sy ouch versigilte brife haben, dorumme wir ofte und dicke demselben marggrafen ane wedirkerunge solches genomens gutes geschrebin haben, des er alles nicht geacht. Und betrachtend der vorgenanten unser lieben getrauen grosse beswerunge und schaden, haben wir in vor zeiten unsere kůnigliche brieffe und volle macht gegeben, des vorgenanten marggrafs Frederich lůte und gůter, wo sie die ankomen, zu bekommern und uffzuhalden als lange, bis das den unsern ire habe und gut und schaden wedirkert wurden und in dorumme genug geschee etc. Also haben uns nu die vorgenanten unsere lieben getrawen Anthoni und Bernhart vorbrocht, wie das sie bei euch in der stat des obgenanten marggrafen undirsessin und lůte und gute und habe uffgehalden und bekomert haben. Also haben uns die ehgenanten unsere lieben getrawen zu vorstehen geben, wie das ir sie von unsern brifen und unserm gerichte und rechte villichte in euir stadrecht adir ander nider gerichte zu wysen und zu brengen meinet. Wann wir nu ye meynen, das unsere vorgenante brife, die wir in gegeben haben, crefftiger sein und sie dobey bleiben und behalden sullen und der genyssen und ouch zu ir verloren gut wedirkomen sullen. dorumb gebitten wir euch ernstlich und vestiglich mit desim briff bey unsern hulden, das ir den vorgenanten Antony etc. sulche lûte, habe und gute, als die bey euch von iren wegen in der stat bekomert und uffgehalden sind, fulgen lasset und inen sie antwurtet etc. Doran thut ir ganz unsern willen etc. Gebin zu Wien am nehsten freitag nach sand Antony tag noch Cristi geburt 1425, unser reiche des Ungerischen in dem 38., des Römischen in dem 15. und des Behmischen in den 5. jaren.
Ad mandatum domini regis
Michael prepositus Boleslaviensis