Císař Zikmund oznamuje radním a měšťanům Šestiměstí, že po přijetí císařské koruny podle svých nejlepších schopností vyřídil všechny říšské záležitosti (alle unser sach) v Itálii (in welischen landen), a poté spěšně odcestoval na koncil do Basileje, kam dorazil v pořádku. Tam s velkým úsilím úspěšně urovnal pro celé křesťanstvo osudový rozkol mezi koncilem a papežem Evženem IV., přičemž jen díky svému velkému spěchu dokázal zabránit rozvratu v celém křesťanstvu (und weren wir nicht als eylend komen, so wer an alle zwivel ein grosse irsal in der ganczen cristenheit entstanden). Sděluje příjemcům, že se s koncilem radil o dalším postupu proti husitům, a ujišťuje je, že celé křesťanstvo bude v této záležitosti stát společně s radou a pomocí (mit rat und hilff), ku prospěchu Zikmunda, příjemců a všech ostatních jemu věrných. Císaře samotného husitská otázka jediná ještě drží na koncilu; doufá, že ji dovede ke zdárnému konci. Dále oznamuje, že brzy osobně přijede do Čech (land zu Behem), aby přinesl řešení, a slibuje, že příjemce bude o nových událostech okamžitě informovat. Též je vyzývá, aby křesťanské víře a jemu samotnému zůstali nadále tak věrní jako dosud, a slibuje jim svou vděčnost.
- císař Zikmund: [Posse 1910, tab. 2, 18/1]; červená sekretní; přitištěná na rubu pod papírovým krytem
- vlevo dole: Ad mandatum domini imperatoris Caspar Sligk cancellarius.
- na rubu: Den ratmannen und burgern der sechs stette Budischin, Gorlitz, Sittaw etc. unsern liben getreuen.
- Verzeichnis I/5–8, s. 35
- RI XI, č. 9812
- Arras 1896, s. 135
- Hlaváček a kol. 1992, s. 25, č. 154
- Kaar 2010, s. 140–141, č. 40
Přepis regestovaného dokumentu
Sigmund, von gotes gnaden Romischer keyser zu allen zeiten merer des reichs und zu Hungarn zu Behem etc. kunig. Liben getruen! Wan wir wol wissen, das ir gelegenheit unsers stats und guten wesens gern vernemet, dorumb so lassen wir uch wissen, das wir nach emphahung unser keyserlichen cron, die wir mit grosser arbeit erworben haben, alle unsere sach dem reich zů grossen eren in Welischen londen bestellet haben nach dem besten und sein nu von den gnaden gots frisch und gesund her gen Basel in das heilig concilium komen und haben uns vast gemůt und gearbeit ein eynung zwischen dem heiligen concilio und unserm heiligen vatter dem babst zu machen. Und weren wir nicht als eylend komen, so wer an allen zwivel ein grosse irsal in der ganzen cristenheit entstanden, aber doch so haben wir weg gefunden in dem heiligen concilio, domitt wir zu got hoffen, das sulch eynung ein seligen auszgang gewynnen wirt, und getrauen zu dem almechtigen got, das durch das heilig concilium der ganzen cristenheit mercklich nucz gen den keczern und sust entspriessen wirt. Wir haben ouch nu angefangen mit dem heiligen concilio, wie man gen den Hussen alle sach mit macht und bleiblich zu beharren fur hand nemen sol. Und verstehen nit anders, dann das die gemein cristenheit rat und hilff mechtiglich dorzu tun und nicht sparn wirt, also das wir hoffen alle sach sollen gut werden und das wir und ouch ir und alle unser freund und getreuen des, ob got wil, sollen erfreuet werden. Uns heldet ouch nicht anders in disem heiligen concilio, dann der Hussen sach der auszuwarten und das wir die zu loblichen ende bringen, als wir an zweivel hoffen. Wir meinen uns ouch kurczlich dem land zu Behem bas zu nehen, und dieselb sach fur hand zu nemen. Das alles schriben wir uch zu sunderlichen freuden; und was uns hiefür begegent, wollen wir uch ouch zu stund verkunden. Wir begern, bitten und ermanen ouch uch, das ir uch an dem heiligen glouben und uns vesticlich haltet, als ir bisher getan und menlich geholten habt. Das wollen wir gen uch gnediglich erkennen. Und ist das ende gut, so ist es alles gut. Geben zu Basel am frytag nach Martini unser reiche des Hungrischen etc. 47 , des Romischen im 24., des Behemischen im 14. und des keysertumbs im ersten jaren.