Saští vévodové Fridrich II. Mírný (Frideriche) a Zikmund (Sigmunde gebrudern herczogin zu Sachsen, lantgraven in Doringen und margraven zu Missen) uzavírají se Zikmundem z Vartenberka na Děčíně (Sigmunden von Wartinberg, hern zu Tetschin) spolek proti Hynkovi ze Steinu seděním na Wildensteinu (Hinczken vom Stein zu Wildenstein gesessen) a všem jeho pomocníkům na dobu 3 let (drie jar schirs noch einander volgende von data dissis brieves). Přičemž za svou pomoc má Zikmund obdržet 1000 zlatých (tausind guldin), polovinu hned při zahájení boje, a druhou polovinu později, prostřednictvím zemského fojta Mikuláše z Polence (Nigkel von der Plawenicz, lantvoit zue Dreßden) a jejich maršálka Konráda ze Steinu (Konraden vom Stein der obgnanten hrn marschalke). Saská knížata mají na své náklady vyslat Zikmundovi 50 nebo 100 jízdních (funffczog adir sechczig pferdin, oder wann es noid wern und er es dem landvoite czeitlichin vorkundigitte mit hundirt pferdin uff der fursten kost und schadin) na pomoc pod velením drážďanského fojta. Pokud se podaří získat Benešov nad Ploučnicí (Bensen) nebo Scharfenstein (Scharffenstein), tehdy připadne uvedený majetek Zikmundovi z Vartenberka; pokud se podaří získat Wildenstein (Wildenstein), tehdy připadne uvedený majetek saským vévodům. Spolek, do kterého se připojuje se souhlasem dotčených stran i míšeňský biskup Jan IV. Hoffmann (Johan, bischoff zu Missen), se vztahuje i proti Jakoubkovi z Vřesovic (Jakubken) a dalším možným protivníkům Magdeburku (Magdeburg) a dalších měst (andern steten).
- A: StA Dresden; Nr. 6338; aktuální uložení neověřeno
- B: ANM Praha; Sbírka C – Muzejní diplomatář; sub dato
Přepis regestovaného dokumentu
Nach Cristi gebord vierczenhundert und darnoch zue fünft und dreissigisten jare, an unserer libin Frauwentage annunciationis ist bered und betreidingit czwisschen den durchluchigisten und hochgebornen fursten und hern, hern Frideriche und hern Sigmunde gebrudern herczogin zu Sachsen, lantgraven in Doringen und margraven zu Missen, an egnem und dem edeln ern Sigmunden von Wartinberg, hern zu Tetschin, an dem andern teilen, des er Sigmund iczunt genand sitz mit allir siner macht zu den obgenanten hern von Sachsen fruetlichen und genczlich getan had drie jar schirs noch einander volgende von data dissis brieves, also er sal an allen enden der egenanten fursten, grev, lande und luthe und der die sie nebin sich in disse fruntlichkeit zuchen, beses getruwelichin furwenden, tun und werbin mit worden und wergen nach sinem vormogen an allis geverde und nachdem die egnanten fursten zu unwillen komen sind mit erd Hinczken vom Stein zu Wildenstein gesessen, sal derselb er Sigmund den iczund gedachten fursten widir in und alle sind helffere getruwelich biestendig behulffen und beraten sein und namen ist verlassen, das er Sigmund sal mit siner ganczin macht reißigen und drabanten werhafftigir lute wedir den egnanten ern Hinczken und alle sine helffern den obgnanten hern Frideriche und hern Sigmunde helffern und zu ern Hinczken sinen helffern und allen sinen gutern fiantlichin tun und gedrunkin und davon nicht lassen, es wurde dann gancz gestillet ader gesunet und sal sich auch mit im nicht befreden adir abesunen es mere und geschen dann mit der iczund gnanten hern von Sachsen oder irer gewaldigen rete volwort wissen und guten willen fugite sichs auch das er mehir darczu hulffe undtorfftig wurde, so sal um ein lantvoit zu des Dreßden helffen und volgin und funffczog adir sechczig pferdin, oder wann es noid wern und er es dem landvoite czeitlichin vorkundigitte mit hundirt pferdin uff der fursten kost und schadin, und wurde er Sigmund eincherlege flosse adir stete bestallen, davon man zu triben wolde, wurde im dann noid der fursten hulffe so sal er in das zu wissen tun alsdann sullen sie in entschatten adir nutschodtan lassen und desglichin wedirumb, wurden die fursten auch icht bestallen und siner etnschidtung bedorffen, so sal er das auch tun, doch also wo man Bensen adir Scharffenstein bestallen und gewinnen wurde, die sullen ern Sigmunde zustehin, wurde man abir Wildenstein gewinnen, so sal es den egnanten fursten von Sachsen zuestenhin und zue iren hendin blibin an geverde und darumb sullen die furgnanten fursten ern Sigmunde zue einem lignisse und geschenke gebin tausind guldin, funffhundirt so er den krig mit ern Hinczken anhebit und die andern funffhundirt gulden uff czeit als Nikel von der Plauwenicz irkennen wirdit umb czweihundirt guldin die er Sigmund nach darczu meinedte zue habin das sal er mechticlichin blibin bin dem nesten Konraden vom Stein, der obgnanten hrn marschalke, erkennet der das er die verdinet hat, so sullen im die nach sinem erkentchenisse auch gebin und beczaled werdin, wurde auch eine gancze fuer begriffen, dennach sal im sulch gelt beczaled werden als iczunt gerurt ist, und er sal darumb und das an andern endin vordinen wo des der obgenanten fursten eine noidtorfft worde an allis geverde, wurden auch die egnanten fursten mit dem Jakubken adir andern zue feheden komen so sal abir er Sigmund den obgnanten hern raten und helffin und sich von in nicht seczen und umb sulchin dinst und hulffe sullen im abir thun die egnanten fursten was Konrad von Stein egnand und Nigkel von der Plawenicz, lantvoit zue Dreßden, sprechin und irkennen werdin, das plichin qwemen sie zue fehedin mit den von Magdeburg und andern steten, so sal er Sigmund in abir ane vorczog solgin raten und helffen so starg und inmassen Konrad vom Stein irkennen und ern Sigmunde zuschribin adir vorkundigin wurde und darumb sullen im abir die egnanten fursten tun und im vorsehin was und wie der megnate Konrad und Nigkel von der Plawenicz irkennen und sprechin werdin, und hirin ist und namen geczagin der erwirdige in god herrn Johan, bischoff zu Missen, sein stifft, land und luthe und das sulche beredunge und teiding mit unsers herczogin Friderichs, herczogin Sigmunds und min ern Sigmundis von Wartinberg guten willen geschene si die stete und feste haldin wollen des zu orkunde habin wir unsir iczlichir sin insigil an dissen brieff mit guten wissin lassin drucken, geschene und gegebin zu Dreßden als obingeschrebin stehit.
Dle prostého opisu B.