z 260 stránek
Titel
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Andenken
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Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T. 29. Regesten zur schlesischen Geschichte 1334–1337, Lfg. 5
Autor:
Wutke, Konrad
Rok vydání:
1923
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
261
Počet stran předmluvy plus obsahu:
IV+255
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Andenken
- 1: Edition
- 196: Register
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1337. Mai.
(Kynsburg, Kr. Waldenburg) u. Opetcz mit dem Pferde, desgl. mit Rat u. Willen aller Altesten
von der Stadt u. aller Handwerksmeister, nämlich Jakob v. Newendorf (Neudorf, Kr. Schw.), Jäkel
Czacheris, Hannos Melczer, Hannos Unkouf u. d. andern Kretschmer, Hannos Reyman, Niclos
Kruse, Peter Prymkenau (Primkenau, Kr. Sprottau), Petsch Kuler u. d. andern Weber, Jeschke
Schollewicz (Schollwitz, Kr. Bolkenhain) u. d. andern Fleischhauer, Tycze Garnezewger, Petsch
Rose, Hannos Rote, Petsch Lybisowge u. der andern Garnzeuger, Elbil, Herm. Kletschkaw
(Kletschkau, dicht b. Schw.) u. d. andern Krämer, Symon Schröter, Cunrad Brachmann u. d.
andern Schröter, Heyncze Lengil, Niclos Marusch, Hannos Hulrichs Bruder u. d. andern Züchner,
Nickil Reynlich, Heyne Crossen u. d. andern Schuhmacher (schuwerten), Peter Cozenaw (Kotzenau,
Kr. Lüben?) u. d. andern Kürschner, Heyncze Rubyn u. d. andern Weißgerber, Seydil u. Hannos
u. d. andern Töpfer zum Nutzen u. zur Besserung s. armen Leute das. festgesetzt hat, daß man
zu ewigen Zeiten einmal in der Woche, nämlich am Sonntag den ganzen Tag in Schweidnitz Brot
einführen soll von außerhalb der Meile, von wannen man will, groß oder klein, wie man will,
das Getreide gelte viel oder wenig, u. daß man das eingeführte Brot an demselben Tage ganz
u. gar verkaufen müsse, nicht wieder wegführen oder einlegen dürfe. Ebensowenig dürfe man
es an die Stadtbäcker verkaufen u. diese dürfen ihr Brot nur feilhalten auf den Bänken, aber
nicht bei den Brotwagen (undir den wagn). Niemand dürfe über das, wovon dieser Brief spreche,
jemals heimlich oder öffentlich „werben"; niemand soll den andern dies verdenken, sie deswegen
befehden oder übel behandeln mit Worten oder mit Werken, es seien dies die Stadtbäcker, die
Brotführer oder andere in der Stadt, von denen die Bäcker vermuten, daß sie es veranlaßt haben;
ebensowenig solle man die Bäcker übel behandeln. Wer dies tut mit Worten, den soll man an Geld
je nach der Größe strafen, wer aber mit Werken, den soll man vor Gericht aburteilen, wie Recht
ist. Z.: H. Hannos v. Czirnen hzgl. Hofrichter, H. Cunad v. Bursnicz, H. Rule v. Kordebuk
(Kurzbach), H. Cunad v. Czirnen, H. Heinr. v. Gorin, H. Cunad v. d. Reybnicz, Heynke v. Silicz,
Herm. v. Lôbnicz u. Thame v. Schellindorff hzgl. Landschreiber, Ausf. dieses. A. d. Schweidn.
Handwerkerstatuten, fol. 14/15 abgedr. b. Korn, Schles. Urk. z. Gesch. des Gewerberechts etc.
5906
(C. d. Sil. VIII), 21/22.
Mai 27 (Dinst. i. d. Creutzwoche). Liegn. (gesch.). Boleslaus, Hzg v. Schl. u. H. zu Liegn.,
bek., daß er s. Bgrn, arm u. reich, zu der Bernstadt (i. Schl., Kr. Oels) ewiglich das Recht ge-
geben habe, daß die alten Ratsleute die neuen m. der Handwerksmstr Rat u. die neuen Ratsleute
fortan alle Zeit die Handwerksmstr kiesen sollen. o. Z. — Gräfl. Hochbergsche Bibl. i. Fürsten-
stein i. Schl. Msc. Q 39 (Abschriftensamml. des 17. Jh. i. e. Quartbande betr. „die Privilegien der
Herrschaft zur Bernstadt uber die Stadt vnd der zugehörigen Cammergütter, auch der Stadt vnnd
der vnterthanen“), pag. 68/69.
5907
Mai 31 (prid. kal. Jun.). Lubens (Leubus, act.). Konr., Hzg v. Schl. u. H. v. Oels, bek., daß
er den Streit u. den Zwiespalt des Abtes Joh. v. Leubus u. s. Konvents m. d. Abtissin Hedwig
u. dem Jungfrauenkonvent zu Trebnitz wegen der Güter u. Dörfer Kumeyse (Camöse, Kr. Neum.),
Schadwinkel (Schadewinkel, Kr. Neum.) u. Breytenowe (Breitenau, Kr. Neum.) mit beider Zu-
stimmung dahin friedlich beigelegt hat, daß die Abtissin Hedwig v. Trebnitz die vorgenannten
Dörfer mit allen Herrschaftsrechten u. Zugehörungen, welche Frau Constantia, weil. Abtissin v.
Tr. 1), dem Herrn Rüdiger2), ehemals Abt v. Leubus, vkft hatte 3), für 100 Mk. Pr. Gr. zurück-
1) Constantia, Hzgin v. Kujawien u. Lentschütz, war 1300—1331 († 8. Aug.) Abtissin v. Trebnitz, vgl. Al.
Bach, Gesch. u. Beschr. des Klosterstifts Trebnitz (Arch. f. d. Gesch. des Bisthums Breslau Bd. II), S. 56 u.
Balzer, Genealogia Piastów S. 360. 2) Der Name steht nicht einwandfrei fest, da er durch 2 Rasuren entstellt
ist. Man liest eher domino (Ru)i(ge)ro. Die Abschr. i. Leubuser Kopialb. v. J. 1669 (Bresl. Staatsarch. Rep. 135
D 204, fol. 147b) hat Rudigero, was aber im Orig. nicht so zu lesen ist. Rüdiger war Abt v. Leubus 1315—1321,
3) Diese Urk., zwischen 1315—1321 liegend, ist nicht
Zimmermann, Beitr. z. Beschr. v. Schlesien VII, 277.
mehr vorhanden.