z 260 stránek
Titel
Ia
Ib
Andenken
I
II
Edition
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
32
33
34
35
36
37
38
39
40
41
42
43
44
45
46
47
48
49
50
51
52
53
54
55
56
57
58
59
60
61
62
63
64
65
66
67
68
69
70
71
72
73
74
75
76
77
78
79
80
81
82
83
84
85
86
87
88
89
90
91
92
93
94
95
96
97
98
99
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
120
121
122
123
124
125
126
127
128
129
130
131
132
133
134
135
136
137
138
139
140
141
142
143
144
145
146
147
148
149
150
151
152
153
154
155
156
157
158
159
160
161
162
163
164
165
166
167
168
169
170
171
172
173
174
175
176
177
178
179
180
181
182
183
184
185
186
187
188
189
190
191
192
193
194
195
Register
196
197
198
199
200
201
202
203
204
205
206
207
208
209
210
211
212
213
214
215
216
217
218
219
220
221
222
223
224
225
226
227
228
229
230
231
232
233
234
235
236
237
238
239
240
241
242
243
244
245
246
247
248
249
250
251
252
253
254
255
256
- s. 15: … herunter, soweit bis das Stadtgebiet wendet. Das Ufer, das gegenüber St. Vincenz liegt, haben Stadt u. W. auf halbe Kosten in Stand…
- s. 32: … zu Breslau] 10 Sk. u. 2 Pf., der Abt von St. Vincenz (das Vincenzstift vor Breslau) 5 Quart u. 5 Pf., die…
- s. 60: … Diöz. gebärdete (se gerens), zugunsten des Br. Hermann, Ordensbruders zu St. Vincenz b. Breslau u. Pfarrers gen. Margarethenkirche, sowie Prokurators des Abtes…
- s. 164: … Janislaus, Erzbisch. v. Gnesen, übermittelt den Abten v. Lubes (Leubus), St. Vincenz (zu Bresl.) u. Kamenz die Berufungserklärung des Joh. v. Brest,…
- s. 165: … Arnold v. Protzan, da ihm v. Abt u. Konv. zu St. Vincenz b. Bresl. vorgetragen worden ist, daß H. Michael, ehemals Pf.…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.29 Regesten zur schlesischen Geschichte 1334-1337, Lfg. 1/2
Autor:
Wutke, Konrad
Rok vydání:
1923
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
260
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Andenken
- 1: Edition
- 196: Register
Strana 164
164
1337. Juni.
jahrmarkt1) — geschenkt habe, während dessen acht Tage lang alle ihn besuchenden Kaufleute
u. wer sonst die Stadt betritt, zollfrei ein- u. ausgehen sollen. — Bresl. Stadtarch. Urk. D 24.
Orig. Perg. m. d. gr. kgl. Reitersiegel u. Adlerrücks. Abgedr. b. Korn, Bresl. Urkb. I, 140. 5913
Juni 19 (XIII kal. Jul.). Krakau. Joh. v. Brest, Kler. d. Diöz. Wladyslaw (Kujawien), legt
als Sachwalter des päpstl. Nuntius Galh. de Carceribus etc. vor d. Erzbisch. Janislaus v. Gnesen
rechtskräftige Verwahrung des Nuntius gegen die durch die Abte v. Leubus, St. Vincenz u. Kamenz
gegen ihn erfolgte Zitation ein. Der Erzbisch. bestätigt dies. U. d. Z. d. Bresl. Domkustos Klemens.
— A. d. päpstl. Reg. abgedr. b. Theiner, Mon. Pol. I, 396 i. e. Mitteil. a. d. päpstl Stuhl. 5914
Juni 19 (XIII kal. Jul.). Krakau. Janislaus, Erzbisch. v. Gnesen, übermittelt den Abten v.
Lubes (Leubus), St. Vincenz (zu Bresl.) u. Kamenz die Berufungserklärung des Joh. v. Brest,
Klerikers d. Diöz. Wladyslaw, als Sachwalters des päpstl. Nuntius Galh. de Carceribus etc. a. d.
apostol. Stuhl gegen ihre Zitation: Der päpstl. Nuntius Galh. hätte v. weil. P. Joh. XXII. († 1334
Dez. 4) den gemessenen Befehl erhalten, die v. d. Bresl. Kan. Heinr. v. Drogus u. Nik. v. Bancz
u. andern geistl. u. weltl. Personen während der Suspension u. nach d. Tode des Bresl. Bisch.
Heinr. (I. v. Würben † 1319 Sept. 23) eingezogenen Einkünfte unter Aufhebung jeder Appellation
f. d. päpstl. Kammer einzuziehen. Zu diesem Zwecke hätte er beide Bresl. Kan. vor sich nach
Krakau gefordert, jedoch vergeblich; dann wäre vor ihm i. Oppeln Nik. v. Bancz erschienen, den
er wegen Ungehorsams exkommunizieren mußte. Hiergegen hätte derselbe unter Verschweigung
der Wahrheit zur Erlangung der Rechtsverwahrung vor dem päpstl. Stuhl an die v. Papste hier-
mit beauftragten Abte v. Leubus, St. Vincenz u. Kamenz appelliert. P. Benedikt XII. hätte ihm die
Aufträge s. Vorgängers, P. Joh. XXII., erneuert, trotzdem hätten sie den Nuntius Galh. nach
Bresl. auf die Oktave St. Barthol. (Aug. 31) vorgefordert. Es sei aber bekannt, daß den Nuntius
Galh., als er m. s. Gefolge nach Bresl. i. d. Geschäften der päpstl. Kammer kam, Rat u. Bger
trotz des Sicherheitsbriefes auf Anstiften des Nik. v. Bancz mit dem Tode bedrohten, der m. s.
Helfershelfern ihm bis zur Stunde nachstellte u. öffentl. gedroht hätte, als K. Joh. v. B. den Nuntius
nach Bresl. einlud, ihn zu erschlagen od. zu vergiften, so daß er v. Bresl. aus nur auf Um-
wegen u. unter dem Schutz des Hzgs Konr. v. Oels die Bresl. Diöz. hätte verlassen können. In
Bresl. sei er seines Lebens nicht sicher (s. Reg. 5931), wohl aber i. Krakau unter dem Schutz des
Kgs v. Polen. Deshalb verwerfe der Nuntius die Vorforderung der drei Abte, die zudem keine
Jurisdiktion über ihn hätten etc.2). U. d. Z. der Bresl. Domkustos Klemens. — A. d. päpstl. Reg.
5915
abgedr. b. Theiner, Mon. Pol. I, 388 ff.
Juni 24 (VIII kal. Jul.). o. O. (Bresl.?). Die Abte v. Leubus u. Kamenz beordern als vom
Papst Beauftragte den Pf. Nik. v. Copnik (Koppinitz b. Gleiwitz)3) m. d. Zitation des päpstl.
Nuntius Galh. de Carceribus i. d. Sache zwischen ihm u. Nik. v. Bancz. — S. 1337 Juli 10. 5916
Juni 24 (a. thage Joh. des teuffers). Glatz (geg.). Peregrin v. Peterschwalde, Burggraf czu
Glacz4), bek., daß der Ritter Ticzko v. Panvycz (Panwitz) der Frau Pecze u. ihren Kindern v.
Reichnaw (Reichenau, Kr. Glatz) 1 Glatzische Mk. zu e. ewigen jährl. Zins auf 11/2 Hufen Acker
seiner Güter zu Waltersdorff b. Habelschwerdt i. Weichb. Glatz vkft hat, u. daß gedachte Frau m.
ihren Kindern diese Mk. Zins den Kreuzherren u. deren Hause zu Glatz freiwillig aufgab u. ver-
reichte an Stelle einer Mk. Zinses, den die Kreuzherren vor Zeiten auf ihren Gütern zu Slegels-
dorff (Schlegel, Kr. Glatz) wegen e. Testamentes des ehrsamen Dieners Systranck gen.5) gehabt
hatten. Z.: Ritter Hensel v. Bela (v. d. Biele)6), Ticzko v. Tschischwitz, Seffriedus v. Knohbels-
1) S. B. Klose, Von Breslau. Dok. Gesch. u. Beschreibung. Bd. II (1781), S. 119: „Woraus der Mitfasten-
2) Uber diese Vorgänge vgl. a. C. Grünhagen, K. Joh. v. B. u. Bisch. Nanker v. Bresl.,
jahrmarkt entstanden.“
Sitz.-Ber. d. Wiener Akad. d. Wiss. (1864), S. 587. 3) So nach Neuling, Schlesiens Kirchorte (2. Aufl.), S. 134;
vielleicht ist aber richtiger Copirnik (Copnik) zu lesen, dies wäre dann Köppernig b. Neisse. 4) Er urk. „Wyr“.
5) Siehe ob. S. 163 Anm. 1. 6) A. d. schles. Geschl. derer v. Reichenbach, vgl. Urkundl. Geschichte der Grafen
Reichenbach i. Schl. Bd. II, S. 305.