z 260 stránek
Titel
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Andenken
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- s. 15: … herunter, soweit bis das Stadtgebiet wendet. Das Ufer, das gegenüber St. Vincenz liegt, haben Stadt u. W. auf halbe Kosten in Stand…
- s. 32: … zu Breslau] 10 Sk. u. 2 Pf., der Abt von St. Vincenz (das Vincenzstift vor Breslau) 5 Quart u. 5 Pf., die…
- s. 60: … Diöz. gebärdete (se gerens), zugunsten des Br. Hermann, Ordensbruders zu St. Vincenz b. Breslau u. Pfarrers gen. Margarethenkirche, sowie Prokurators des Abtes…
- s. 164: … Janislaus, Erzbisch. v. Gnesen, übermittelt den Abten v. Lubes (Leubus), St. Vincenz (zu Bresl.) u. Kamenz die Berufungserklärung des Joh. v. Brest,…
- s. 165: … Arnold v. Protzan, da ihm v. Abt u. Konv. zu St. Vincenz b. Bresl. vorgetragen worden ist, daß H. Michael, ehemals Pf.…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.29 Regesten zur schlesischen Geschichte 1334-1337, Lfg. 1/2
Autor:
Wutke, Konrad
Rok vydání:
1923
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
260
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Andenken
- 1: Edition
- 196: Register
Strana 15
1334. Juni.
15
Orig. Perg. m. d. a. Pergamentstr. häng. bischöfl. Siegel. Unten ein kniender Bischof, betend
zu dem auf einem Nimbus stehenden Johannes, der im Arme das Lamm Gottes trägt; rechts
davon ein Schild mit einem Beil im Wappen (des Familienwappens des Bisch. Nanker a. d. Geschl.
Oksa), links gleichfalls ein Schild mit den Bistumslilien. Die Umschrift lautet: † S NANKERI
EPI WRATISLAVIEN AD CAS. Angef. bei Heyne, Dok. Gesch. d. Bist. Breslau I, 917. 5341
Juni 5 (nonis Jun. a. p. XVIII). Avignon. Papst Johann XXII. beauftragt den päpstl.
Nuntius Galhard de Carceribus mit der Schlichtung des wegen des päpstl. Zehnten zwischen
Peter de Alvernia, Kanoniker von Noyon u. päpstl. Nuntius, einer- und den Bresl. Domherren
Nik. Bancz u. Heinr. v. Drogus andrerseits entstandenen Streits. — Auszüglich a. d. Vatikan.
Registern i. Bresl. Staatsarch. Rep. 135 C 300.
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Juni 9 (4 id. Jun.). Ohlau. Boleslaw, Herzog v. Schlesien, H. zu Liegnitz, verkauft seinem
Getreuen Peter Kosmatke für 110 Mk. 931/4 Hufen in Pampicz (Pampitz, Kr. Brieg), die den
v. Rysen gehört hatten, die dort auch das Patronat besaßen; von diesen Hufen hat der Schulze
dieses Dorfes erblich zu Lehnrecht zu dienen. Z.: Wysco, Ramvold u. Nicusco v. Schiltberg. —
Auszügl. a. d. Kopialb. d. Brieger Hedwigsstifts i. d. Wiener Staatsbibliothek fol. 85, auszügl. i.
Cod. dipl. Sil. IX (Urkb. d. St. Brieg) S. 260 Nr. 1605.
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Juni 17 (sexta fer. p. Viti et Mod.). Schweidnitz. Die Ratmannen Tilo Kallindorf u. Konrad
Agnetis u. ihre Genossen erwerben 1 Mk. j. Z. namens der Stadt von Lampert v. Wulbere1)
auf dessen Gehöft u. erhalten ihn im gehegten Dinge z. H. ihres Stadtschreibers Johann auf-
gereicht. Z.: Der Vogt Joh., Sohn d. Lutko, Fr(iczco) Polsnicz, Joh. Mulberc u. Konr. Kuchner,
Schöffen, u. a. — Altestes Zinsbuch der Stadt Schweidnitz (vgl. Reg. 5284) fol. 9b. 5344
Juni 23 (a. d. abunde d. heyl. herren s. Joh. d. teuf.). Breslau. Die Ratmannen der Stadt
Breslau bek., daß sie mit Rat u. Wissen der Altesten u. Geschwornen mit dem ehrsamen Mann
H. Niclos Wirsing, Bürger zu Krakau, übereingekommen sind, daß sie mit ihm u. er mit ihnen
an dem Wasser der Oder hei ihrer Stadt Breslau Mühlen bauen wollen u. was sie sonst vor
Nutzen daran gewinnen möchten. Die Baustätten gibt die Stadt, desgl. von aller Arbeit halbe
Kost und halbes Geld, desgl. bei Beschädigungen. Den Nutzen, der W. u. seinen Erben an dem
Wasser werden mag, dürfen diese nicht in geistl. Hände bringen. Eigene Erde u. Reisicht gibt
die Stadt umsonst, beim Kauf die Hälfte, vom Dorf Czytenic (Scheitnig) herunter, soweit bis
das Stadtgebiet wendet. Das Ufer, das gegenüber St. Vincenz liegt, haben Stadt u. W. auf
halbe Kosten in Stand zu halten. — Bresl. Stadtarch. Liber Antiquarius Hs K 115 I, fol. 12. 5345
um Juni 24 (circa festum Joh. bapt.). Schweidnitz. Die Ratmannen Tilo Kallindorf, Johann
Croswicz, Johann Koldicz u. Pecz Strigon verkaufen 1/2 der Stadt gehörige Brotbank auf der
Unterseite an Joh. v. Rychinbach zu Erbrecht unter d. Bedingung, daß er den ersten Schoß zu
Michaelis noch nicht zu geben braucht, aber dann jeden Schoß, wie er von den andern Bänken
erhoben wird, zu geben hat. — Altestes Zinsbuch der Stadt Schweidnitz (vgl. Reg. 5284) fol. 10 ff. 5346
wie vorher. Schweidnitz. Johann Sybinscutil kauft eine Bank auf der oberen Seite der
Bänke von den Ratmannen d. Stadt Konrad Agnetis, Joh. Croswicz u. ihren Genossen zu Erbrecht
gegen e. jährl. Zins v. 1 Mk. u. Entrichtung des Schosses. — Ebendas.
5346 a
wie vorher. Schweidnitz. Die vorgen. Ratmannen verkaufen 2 Brotbänke auf der obern
Seite, bei Konrad Nuwedorf gelegen, seitens der Stadt an Concelin Verbere u. seinen Sohn [der
Name ist ausgelassen] zu Erbrecht gegen e. jährl. Zins v. 1 Mk. von der Bank u. den von den
andern Brotbänken üblichen Schoß. Desgl. verkaufen sie eine Brotbank auf der obern Seite an
Konrad Crucgarte etc. wie vorher. Desgl. kaufen sie 1/2 Mk. jährl. Zins auf dem Gehöft des
[der Vorname ist freigelassen] Pyrner. Desgl. kaufen sie 1/2 Vierdung j. Z. auf dem Gehöft u.
1) Eine Abschr. d. 18. Jahrh. i. Bresl. Staatsarch. Jauer MSS. XIV, 484 hat Wlbrucke (Faulbrücke).