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Titel
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Andenken
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- s. 21: … H. Nikolaus, gen. Quos, guten Ange- denkens weil. Abtes zu St. Marien auf dem Sande bei Breslau, sowie des gen. Klosters auf…
- s. 103: … weil. Joh. Brunonis, an Konr., Abt des regul. Chorherrenkl. zu St. Marien a. d. Sande bei Bresl., sein Dorf Jerislawicz (Jerassel- witz,…
- s. 116: … bek., daß er auf Bitten des (nicht gen.) Abtes von St. Marien a. d. Sande zu Bresl. u. H. Joh., Pf. v.…
Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.29 Regesten zur schlesischen Geschichte 1334-1337, Lfg. 1/2
Autor:
Wutke, Konrad
Rok vydání:
1923
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
260
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Andenken
- 1: Edition
- 196: Register
Strana 103
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voseva
1336. Juli, August.
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Predigerhauses zu Schweidnitz, sowie für sich u. im Auftrag seines Ordens der Prov. Polen im
Beisein anderer Brüder s. Ordens 2 Urkunden vorgelegt hat: 1) des P. Joh. XXII. v. 23. Sept.
1333 (vgl. Reg. 5255) u. 2) des Hzgs Bolesl. v. Brieg v. 9. Jan. 1336 (vgl. Reg. 5550) betr. die
Gründung e. Dominikanerkl. zu Brieg. Mit Rücksicht auf die päpstl. Genehmigung u. wegen
seiner Vorliebe für den Predigerorden, der am Firmament der Kirche in hellem Glanze strahlt,
gibt er s. bischöfl. Genehmigung. Z.: H. Boleslaus der vorgen. Hzg, Heinr. v. Wirbna Archidiak.,
Mag. Goscho Bresl. Kantor, Nik. v. Bancz Kantor a. h. Kreuz, Heinr. v. Janowicz Archidiak.
v. Liegnitz, Arnold v. Proczan, Predslaus v. Pogorella, Heinco v. Bancz u. Jakob d. Jüngere
Augustini Notar. — Bresl. Staatsarch. Urk. Dominikaner Breslau 67. Ausgef. v. kaiserl. Notar
Jakob Martini v. Ponatowicz, Bresl. Kleriker, auf Geheiß d. Bischofs u. auf Ersuchen d. Prediger-
mönches mits. Notarzeichen bekräftigt. Vom Siegel ist nur ein Rest d. Pergamentstr.erhalten. 5683
Juli 30 (fer. terc. i. d. Abdon et Sennen bb.). Breslau (act.). Konrad v. Borsnicz, Hptm. etc.,
bek., daß vor ihm Paul v. Mulheym u. dessen Gattin Merburga 4 Hufen Acker ihres Allods
Cucelicz (Guckelwitz) i. Bresl. Distr., frei von allen Diensten, an den Bresl. Bürger Nik. v. Nysa
(Neiße) u. dessen Erben zu Erbrecht verkauft u. aufgelassen haben. Weiter hat vor ihm gen. Nik.
v. N. den obgen. P. v. M. u. dessen Gattin M., sowie deren Erben, jedoch auf jederzeitigen
Widerruf, den Genuß dieser 4 Hufen gegen einen ständigen Getreidezins v. 3 Malter guten
Roggens u. 3 Malter guter Gerste, lieferbar unweigerlich jährlich am St. Martinstag nach Breslau
in das Haus des gen. Nik. v. N. bzw. dessen Nachfolger oder wohin es befohlen wird, überlassen.
Geschieht das nicht, so haben Nik. v. N. u. seine Erben ohne weiteres (sine iuris requisicione
et strepitu iudicii) das Recht, sich an ihrem gesamten Besitz u. dem Allod Cucolicz schadlos zu
halten. Wollen oder können gen. Paul, seine Frau u. ihre Erben den gen. Zins nicht mehr geben,
dann gehen die 4 Hufen sofort in den Besitz des Nik. v. N. bzw. dessen Erben zu fr. Besitz-
recht wieder über. Z.: H. Joh. v. Borsnicz Ritter, Herm. v. Uras Burggraf, Joh. v. Colmas,
Gisco v. Brunswic, Gotco v. Legnicz, Hanco d. Rote, Thilo d. Schreiber, Bresl. Bürger, u. Luthco
v. Culpe, Notar des Bresl. Landes. — Bresl. Staatsarch. Obergerichtsb. Nr. 1 (Altestes Landb.
des F. Breslau A), fol. 24 Nr. 108.
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Juli 31 (fer. IV prox. a. ad vinc. s. Petr. ap.). Brieg (act. et dat. in Brega). Bolezlaus, Herzog
v. Schlesien u. H. zu Liegnitz, bek., daß vor ihm Konr. v. Henrichstorf mit s. Gattin Katharina
zu ihrem u. ihrer Vorfahren Seelenheil testamentsweise ihr Gehöft in der Stadt Brieg bei der
Mauer zur Linken nach der Marienkirche zu mit allen bewegl. u. unbewegl. Sachen nach ihrem
Tode den Predigerbrüdern zu Brieg zur Mehrung des Gottesdienstes aufgelassen haben. Z.: H.
Stephan v. Parchowicz, Heinr. v. Landiscrona, Heinr. Brieger Hofrichter u. Joh. v. Schelndorf
hzgl. Protonotar. — Bresl. Staatsarch. Urk. Dominikaner Bresl. 66; von der Besieglung ist nur
noch ein Rest des Streifens erhalten.
5685
August I (die ad vinc. s. Petri ap.). Ohlau (Olavie, dat.). Bolezlaus, Herzog v. Schlesien u.
H. v. Liegnitz, bek., daß vor ihm der Bresl. Bürger Joh., Sohn d. weil. Joh. Brunonis, an Konr.,
Abt des regul. Chorherrenkl. zu St. Marien a. d. Sande bei Bresl., sein Dorf Jerislawicz (Jerassel-
witz, Kr. Breslau) i. Ohlauer Distr. für 170 Mk. zu Erbrecht verk. u. aufgelassen hat. Das
Dorf J. besitzt 20 Hufen, von denen 5 m. d. freien Kretscham u. 9 Gärten frei zur Scholtisei
gehören. Für alles dies hat der jeweilige Schulze dem Abte u. seinem Kl. jährl. zu Michaelis
11/2 Mk. u. zu Walpurgis gleichfalls 11/2 Mk. an Stelle des Dienstes mit einem Streitrosse, zu dem
der gen. Joh. u. seine Vorgänger bisher verpflichtet gewesen waren, für ewig zu zahlen. Von
den übrigen 15 Hufen aber, welche die Bauern u. Dorfinsassen besitzen, müssen diese jährl.
pro Hufe 4 Scheffel Dreikorn (Weizen, Gerste u. Hafer) u. 1/2 Mk. in drei Raten entrichten,
welche Zinse der Schulze zu sammeln u. auf seine u. der Bauern Kosten dem Kl. abzuliefern
hat. Zweimal ferner im Jahre haben die Dorfbewohner ihrem gen. Herrn zu pflügen; wenn der
Abt zum Richten kommt, muß der Schulze ihn mit einem u. die Bauern mit 2 Essen ehrenvoll