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Titel
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Andenken
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Název:
Codex Diplomaticus Silesiae T.29 Regesten zur schlesischen Geschichte 1334-1337, Lfg. 1/2
Autor:
Wutke, Konrad
Rok vydání:
1923
Místo vydání:
Breslau
katalog Německé národní knihovny:
Počet stran celkem:
260
Obsah:
- Ia: Titel
- I: Andenken
- 1: Edition
- 196: Register
Strana 29
1334. Dezember.
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hat, daß die ehrenwerte Matrone Frau Bertha, Witwe des weil. Ritters Gebhard, gen. v. Prusnicz,
u. alle Erben der Güter zu Prusnicz (Prausnitz, Kr. Militsch), Söhne wie Töchter, mit ihm irgend
einen Kaufvertrag nur unter Zuziehung von H. Otto v. Donyn, Ritter Albert v. Pak, Gebr.
Hermann u. Konrad gen. v. Borsnicz, die der v. B. als seine Sonderboten vor ihm (d. Hzg)
erwählte, abschließen dürfen. Jeden andern Vertrag erklärt der Herzog für ungültig. Z.: H.
Otto v. Donyn, Ritter Albert v. Pak, Gebr. Herm. u. Konrad gen. v. Borsnicz, Joh. Scoppo 1)
Joh. v. Somyrfelt u. a. — Aus dem ältesten Oelser Kopialbuch i. Bresl. Staatsarch. F. Oels
III. 22. A, 121 abgedr. i. d. Lehns- u. Besitzurkunden Schlesiens edd. Grünhagen u. Markgraf,
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II, 22/23.
Dez. 1 (kal. Dec.). o. O. (Posen?). Pezko u. Woytusch de Suebusin (Schwiebus) sind unter
den Zeugen, als Nik. Bechowyski, Palatin v. Posen, dem Kl. Paradies eine Auflassung bestätigt.
— Aus e. Paradieser Privilegienbuch abgedr. i. C. d. Maj. Pol. II, 467.
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Dez. 2 (IIII non Dec.). Breslau (act. in domo nostra). Heinrich v. Wirbna (Würben), Bresl.
Archidiakon, fundiert wegen seiner besondern Verehrung des h. Thomas v. Aquino u. d. h. Bernhard,
der Bekenner u. Lehrer des wahren Glaubens, sowie d. h. Märtyrers Dionys u. der Jungfrau
Barbara an dem Altar von Peter u. Johann Evangel. i. d. Bresl. Kathedralkirche für den zweiten
Dienst 6 Mk. j. Z., die er in u. auf dem ganzen Erbgut Bresmir (Wüstebriese, Kr. Ohlau) erworben
hat2). Als ersten Minister hat er dem Bischof Nanker bereits den Vikar Andreas an der Bresl.
Kirche präsentiert. Nach seinem Tode hat das Domkapitel von St. Johann das Präsentations-
recht, worüber er noch genauere Anweisung gibt. Z.: Die ehrwürdigen Männer H. Cunczko
v. Schalcow u. H. Predslaus v. Pogorella, Breslauer Domherren, Heinrich Kaplan d. Ausst. u. a.
— Bresl. Diözesanarch. Bresl. Vikarien-Kommunität. Orig. Perg.3), dessen S. jetzt fehlt. 5398
o. J. o. T. (vor 1334 Dez. 4)4). o. O. H(einrich), Herzog v. Schlesien, H. v. Breslau, empfiehlt
dem Papste Jo(hann XXII.) mit diesem Briefe seinen Kaplan u. Hausgenossen, den Bresl. Kleriker
Mag. T(homas)5), der im kanonischen Recht erfahren ist und sich als Professor der Arzneikunst
bewährt hat, weil er Gott im geistlichen Stande zu dienen wünscht und lediglich eine dürftige
Präbende in der Lebuser Kirche hat, in Anbetracht seiner Würdigkeit u. da er ihm selbst keine
entsprechende Pfründe verleihen kann, für eine solche. Dadurch würde der Papst ihn (d. Hzg),
der in seiner und der römischen Kirche Ergebenheit beharre, verpflichten. — A. e. Heinrichauer
Formelbuch (Mitte des 14. Jahrh.) i. d. Bresl. Univ.-Bibl. abgedr. von Peiper i. d. Zeitschr. f.
Gesch. Schlesiens Bd. XI (1871), S. 477/478.
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o. J. o. T. (vor 1334 Dez. 4). o. O. H(einrich), Herzog v. Schlesien u. H. v. Breslau, ersucht
den König6) von Jerusalem u. Sizilien, Grafen der Provence u. Forcalquier, Herrn von Piemont,
den Vorzeiger dieses, seinen Kaplan u. Hausgenossen T(homas, s. vorher), beim Papste Jo(hann XXII.)
vermöge seines Einflusses wegen Verleihung einer Pfründe zu empfehlen etc. wie vorher. —
5400
A. e. Heinrichauer Formelbuche etc. wie vorher a. a. O. S. 478/4797).
Dez. 13 (s. Lucie). Liegnitz (act. Legnicz). Bolezlaus, Herzog v. Schlesien u. H. zu Liegnitz,
verkauft mit Rat seiner Getreuen an die Hainauer Ratmannen namens ihrer Stadt für 8 Mk. Gr.
poln. Zahl seinen Kammerzins, s. Münzgeld u. s. Salzzins von 71/2 Scheffel das. unter Vorbehalt
1) „1334. Joh. Scoppo, ein vornehmer Cavalier bey Herzoge Heinrichen zu Breßlau und Glatz“, Sinapius,
Schles. Adel I (1720), S. 903, unter Schkopp. Skopp. Scopp. Derselbe kommt bereits 1320 Jan. 7 u. 8 bei Herzog
Heinrich VI. als Z. vor, Regg. 4007 u. 4008. 2) Vgl. ob. die Urk. v. 8. Mai 1334, Reg. 5332. 3) Gleichzeitiger
Dorsualvermerk: Dominus Henricus archidiaconus Wrat. dedit sex marcas ad altare sanctorum Petri ac Johannis
apostolorum. Darunter von späterer Hand: Sed non dicit ubi monendus. H. 4) Todesdatum des Empfängers
des Empfehlungsbriefes. Natürlich könnte letzterer auch noch kurze Zeit nach dem Tode des Papstes Johann XXII.
geschrieben sein. 5) Später als Bischof v. Sarepta Bresl. Weihbischof, vgl. Pfotenhauer, Zur Gesch. der Weih-
bischöfe des Bisthums Breslau, i. d. Zeitschr. f. Gesch. Schlesiens Bd. 23, S. 248 ff., u. J. Jungnitz, Die Bresl.
6) Robert 1309 —1343.
7) Daselbst ist statt „Comiti provint et
Weihbischöfe (Breslau 1914), S. 16 ff.
Suchalkir“ „comiti Provinc. et Folchalkir“ (Forcalquier, Dep. Basses-Alpes) zu lesen.